Berichte 2010-3

Brevet Herbsterlebnis ab Aumühle  26.9.10
Sieg auf Sieg 19.9.10
Sieg bei dem  ProTOur Rennen GP Wallonie!  
Endspurt-Seen-Tour 10.9.10
Protokoll der Versammlung vom 6.9.10 9.9.10
Nekropolen -Tour, Nachlese 6.9.10
Kleiner Preis von Buchholz 24.8.10
Peters Therapie 22.8.10
Kurzmitteilung Landesmeisterschaft im Berg- fahren am 15. 08. 15.8.10
Cyclassics anders 19.8.10
Bernd geht es gut  
Leo‘s Rennbericht  
Alpe d'Hittfeld  
Einladung zur Alpe d'Hittfeld 29.7.10
Alma Mater 25.7.10
Gütige Mutter, RTF der Uni Harburg 24.7.10
25er, Einladung für Sonntag, 18.7.10  
Was ist Keirin? Bericht von der DM Bahn 13.7.10
RTF in Meckelfeld 8.7.10
Rennen in Weilburg  
Saisonerfolg, Leonards Zwischenbericht 7.7.10
Sparkassen-Cup der Harburger RG  von Hartmut 6.7.10
Peters erstes Rennen 3.7.10
Fährfahrt in Stade 3.7.10

Das hätte schöner nicht seien können!

Oder doch? So trocken, wie von mir vorausgesagt, war es jedenfalls nicht.

Nach dem Brevet "Herbsterlebnis" am letzten Samstag hätte ich mir auch mal trockenes und warmes Wetter gewünscht.

Am Treffpunkt waren nur Sven, Erhard, Jörn, Paul und ich.

Wohin? Niederhaverbek, unsern Klassiker, am Schluss etwas aufgehübscht durch die neue Passage auf schönen ruhigen Nebenstraßen abseits der Bundesstraße.

Sven zerrte gleich an den ersten Steigungen an der Kette und Paul ließ sich natürlich nicht lumpen auch sein Bestes zu geben. Ich hätte mich gern etwas gleichmäßiger warmgefahren, aber wenn die Anderen sich schon zu Beginn an jedem Hügel verausgaben, kann mir das nur recht sein. Bevor es nach Egestorf hochging, verabschiedete sich Paul Richtung Undeloh. Gut warmgefahren schaffte ich es nun, mich nicht mehr an jeder Steigung abhängen zu lassen.

Hinter Egestorf fing es wieder an zu regnen, was aber weiter nicht auffiel, da die Straßen nicht abtrocknen wollten. Trotzdem rollte es schön und flott. Sven sorgte zusammen mit Erhard und Jörn für den richtige Druck und irgendwo bei Wintermoor trockneten sogar die Straßen in der milden Sonne. So kam mir ein verlorener Rucksack, der untersucht und an ein Straßenschild gehängt wurde, als kleine Verschnaufpause entgegen. Aber das Tempo wurde weiter hoch gehalten.

In Sprötze bogen Erhard und Sven nach Seppensen ab während ich mir mit Sven noch ein wenig die Hörner abstoßen konnte. In Klecken hatte ich nach gut drei Stunden genau 100km auf der Uhr. Klamotten verdreckt, Rad Pflegebedürftig. Aber was erwartet man in dieser Jahreszeit?

Trotzdem ein richtig schönes Training.

Gruß Harald


 

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Peter Lenz Es ist geglückt. Gestern habe ich den 3.Platz beim Para-Cycling European Cup   in meiner Klasse in Prag gewonnen.
Es war ein Regenrennen mit einer Abfahrt bei der bis zu 65 kmh drin waren.
Und Steigungen bis gefühlte 12 %. Ich bin ganz "happy" mit dem Saisonschluss und werde im Winter an meinen weiteren Zielen arbeiten.
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Brevet Herbsterlebnis ab Aumühle 

 

Als ich abends gegen 19 Uhr mit dem Auto in einen orangenen Abendhimmel fuhr, lag ein schöner, abwechslungsreicher Tag hinter mir.
Ungewohnt früh, schon halb sechs im Dunkeln aufstehen. Mein Stahl- Hinault lag im Kofferraum, weil mein Müsing immer noch nervtötend knackt.
 

Am Start traf ich völlig überraschend Günther von Blau-Weiss, der sich noch nachgemeldet hatte. Auch einige alte Randonneur- Freunde ließen sich sehen. Die Vorhersagen für den Bereich die Elbe hinauf waren noch recht trocken deshalb trösteten wir uns, dass der Regen bald aufhören müsste. Die Anmeldung managte Gerald ein alter Randonneur- Kumpel. Mit 10 Min. Verspätung schickte uns Michael, der Organisator von Endspurt, in den Regen. Es wurde diesmal noch ein Mini-Brevet angeboten, die wollten etwas später starten. Die ersten Kilometer gehören der Orientierung, welche Gruppe angemessen erscheint. Zuerst überholte ich Günther, der mich alsbald mit hohem Tempo stehen ließ, um noch eine der schnelleren Horden zu erwischen.

So wähnte ich mich ziemlich am Ende des Feldes.
Wir rollten dann flott mit um die 30-32 km/h, was mir zum Einrollen sehr entgegen kam. Der Planer hatte umsichtig Nebenwege gefunden, die angesichts verstärkter landwirtschaftlicher Tätigkeit geruchsintensiv verdreckt waren. Es trocknete aber bald etwas ab und gab dem lehmigen Belag Gelegenheit, an Kleidung, Blech und Brille festzutrocknen. Das dauerte nicht lange und neuerlich nasse Wege bescherten einen frischen, lehmigen Anstrich, der gut auf der Grundierung hielt. So ging es Schicht um Schicht.


Km 63, Dahlenburg, erste Kontrolle an einer Tankstelle. Hier stellte sich heraus, dass sich meine Gruppe nur mit der „Kleinmädchen Runde“ begnügen wollte.
Ich ergriff also die Gelegenheit und schloss mich der kleinen Gesellschaft von Gerald an.
Die fuhren etwas bummelig und unrhythmisch und überhaupt nicht meinem Fahrstil (durch Leibesfülle erzwungen) entsprechend aber ihre Begleitung mit Navi und Ortskenntnissen enthob mich der Beschäftigung mit dem Beipackzettel, nach dem traditionell ein Brevet gefahren wird.

An der nächsten Kontrolle bei 126 km versäumte ich es, meine Flasche nachzufüllen, was sich bald rächen sollte.
Die Wegbeschreibung war genau, ja sogar liebevoll ausgearbeitet, aber die vielen Abzweigungen hemmen etwas den Fahrfluss, zumal ich mir keine angemessene Halterung angebracht hatte.
Trotzdem kam ich weiter gut vorwärts. Am 3. der drei kleinen, harten Anstiege, die von der RTF Lüneburg berühmt sind, stieg ich and der letzten für ein paar Schritte ab. Meinem Rad fehlt der kleinste Gang, ich fühlte mich unbeobachtet (Ich glaubte ja, ich sei der Letzte) und nach meiner Erfahrung lockern einige Schritte die Muskulatur, so dass man später alles mehr als aufholen kann. Aber dann hörte ich von hinten Schreie und ausgerechnet eine Gruppe mit Helle und Burkhard sausten den Hügel herab. Ich konnte sie noch eine Weile auf Distanz halten aber auf dem Weg zur Fähre schloss ich mich ihnen an. Nur für wenige Minuten, dann hatte einer in einer Baustelle eine Panne und ich fuhr weiter, in der Hoffnung an der Fähre etwas Wasser zu bekommen.
Die Elbe war nach 142 km überquert und ich hatte noch immer kein Wasser. (Zur Elbe mochte ich mich nicht bücken) Weit und breit keine Tankstelle oder Gaststätte, wo sich ohne Umstände Wasser nachfüllen ließ. Mit 2 Begleitern erreichten wir bei leichtem Gegenwind nur noch ca. 27 km/h und ich hätte inzwischen dringend eine Pause gebraucht. Irgendwo bei 170 km wurde es wieder Hügelig und ich ließ Helles Mannschaft an einer Steigung kampflos passieren. Etwas später konnte ich mich an eine Gruppe, teilweise aus Nortorf, anschließen, die zum Glück sehr langsam fuhren. 25km/h waren für mich jetzt gerade richtig. Kurze Zeit danach hielten wir zur Kontrolle bei Km 92 an einem Supermarkt. Hier trank ich eine Literflasche Cola, stopfte eine Tafel Schokolade und eins meiner Brote hinterher. Das hatte mir gefehlt. Aber auch die Anderen hatten offensichtlich neue Kraft getankt und so wurde das Tempo nach und nach auf über 30 erhöht und die Steigungen flott genommen. Die beiden Führer wechselten nie. Einer mit Navi, der Andere mit Karte führten flüssig und ohne Zögern. In der zweiten Reihe fehlte ein Fahrer, so dass ich die Lücke vorn füllte. Ich fühlte mich wieder so gut, dass mir auch eine noch schnellere Gangart recht gewesen wäre.
 Auf den letzten 10 km beschwerte sich mein Hintermann, dass ich immer leicht versetzt fahre, und nicht genau hinter dem Vordermann. Diese Fahrweise wurde mehrfach von der "Tour" für Gruppen vorgeschlagen und wird meist praktiziert. Das hat unübersehbare Vorteile: Mehr Sicherheit durch bessere Sicht, besserer Windschatten durch kleinere Abstände, weniger Nässe direkt im Gesicht. Außerdem fuhr auch mein Nebenmann versetzt und sehr nah am Vordermann, so dass ich eine halbe Radlänge zurückgefallen wäre, hätte ich die genaue Spur des Vorausfahrenden gehalten. Trotzdem wartete ich auf eine Gelegenheit mich hinten anzuschließen. Aber das erübrigte sich, denn kurz vor dem Ziel ließ ein Teil der Gruppe abreißen. Schon im Ziel? Ich fühlte mich wieder so fit, dass mir weitere 100 km recht gewesen wären. Beim Duschen hörte ich, dass gerade noch Teilnehmer die Fähre erreichten. 

Der Organisator berichtete später, dass er um 00:00 noch einen Teilnehmer wegen einer Panne in der Nähe der Fähre abgeholt hat.
Zum Abschluss gab es noch Würstchen und Erbsensuppe in großer, geselliger Runde.
„Herbsterlebnis“? Bilder von goldenem Laub in später Sonne drängen sich auf. 

Das war es nicht, meist eher grau. Aber diese Landschaften sind auch im Regen traumhaft schön. Keine Frage, mit der umsichtigen und erfahrenen Organisation bei jedem Wetter ein lohnender Saisonabschluss!

 

26. September 2010

Herzlichen Glückwunsch Peter Lenz !!

 Mich erreicht soeben von Peter die Nachricht, dass er beim Para-Cycling European Cup in Prag über 41,6 km den fantastischen dritten Platz erreicht hat.
Herzlichen Glückwunsch für dieses tolle Ergebnis. Deine gute Form hatten wir bereits im Training gesehen.

Diesem Glückwunsch vom Team Mainplan schließen wir uns an in der Hoffnung, bald Näheres zu erfahren.

 

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Sieg auf Sieg

Der Juniorenfahrer Leonard Diekmann ist derzeit in bestechender Form:
Nach dem Landesmeister-Titel am 4. September bei der 3000 Meter-Verfolgung auf der Bahn in Hannover sowie zweite Plätze in den drei weiteren Disziplinen (Sprint, 1000 Meter-Zeitfahren und Punktefahren), gewann er am 10. September wiederum auf der Bahn in Hannover beim Saisonabschlußrennen das Omnium gegen starke Konkurrenz aus Büttgen und Hildesheim, setzte sich am Samstag, 11. Sept. in Pattensen auf einem 54 Km Rundkurs gegen die Bundeliga-Konkurrenz (z. B. Burkhard Schlenkrich (Berner Team), Benjamin Dietrich (Thüringen Ernergie), Yannick Geisler (HRG) Team Hansen Technik aus Frankfurt / Main, etc. etc.) eindrucksvoll ab und gewann.
Etwas müde belegte er noch am Sonntag, 12. Sept. den 2. Platz beim Zeitfahren in Goldenstedt. Da musste er sich seinem Vortagskonkurrenten Fabian Wieking (Bundesliga Team Bonn) geschlagen geben.
Dennoch setzte sich seine Siegesserie auf der Bahn mit dem Gewinn der Bahnserie in Hamburg-Stellingen am Mittwoch, 15. Sept. fort:
Sieg Nr. 4!

Einziger Wermuthstropfen war für Leonard der 4.Platz in Volksdorf gegen die neun Fahrer der HRG.

 

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Sieg bei dem  ProTOur Rennen GP Wallonie!

Unser ehemaliger Fahrer Paul Martens hat gerade eben in einem Wahnsinnssprint das ProTOur Rennen GP Wallonie gewonnen. 

Wir gratulieren unserem ehemaligen Nachwuchsfahrer Paul Martens zu diesem unglaublichen Erfolg. 

Sicher sind wichtige Impulse zu seiner Laufbahn später beigesteuert worden, aber darauf, dass die ersten Schritte mit Hartmut Röhrig bei Blau-Weiss gegangen wurden, können wir stolz sein.

Bericht von Rad-Net.de:

Paul Martens im Trikot des Rabobank-Teams. Foto: Archiv/ Mareike Engelbrecht
15.09.2010 17:57
Paul Martens gewinnt GP de Wallonie

Namur (rad-net) - Beim 50. Grand Prix de Wallonie konnte Paul Martens vom Team Rabobank seinen ersten Saisonsieg feiern. Nach 202,4 Kilometern setzte sich der 26-jährige Rostocker am drei Kilometer langen Schlussanstieg hinauf zur Zitadelle von Namur im Sprint mit wenigen Zentimetern gegen Riccardo Riccò vom Team Vacansoleil durch. Dritter wurde Weltmeister Cadel Evans. Das Trio hatte sich im Finale mit fünf Sekunden leicht von den nächsten Verfolgern absetzen können.

«Das Finale war sehr schwer. Vacansoleil hat alles gegeben, aber ich wusste, dass es in der letzten Kurve sehr darauf ankommt, die richtige Linie zu fahren, und ich habe es richtig gemacht. Wir waren dann zu dritt vorne und mein ärgster Konkurrent war der sehr explosive Riccò. Ich habe die letzte Kurve gut angeschnitten und wusste dass es reichen müsste», sagte der glückliche Sieger.

Für Paul Martens, der eine dreimonatige Verletzungspause hinter sich hat, war es das zweite gute Ergebnis binnen vier Tagen, am Samstag belegte er bereits den vierten Platz beim traditionsreichen Rennen Paris-Brüssel.

 

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Einiges vom Rennsport,

beim schönen Straßenrennen für U17/19/ABC und Senioren in Fiefbergen
bei Schönberg an der Ostsee am 28.8.,glänzten wir durch Abwesenheit.
Felix Klein musste arbeiten.  Als einziger Buchholzer startete ich in der 
Seniorenklasse. Sturz vor mir nach 25KM. Musste bis zum Stillstand bremsen,
Feld uneinholbar enteilt; Wettkampf beendet.

Michael Witte hatte ein großes Programm an seinem Studienort in Paderborn.
Fr.,Sa.,So. Wettkämpfe im Dauerregen. Außer einer fetten Erkältung gab es 
nichts zu erben.

So.5.9. GROSSER PREIS von Volksdorf mit allen Lizensklassen. Ich habe 
U17/Sen. und Elite ABC (Männer) beobachten können.
Die Juniorenklasse dominierten wie erwartet die starken harburger 
Fahrer. Leo als bester Nichtharburger auf dem 4.Platz.

In den Klassen U13 und U15 waren Lutz Walter und Felix Feth am Start.
Platz 11 + 14 waren nicht so toll wie das Ergebnis vom KLEINEN PREIS.

U17= Jan Jacob im kompletten Feld auf dem 15.Rang. Genau so unauffällig
bewegte ich mich im Seniorenwettkampf. Armin (wieder gesund) kämpfte vorne
um Prämien und Pokal. Sieger Eric Bos aus Holland nahm die Zielkurve
wohl außergewöhnlich rasant (riskant). 2.Jens Boricka 3.Armin.!!

In der Hauptklasse konnte sich Felix Klein in den letzten 3 Runden noch
aus dem letzten Drittel auf Platz 25 vorarbeiten. Michael gab erkältet nach der ersten
Rennhälfte auf. Team SWB fuhr den Sprint wie aus dem Lehrbuch für Robert
Müller an und verhinderte damit den 3. volksdorfer Sieg nacheinander von 
Heinrich Berger (HRV-Hamburg).
Beim Rundstreckenrennen "Tour de Fayence" am 29.8 belegte Felix Klein einen sehr guten 13.Platz. Ein stark besetztes Starterfeld, Dauerregen auf rutschigem Kopfsteinpflaster konnten Felix nicht beeindrucken. Ohne Sturz sicherte er sich die gute Platzierung.

 

Am 12.9 belegte Michael in Wuppertal (Rund in Wuppertal) in der C-Klasse
einen tollen 6.Platz . Übermütig startete er am gleichen Tag noch mal in
Dinslaken. Schwere Beine und schwere Strecke = Aufgabe.
Zum Ende der Saison stehen aber noch einige schöne Rennen in Uelzen 
und Dänemark an.    ERHARD

 

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Endspurt-Seen-Tour
Liebe 25er, Endspurt-Seen-Tour
ich möchte hier auf die letzte RTF in der Nähe hinweisen: 158/120/70/52RV
So. 12.9.10     Start 9:00- 11:00
Endspurt Hamburg v. 1905 e. V.20. Endspurt-Seen-Tour
Soltausredder 28
22885 Barsbüttel
Der Startort ist am Sonntagmorgen in gut 20 min mit dem Auto zu erreichen.
 
Für die weniger Unternehmenslustigen wird es auch um 10:00 am Treffpunkt an der Kirche in Buchholz  "Mitfahrgelegenheiten" geben.
Gruß Harald

 

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P R O T O K PROTOKO L L   D E R   S I T Z U N G   A B T E I L U N G   R A D S P O R T  

                                                06.09.2010

1.         Sportliche Ergebnisse

         Masters WM Tirol

Aufgrund einer Krankheit musste Armin sich in diesem Jahr geschlagen geben und kam mit dem Hauptfeld ins Ziel.

Ralf Strubelt konnte beim Zeitfahren den 18. Platz belegen.

 

Landesverbandsmeisterschaft Bahn U19

Leonard Diekmann wurde 1 mal Landesmeister und 3 mal Vizelandesmeister

 

3.      Kleiner Preis

         Die Resonanz auf den „Kleinen Preis“ war grundsätzlich positiv.

Vielen Dank an alle Helfer.

   Als Problem bleibt wie in jedem Jahr, dass zu wenig Kinder und Jugendliche dieses zum Anlass nehmen auch an dem Vereinstraining teilzunehmen bzw. in den Verein einzutreten.

         Verschiedene Maßnahme werden hierzu diskutiert z. B.:

-  Ansprache in den Schulen

-  Rad-AG’s in den Schulen

                  Leonard bietet für eine begrenzte Zeit seine Unterstützung an.

-  Die Fotos vom „Kleinen Preis“ werden mit einer kleinen Auflösung und dem     Schriftzug „Blau-Weiß-Buchholz“ im Internet veröffentlicht. Anhand der Meldeliste werden die Eltern angemailt, damit diese sich Fotos aussuchen können, die dann in der Normalauflösung versandt werden können.

Im Ergebnis soll der Kontakt mit den Eltern gesucht werden, um diese zu motivieren Ihre Kinder auch an dem regelmäßigen Training teilnehmen zu lassen.

  Die Überarbeitung der Fotos erfolgt durch Svend.

 

 

4.      Training

Erneut wird von Harald angesprochen, dass zu wenig Blau-Weiß-Fahrer an den Trainingsterminen teilnehmen und insbesondere die Gruppe der Mainplan-Fahrer  stark zunimmt und hier die Befürchtungen bestehen, dass durch die Konkurrenz der beiden Gruppen unser Verein das Nachsehen hat.

Dies wird ausführlich diskutiert und festgestellt, dass es bis auf einige wenige persönliche Differenzen grundsätzlich keine ernsthaften Unstimmigkeiten gibt.

Zumindest von den Mitgliedern des Vereins sollte kein weiteres Öl ins Feuer gegossen werden sondern das gemeinsame Interesse am Radsport wieder in den Vordergrund rücken.

 

5.  Helferessen

         Für alle Helfer des „Kleinen Preises“ der RTF sowie des „Großen Preises“ soll ein Helfer-Essen organisiert werden. Als Termin werden hier Montag, der 27.09.2010 oder Montag, der 25.10.2010 jeweils um 19.00 Uhr vorgeschlagen.

         Eine entsprechende Rundmail erfolgt durch Norbert.

 

6.         Wintertraining

Für das Wintertraining wird vorgeschlagen eine zweite Gruppe für Erwachsene zu organisieren. Die Gruppenstärke sollte mind. 10 Personen betragen.

Ein grundsätzliches Interesse wird bekundet.

Eine Rundmail erfolgt kurzfristig.

Remi klärt mögliche Hallenzeiten evtl. im Anschluss an das Jugendtraining.

 

7.      Termine

         Der nächste Vereinsabend findet am 04.10.2010, um 19.00 Uhr im Gasthaus „Hohe Luft“ statt.

 

         Bis dahin,

 

         Felix und Siegfried

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Nekropolen -Tour, Nachlese

mit der Ankündigung einer Fahrt in die Nordheide konnte ich anscheinend die Massen nicht bewegen. War es zu weit? Kulturell zu anspruchsvoll? Auf jeden Fall waren nur Paul (wie eigentlich immer) und Peter dabei. Die beiden schlossen sich den ca. 12 Mainplanern Richtung Elbe an, so dass ich bei allerbestem Wetter eine neue, mir noch unbekannte Strecke ausprobieren konnte. Es sind für mich ca. 100 km geworden. Auf dem Rückweg traf ich Udo v. d. Linden, der sich auf meine Anregung hin gleich mit seiner Frau auf den Weg nach Oldendorf gemacht hatte. Na, wenigstens etwas bewirkt! Für Udo unten die Fotos von Soderstorf. Eine Empfehlung, diesen besonderen Ort auf sich wirken zu lassen. Bei Salzhausen konnte ich diesmal ein anderes Kunstwerk näher betrachten. S. ganz unten. 

Nächsten Sonntag versuchen wir es in jeder Hinsicht etwas weniger anspruchsvoll. Fragt sich nur, wie wird das Wetter?

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Nekropolen- Tour

Wo wart Ihr denn alle am Sonntag? Habt ihr Euch von den schauerlichen Vorhersagen abschrecken lassen? Von den Blau -Weissen waren nur Günther und Erhard am Treffpunkt. Es wurde eine wunderschöne, flotte Runde Richtung Schneverdingen. Ich musste aus Zeitgründen leider vorher abbiegen, aber die beiden wollten noch zum Heideblütenfest.

Es war sehr angenehm. Kühl und trocken bis zum Schluss. Auf dem Rückweg traf ich noch weitere aus unserem Verein, die wohl zu spät gemerkt hatten, dass das Wetter zum Radeln bestens war.

Die Einladung kommt diesmal etwas früher, weil ich bis Samstag verreise.

Am kommenden Sonntag, dem 5.9., will ich eine Nekropolen -Tour wagen.

Über Egestorf geht’s nach Soderstorf, wo es einen äußerst interessanten Friedhof aus der Bronze/ Eisenzeit gibt, mit unterschiedlichsten Steinsetzungen, Runensteinen und zwei Großgräbern. Ich weiß, Radler werden schnell kalt und die Schuhplatten eignen sich nicht für Kletterpartien. Wir werden uns nicht länger als eine Reifenpanne aufhalten und gerade einen Eindruck mitnehmen (für diejenigen, die das nicht schon kennen).

Dann geht’s ein paar Meter über Rumpelasphalt direkt nach Oldendorf, wo die beeindruckende Totenstatt einen Abstecher wert ist. Für die Besichtigung der zahlreichen gut erhaltenen Großstein- und Ganggräber bräuchten Interessierte etwas mehr Zeit, so dass wir nach Stimmungslage entscheiden, ob wir uns die Zufahrt über Kopfsteinpflaster zumuten wollen. Für alle, die auch nur entfernt Interesse haben, lohnt sich ein ausgiebiger (späterer) Besuch, zumal das kleine archäologische Museum im Ort sehr liebevoll und umfassend die Funde aufbereitet hat.

Klar, dass wir als Renner andere Prioritäten setzen. Deshalb geht es von Oldendorf flott wieder zurück nach Buchholz. Ich kalkuliere 81,5 km und etwa 3,5 Stunden, falls nicht alle epidemieartig  prähistorisches Interesse zeigen. Falls das zu weit wird, stehen ausreichend Abkürzungen zur Auswahl. Das Wetter soll ja super werden.

Bis Sonntag.....

Harald  

 

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'Ralf Strubelt berichtet von den Zeitfahr- Weltmeisterschaft in St. Anton

 

11 UCI TIME TRIAL MASTERS WORLD CHAMPIONSHIPS in Sankt Johann

Bei sonnigen Wetter am Mittwoch, dem 25.08.2010, fand die 11 UCI Masters Rad-Weltmeisterschaft im Einzelzeitfahren mit 820 Startern in allen Mastersklassen statt. Start des ersten Fahrers, war um 9:00, der letzte Fahrer ging um 16:20 auf die 20 KM lange Strecke. Für mich war der Start mit Nummer 566 um 14:14, der Fahrer vor mir ist nicht an den Start gegangen, so hatte ich niemanden vor mir, an den man ran fahren konnte. Die ersten 10 KM waren leicht abfallend, aber mit recht viel Gegenwind, meine Durchschnitts -Geschwindigkeit lag da nur bei 44 km/h. Der Rückweg mit leichtem Anstieg und Rückenwind lief viel besser und  ich konnte meine Durchschnitts-Geschwindigkeit auf über 46 hochfahren, mit einer Fahrzeit von 26:05.52 Minuten bin ich dann in meiner Altersklasse auf Platz 18 eingefahren.

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Kleiner Preis von Buchholz, 

der 12.!

Huch, war das wirklich schon der 12.? Es scheint gestern gewesen zu sein, als Hartmut die Idee entwickelte und später mit Remy umsetzte.

Die letzten Besprechungen und Vereinssitzungen standen im Zeichen des Rennens für den Nachwuchs. Absperrungen, Wc, Duschen, Anmeldung, Kuchen, Pokale Streckenposten und, und, und.....

Morgens musste alles vorbereitet sein denn sonntags ist nichts mehr herbeizuschaffen.

Und die Wetterpropheten ließen das Schlimmste befürchten: Unwetterwarnung!

Es hat dann doch wieder alles gepasst. Das Wetter, die Fahrer, das Publikum? Von Zuschauern war leider wenig zu sehen. Sind die Buchholzer zu verwöhnt, bei 3 Radrennen und dem Stadtlauf durch die Innenstadt oder war die Presse zu schwach? Auf der anderen Seite fanden am 12. viele andere Sportveranstaltungen statt, die besucht werden konnten.

Aber die mitgereisten Eltern und Geschwister sorgten für eine gute Kulisse und die wieder motivierte die Teilnehmer.

Besonders auffällig neben den Vereinen aus Hamburg waren die vielen Mainplan Trikots.   Neu war für mich, dass es neben den bekannten Speed- Wummen auch einen starken Kindergarten gibt.

Die Bandbreite ist enorm. Die U19 zeigten Radsport mit Ehrgeiz, Taktik und Können auf hohen Niveau und die Kleinsten mit viel Spaß. Einige trauten sich nicht über den Zielstrich zu fahren, hatten sie nicht gelernt, dass man vor einer Linie stehen bleibt?

Interessant waren alle Rennen.

Abends war alles wieder zügig abgebaut. Geschafft. Natürlich war es wieder Erhard, der in Sachen Veranstaltung als Erster und Letzter unterwegs war. Die Veranstalter wechseln, Erhard bleibt. Danke Erhard!

Alle weitern Informationen auf der offiziellen Seite zum „KP“

 Bild: Hartmut, nicht im Bild, dirigiert die Fotohymne

 

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    Peters Therapie, Bericht aus dem Wochenblatt

 

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Cyclassics alternativ

Wer am 15. August, dem Cyclassic –Tag nicht an unserm Trainingstreffpunkt war, hat ein besonderes Erlebnis verpasst, nämlich eine kurzweilige Tour mit Paul und mir.

Zunächst hatte ich Probleme rechtzeitig (von pünktlich rede ich schon gar nicht) zum Treffpunkt zu kommen. Nach wenigen hundert Metern war die Straße in Eckel gesperrt. Ja richtig, die fahren ja jetzt hier lang. Der Radweg führte zwar bergab und man konnte den entgegenkommenden Cyclassikern zuwinken, aber mehrmals versperrten Rettungswagen die Spur. 

Aus den vorbeirauschenden Gruppen riefen mehr Teilnehmer meinen Namen, als ich Bekannte entdeckte. Hartmut z.B. erkannte ich an der Stimme. Nach Buchholz hin waren die Radwege mit Zuschauern belegt, so dass ich auch nicht zügig weiterkam. Eigentlich hätte man auch auf der Straße fahren können, denn die „Freizeitrenner“ fahren im Gegensatz zu den Profis alle brav rechts.

Zum Glück hatte sich auch Udo (ohne Rad) eingefunden und Paul war es nicht langweilig geworden. Mit einiger Verspätung rissen wir uns los und strebten zunächst Richtung Schierhorn. Ein Mercedes, der aus Richtung Finanzamt kam, raste in Panik Richtung Jesteburg, vermutlich in der Hoffnung, dort auf Umwegen aus der Cyclassic –Schlinge zu entkommen. Er sauste noch einige male in verzweifelt an uns vorbei, wie eine Wespe in der Flasche. In Schierhorn schwammen wir einige Meter mit dem Schwarm mit, der inzwischen schon recht behäbig daherkam, um dann nach Wesel abzubiegen. Wir genossen unsere Runde über Egestorf, wobei sich Paul immer mal wieder als Bergkönig versuchte. Am Funkturm bei Egestorf waren meine Reifenheber, die ich dort letzten Sonntag vergessen hatte, inzwischen verschwunden.

Als wir nach Harmstorf zurückkamen, war die Sperrung gerade aufgehoben worden und wir rechneten uns aus, die Profis noch in Eckel zu erwischen. Noch einen Bergsprint mit letzter Kraft und gerade als wir die Absperrung erreichten, kam die Führungsgruppe vorbei. Das Hauptfeld folgte eine Viertelstunde später.

Ich denke, außer Paul und mir waren alle beim Rennen dabei?

Ich erinnere noch mal an den kleinen Preis von Buchholz, wo noch Helfer und Streckenposten gesucht werden. Meldet Euch bei Norbert. 

Wir sehen uns!

Harald   

 

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Kurzmitteilung Rennen  Landesmeisterschaft im Berg- fahren am 15. 08.

Männerklasse : 1.Jürgen Rodenbeck (Wunstorf, Sieger Buchholz 1989!!!) 32 Fahrer auf schwerer, ehrlicher Strecke in Osnabrück am Start. Unsere beiden Männer erreichten auf den Plätzen 14 (Michael) 17 Felix im Mittelfeld das Ziel. 

Habe leider noch kein Ergebnis unserer Nachwuchs- Craks. ERHARD

Ich auch nicht, Harald

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Wie kommt der Rennradfahrer zum Marathonlauf?

Rostocker Marathon-Nacht  31.07.2010
Marathon Prolog

Der Marathon Prolog ist eine Möglichkeit für Handbiker (Rollstuhlfahrer)an einem Marathonlauf teilzunehmen.Ich ( Peter Lenz, Paracycling Klasse C2) wurde ebenfalls mit meinem Rennrad zugelassen, da dieses Jahr kein Rennen der Marathon Prolog Teilnehmer über die Marathondistanz erfolgen sollte und ich hoffte auf eine Zeitfahrt über die Strecke.

Nach meiner Ankunft in Rostock gegen15.00Uhr , ging ich erst einmal zur Akkreditierung ins Rathaus. Gemeldet hatten sich drei Handbiker und ich für den Marathon Prolog. Danach folgte ein kleiner Spaziergang durch die Altstadt und zurück zum Rathaus .Dort traf ich auf Olaf Heine, der ebenfalls so wie ich an dem Marathon Prolog teilnehmen wollte.
Er war gerade dabei sein Handbike vorzubereiten um sich warm zu fahren.. Wir unterhielten uns über die heutigen Bedingungen für unsere Fahrt .D a es hieß das wir das Führungsfahrzeug nicht überholen dürften konnten wir keine Zeitfahrt starten.. Olaf ist durchaus fit , mit seinem Handbike eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 30 kmh auf der Marathondistanz zu fahren.
In der Hoffnung den Veranstalter doch noch zu einer Zeitfahrt zu überreden , rollten wir um 18.00 Uhr an die Startlinie. Leider ließ der Veranstalter keine Zeitfahrt für den Marathon Prolog zu und wir vier Starter sollten unsere Geschwindigkeit an den führenden Marathonläufer anpassen.

Nichts leichter als das. Doch Olaf Heine beendete seine Fahrt gleich nach dem Start , da er so einen Marathon nicht fahren wollte. Oliver Pohling viel durch einen defekt am Antrieb seines Bikes nach wenigen Minuten aus und der vierte Marathon Prolog Teilnehmer Peter Wohlleben musste seine Fahrt nach 16 km aufgeben , da die Strecke nicht mehr für Ihn geeignet war.
Ich selbst nutzte die Fahrt um ein paar Eindrücke von Rostock zu sammeln. Außerdem begleitete ich die 2 Führenden Marathonläufer. Die Streckenführung durch den Warnowtunnel sowie über das IGA-Gelände gefielen mir besonders gut. Nach 2:44:35 durchlief  Torsten Hentschel -Turbine Zittau als erster das Ziel .Auch meine Fahrt war hiermit beendet. 

Ab 22.00Uhr wurden die Sieger geehrt und auch ich bekam den 1.Preis als Sieger des Marathon Prolog der Rostocker Marathon-Nacht 2010.

Alles in allem eine tolle Veranstaltung.

Viel Spaß beim Radfahren
Peter Lenz
Weitere Fotos findet Ihr hier

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Bernd geht es gut.

Heute morgen habe ich mit Bernd, der bei der RTF Alpe d'Hittfeld schwer gestürzt ist, telefoniert.

Ihm geht es den Umständen entsprechend gut. Seine linke Schulter muss operiert werden, aber er ist guter Dinge. Er erzählte, dass der Sanitäter im Rettungswagen genervt war. "Jedes Jahr müsse er dauernd zu diesem Bahnübergang". Auch die Hittfelder wollen nun ihre Strecke verändern.

Im Krankenwagen liegend kam Bernd auf die Idee, doch mit dem Rad nach Hause zu fahren. "Bitteschön", soll der Sanitäter geantwortet haben, "Lass dich nicht abhalten".

Wer Bernd nachträglich zu seiner 10- jährigen Mitgliedschaft gratulieren möchte, sollte sich auch nicht abhalten lassen, er ist ja erst mal krankgeschrieben und hat Muße, die Glückwünsche entgegenzunehmen.

Wir wünschen schnelle und unkomplizierte Genesung,

Harald 

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Leo‘s Rennbericht

Niedersachsenrundfahrt (23.-25.07) :

1.       Etappe:  55. Platz

2.       Etappe:  80. Platz

3.       Etappe:  33. Platz

4.       Etappe:  50. Platz

Gesamt:        67 Platz

Die erste Etappe ging über 3 Runden = 66km, in jeder Runde gab es eine Bergwertung und Sprintwertung. Ich fuhr ein offensives Rennen, dennoch war mein Einsatz nicht von Erfolg gekrönt und ich rollte mit dem Feld ins Ziel

Die zweite Etappe war ein Einzelzeitfahren über 8,8km. Leider fand ich meinen Tritt viel zu spät, sodass die gefahrene Zeit sehr enttäuschend war.

Die dritte Etappe ging über 6 Runden gleich 94km mit 3 Sprintwertungen. Ich fuhr wieder sehr engagiert mit konnte mich allerdings nie entscheidend lösen. Für diese Etappe hatte ich mir vorgenommen mit zu sprinten, leider stürzte mein Vordermann in der Zielkurve und ich verlor viel Schwung und Zeit.

Die vierte Etappe ging über 3 Runden gleich 114km hier zerfiel, das Feld immer weiter und ich verpasste jede entscheidende Attacke so nützte der 6 Platz im  Sprint der Gruppe auch nichts mehr.

Celler City Night (31.07) 

Das Rennen in Celle fand auf einem Stadtkurs über 40Rd. = 24km (Rundenlänge 600m) statt. Der Rennen war von vielen Attacken und Sprints geprägt, sodass es wenig Erholung gab. Einige Male versuchte ich mich vergeblich zu lösen. Ich erkannte, dass ein Wegfahren unmöglich sein würde. An zweiter Position fuhr ich in die Schlussrunde, um mich dann vor der vorletzten Kurve nach vorne zu schieben und den Sprint von vorne zu fahren. Diese Fahrweise war von Erfolg gekrönt, denn ich wurde mit dem Sieg belohnt.

 

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Alpe d'Hittfeld

Einmal eine RTF richtig fahren, vom Start bis zum Ziel, das hatte ich mir für heute vorgenommen.

Dazu kam Romans Aufruf, uns um 8:00 in Buchholz zu treffen. Ungewöhnlich früh machte ich mich auf den Weg zum Treffpunkt.

Zu meinem grenzenlosen Erstaunen kamen mir mehrere Gruppen Frühaufsteher schon entgegen. Neben den Mainplanern noch 4 weitere Grüppchen. Was wollen die denn so früh in Hittfeld? Haben wir falsch kalkuliert? Am Treffpunkt waren wir zu siebt. Eigentlich keine 25er Gruppe, besonders Hans und Michael gehören zum Stärksten, was der Verein zu bieten hat. Prompt ging es nach meinem Geschmack zu schnell Richtung Hittfeld. Der alte Fehler. Wenn wir jetzt schon so flitzen.... Einrollen wäre mir lieber gewesen.

Bevor wir den Startpunkt erreichten beeindruckten uns aufwendige Absperrungen, deren Sinn sich aber den Wenigsten erschloss. Ich fuhr falsch, aber auch einige Autofahrer schafften es auf die linke, falsche Spur. 

An der Anmeldung trafen wir weitere Blau-Weisse: Paul, Günther, der sich mit den Buxtehudern verabredet hat, Norbert, Dirk, Siegfried.... um einige zu nennen. Insgesamt ca. 18 Fahrer.

Nach der Anmeldung reichte die Zeit noch zu ausgiebigen Schwätzchen, und dann fing es an zu regnen. Erst leicht, dann stärker. Die Gruppen versammelten sich an Trockenen Plätzen. Unterdessen starteten die ersten Gruppen pünktlich und auch wir begaben uns im Regen auf den Weg. Der hörte bald auf und die Straßen trockneten ab. Auf dem Weg zur ersten Kontrolle führte ich meist eine Gruppe an, was auf nicht sehr hohes Tempo schließen lässt.

An Steigungen überholten dann auch einige aber die sammelten wir immer wieder ein. In Scharmbeck sauste ich an einem blauen Rechts-Pfeil vorbei, wodurch ich erst nach den Begleitern an der Kontrolle Pattensen ankam. Einzelne Richtungspfeile sind bei wichtigen Abzweigungen zu wenig.

An der Verpflegung verabredeten wir uns mit Dirk und Phillip etwas zusammen zu fahren. Mit der Damenbegleitung, so glaubte ich, dürfte von uns niemand Probleme haben, aber Phillip schleppte die Gruppe fast die gesamte Strecke bis zur nächsten Kontrolle im Alleingang und flottem Tempo an, so dass wir dann doch nicht zusammen ankamen. Hier verabschiedete ich mich, um die 160er Runde anzugehen.  

Kaum war ich auf der Extraschleife, kam mir die erste Gruppe mit Erhard entgegengebraust. Das gleiche wie vor einigen Jahren. Auch wenn ich knapp 50 km gebummelt habe, scheint es mir unmöglich zu sein, dass die inzwischen schon fast 90 km geschafft haben. Gleich auf den ersten Kilometern kamen mir weitere Gruppen entgegen. Den nächsten Abzweig hinter Wetzen verpasste ich, weil ein Wohnmobil vor dem einzigen Hinweis hielt, wie ich auf dem Rückweg feststellte. Ein Pfeil ist zuwenig!

Ich fuhr also geradeaus und die Schlaufe gegen den Uhrzeigersinn. Dafür hatte ich das Vergnügen, noch weiteren Gruppen, eine mit Schnuffi, zu begegnen und einige Ehrenkilometer errungen zu haben. Zurück an der Kontrolle Putensen fand ich noch ausreichend Verpflegung und wenige Nachzügler der kleineren Runden vor. Auf der Heimfahrt würde ich mein eigenes Tempo fahren können. Dafür ist die 120er- Variante der Glanzpunkt, landschaftlich und auch vom Profil. Es ging hin und her, rauf und runter. Leider auch wieder über den teuflischen Bahnübergang vor Steinbeck, den ich mit höllischem Respekt überfuhr. Bergab ist er noch tückischer als bergauf. Später erfuhr ich, dass diesmal unser Bernd, der gerade seine 10-Jährige Vereinsmitgliedschaft bei uns feiert, schwer gestürzt ist. Er war nicht der Einzige. Als Erhard, der nach seiner 160er etwas später vorbeikam, war er von mehreren Gestürzten, zwei Rettungswagen, Behandlung mit Sauerstoffmasken usw. geschockt. Diese Stelle kann man nicht entschärfen. Hier sind schon die Besten gestürzt. Nehmt diesen Bahnübergang auch ganz heraus.

Die Kontrolle in Ollsen war noch gut bestückt. Die Verpflegung scheint darauf abgestellt, zusätzliche Arbeit mit Stullenschmieren oder ähnlichem zu vermeiden. Das finde ich nachvollziehbar, obwohl mir irgendwas Herzhaftes fehlte.

Kurz vor Hittfeld erwischte mich noch ein heftiger, warmer Schauer.

Für eine Alleinfahrt war ich mit einem Schnitt knapp unter 30 nicht wirklich langsam, aber am Ziel herrschte schon Aufbruchstimmung. Würstchen, Kuchen Kaffee, Bier, alles wurde reichlich angeboten. Nach mir erwartete man nur noch eine kleine Gruppe.

Mit etwa 800 Teilnehmern ist man zufrieden. Für Rekorde, wie vor Jahren die 2000 Teilnehmer, ist das  RTF- Angebot inzwischen zu breit gestreut und fast für jeden Termin Südlich der Elbe gibt es Alternativen nördlich. Auch scheint die Szene wetterfühliger und anspruchsvoller geworden zu sein. Zu Entscheidungen für die eine oder andere Veranstaltungen wird teilweise schon das Niederschlagsradar herangezogen. 

Mit der Heimfahrt nach Klecken kam ich heute auf ca. 200km.

Ohne um Höhenmeter zu feilschen, schien mir diese Runde noch profilierter als die Alpe d’Seevetal.  Hittfeld gehört auch in Zukunft unbedingt in meinen Kalender.

    

 

 

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Liebe Radsportler,

am kommenden Montag 02.08.2010 ist unser nächster Vereinsabend.  Ab 19:00 Uhr in der Gaststätte „Hohe Luft „  in Buchholz.

Folgende Punkte stehen auf unserer Tagesordnung:

Kleiner Preis am 22.08.2010.  

Berichte vom Renngeschehen des vergangen Monats. Ausblick auf die nächsten Rennen.

Berichte von gemeinsamen RTF-Fahrten. Ausblick auf mögliche Aktivitäten im kommenden Monat.

Verschiedenes

Ich freue mich auf Euer Kommen.

Sportliche Grüße

Stephan

 

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Einladung zur Alpe d'Hittfeld

Liebe Radler,
Roman findet es schade, dass wir zwar oft in großer Zahl, aber meist zu vereinzelt die RTFs bestreiten. Das ist schade, weil wir  so als Verein kaum in Erscheinung treten.

Weil die RTF am Sonntag die Letzte des Jahres in unmittelbarer Umbebung ist, sollten wir dem Vorschlag von Roman folgen.
Ich bin auf jeden Fall dabei:
 
"Moin Harald,
 
habe mal meine Einladung vom letzten Jahr aufgerufen.
Treffen war bis um 08:00 und dann auch pünktliche Abfahrt.
Nach dem gemütlichen Einrollen bildeten wir am Start ZWEI Leistungsgruppen:
Die ehrgeizigen und schnelleren Renner sowie die „Genuß“fahrer (25er-Truppe).
Als Ziel sollten wir uns nicht nur einen gemeinsamen Start sondern auch eine Ankunft als Team setzen.
 
Interessierte Meldungen habe ich von der letzten bisher von Lars und evtl. auch von Stephan.
Letztes Jahr hatten wir eine große Truppe: Ich denke da so an Hans Preuß, Thomas Hänisch, Angela & Peter,
Peter Lenz oder auch Erhard oder Udo (um spontan nur einige zu nennen), die sind bestimmt interessiert.
 
Also dann mal bis Sonntag früh pünktlich um 08:00, das Wetter soll ja auch mitspielen … J
  
Von Buchholz bis Hittfeld brauchen wir eine halbe Stunde. Wir werden also ca. 8:30 an der Anmeldung sein.
Vergesst nicht, den Anderen bescheid zu sagen und die Anmeldung vorher auszudrucken und ausgefüllt mitzubringen.:
Bis Sonntag,  Harald

 

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Alma Mater, RTF am Sonntag 25. Juli 10

Sonntag Morgen, Frühstück auf der Terrasse bei lausigen 17°c, leider ist die Sicht auf den Hainbuchenweg zugewachsen und es war ca. 9:40 als tatsächlich jemand klingelte. Ein Blick um die Hecke und da rauschten schon die ersten Gruppen vorbei. Nur einem halben Kilometer zur Kontrolle. 

Hier war richtig Betrieb. Ich hab mich auch nicht lange aufgehalten und bin gleich weiter, nachdem ich keinen Bekannten entdecken konnte. Es waren noch die ersten Gruppen, was sich am hohen Tempo bemerkbar machte. 

Vor der Abfahrt nach Bendestorf hielt ich kurz an, um etwas an der Schaltung zu richten. Gleich sauste eine schnelle Meute vorbei. Ganz vorn ein Blau-Weisser Kugelblitz, ich vermute Erhard, der das Tempo hochhielt. Die hatten offenbar auch an der Kontrolle keine Pause eingelegt.

Das Wetter war ideal, die Temperatur genau richtig, trocken und der Wind belebend für eine Radtour. Die Streckenführung bot für uns Buchholzer nichts Neues. Alles hundert mal ausprobiert, aber eine RTF ist doch immer etwas anderes. Irgendwo bei Undeloh überholte ich Knut. Ich erkannte ihn an seinem Trikot vom Bulgarien –Abenteuer –Brevet. Knut ist ein echter Langstreckler und hat die Ruhe weg.

An der 2. Kontrolle in Sahrendorf wieder das gleiche Gewusel. Große Gruppen machten sich wie Heuschrecken über die Verpflegung her. Hier begrüßte ich kurz Eckhard und hielt mich nicht weiter auf.

Die Steigung nach Egestorf rauf war mit Autos verstopft. Es hatte eine Autobahnsperrung gegeben und nun suchten sich die Autofahrer eine Stauumgehung und die verlief genau über Egestorf.

Für uns Radler gibt es ja einen Radweg auf der linken Seite als Alternative. Hinter Egestorf ließ der Verkehr zum Glück nach. In Döhle suchte ich mir eine Bank, weil ich versprochen hatte einen Verwandten anzurufen. Hier entdeckte mich Michael, der in diesem Jahr schon 20 Rennen gefahren ist, teilweise mit beachtlichen Resultaten. Er war geduldig und ließ mich mein Telefonat beenden bevor wir gemeinsam die Tour fortsetzten. Auch hier nichts neues. Die gesamte Gegend scheint ein Flickenteppich aus Teilstücken der RTFs südlich der Elbe zu sein, wobei natürlich alle stolz auf ihre Höhenmeter sind.

Irgendwo vor Raven vermisste Michael beim mir etwas die Spritzigkeit am Berg und er schloss sich einer überholenden Gruppe an, die an der netten Steigung zerfledderte. Einige blieben kurze Zeit bei mir hängen, aber bald fuhr ich wieder alleine. Glaubte ich wenigstens. Nach der rauschenden Abfahrt von Raven nach Putensen war die Abzweigung nach Eyendorf  erst im letzten Moment zu erkennen. Ich bremste also und schaute mich kurz um, ob ich nach links ziehen könnte und nahm gerade noch einen Schatten wahr, der auf mich auffuhr und dann heftig stürzte. Gleich waren mehrere Autofahrer zur Stelle und boten ihre Hilfe an.

Als ich dazukam lag er regungslos auf dem Bauch, war aber schnell ansprechbar und kleine Abschürfungen am Ellenbogen und Knie schienen nicht dramatisch. Er klagte aber über Schmerzen am Gesäß. Das Rad war OK, so dass wir eine Weiterfahrt probierten. Wir Schafften es bis zur Kontrolle Sahrendorf. Die Beschwerden am Gesäß verdarben doch den Spaß am Radeln, so dass er sich dort vom Besenwagen abholen ließ. Er musste noch nach Uelzen zurück, aber da hatten sie Fahrgemeinschaften organisiert. Hoffentlich bleiben die Stauchungen ohne ernstere Folgen.

Auf dem Rückweg nach Klecken ging es noch etwas hin und her, auf der Suche nach der einen oder anderen vergessenen Erhebung. Irgendwie hatte es mich in die Gesellschaft zweier Begleiter verschlagen, die mich ordentlich forderten. Auf  dem Abschnitt zwischen Horst und der ultimativen  Steigung nach Klecken rauf, wählte ich eine mir vertraute Alternative und hatte an der Steigung die erhoffte Ruhe. Die Beiden traf ich erst an der Kontrolle wieder, was sie auf den Vergleich mit Haas und Igel brachte.

 

Die Verpflegungsstelle war bereits gründlich abgenagt. Kein Wunder, heute hatte der Andrang mit geschätzt über 1200 Teilnehmern sogar die  verwöhnten Harburger überrascht. Von dem leckeren Eistee war aber noch reichlich vorhanden.  

Die Helfer schienen erschöpft und glücklich darüber zu sein, dass alles Essbare verschwunden war. Sie sorgten sich etwas, dass diese Fotos auf Helmuts Fahrradseiten auftauchen könnten, aber dort gibt es reichlich andere Bilder. 

Eigentlich hatte ich mich auf Kuchen und Würstchen am Ziel gefreut, hatte aber nun begründete Ahnungen, dass dort auch bereits alles geplündert seien könnte und beschloss in Klecken auszusteigen. Umsonst wollte ich nicht mitgefahren sein aber die Helfer nahmen keine Startgebühr von mir an. Ich werde sie irgendwie überweisen, versprochen!

Eine herrliche Tour, wenn mich nicht beunruhigen würde, dass bei dem Auffahrunfall etwas mehr zurückbleiben könnte. Ich würde mich freuen, von den Uelzenern etwas zu erfahren.

     

  

 

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„Gütige Mutter“

könnte auch das Motto derer lauten, die sich bei der "Alma Mater" am Sonntag, 25.7.10 

zu viel vorgenommen haben. 

Die Voraussetzungen für einen optimalen RTF- Tag scheinen gegeben zu sein. 

Trocken, nicht zu heiß.

Natürlich führt die Strecke auch wieder durch unser Revier. 

Ich werde in Klecken auf der Terrasse sitzen und mich, 

wenn kurz vor 10°° die ersten Gruppen vorbeiziehen, 

vom Frühstück erheben und auf das Rad schwingen. 

Ich hoffe unterwegs auch viele Blau- Weiße zu treffen.

Wer von Buchholz mit dem Rad nach Harburg fährt, sollte eine Stunde einplanen.

Die Kontrolle in Klecken ist traditionell am Sportplatz. Hoffentlich bleibt das so!

Damit dürfte die Tagesplanung für alle Rennradbesitzer der Region klar sein.

Gruß Harald

Datum: 25.07.2010
km: 160 / 120 / 80 / 45
Punkte: 4 / 3 / 2 / 1
Startort: 21073 Hamburg-Harburg, TU-Harburg, Denickestraße 22
Startzeit: 09:00 - 11:00
Mehr Infos: http://www.rg-uni-hamburg.de/

kzurüc
Liebe 25er, Einladung für den 18.7.10
Am Sonntag in Meckelfeld war von uns nicht viel zu sehen, obwohl einige unterwegs waren. So entdeckte ich Hartmut, Horst, Peter und Thomas Hämisch auf den Fotos. Erhard und Paul hatten sich an den Kameras vorbeigedrückt und unterwegs traf ich noch Eckhard.
Trotz Ferien und angekündigter Höllenhitze immerhin 8 Aktive. Alle einzeln. Sicher habe ich noch jemanden übersehen.
Schließlich war es dann längst nicht so glutheiß wie befürchtet. Ich bin die 150er angegangen und es wurde dann nach 3 Wochen Pause und vielen Hügeln doch recht anstrengend, obwohl das Thermometer unter den Wolken weniger als 30°C anzeigte.
Sonntag soll es wieder schön und vielleicht warm werden. Unter solchen Umständen kann ich mir eine lockere Runde an die Elbe, entweder Richtung Fliegenberg oder Buxtehude/Kranz vorstellen. Ich selbst kann aus Familiären Gründen nicht dabei sein, aber bei uns gibt es ja Führungspersönlichkeiten genug, wenn sie nicht wie z.B. Udo segeln sind. Ersatzweise werde ich mich wohl Samstag versuchen.
Lasst Euch nicht abhalten!
Euer Harald.

 

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Was ist Keirin? Bericht von der DM Bahn

 

Von Mittwoch bis Sonntag letzte Woche dauerte die Deutsche Meisterschaft auf der Bahn.

 

Meine erstes Rennen war Keirin am  Donnerstagabend. Leider hatte ich im Qualifikationslauf die falsche Übersetzung gewählt und auch sonst klappte wenig, so dass ich nur den Lauf um Platz 7-13 erreichte. Nach dem Rennen entschieden wir uns von 90 Zoll (50-15) auf 96 Zoll (50-14) umzubauen. Diese Entscheidung sollte die Richtige gewesen sein. Der zweite Lauf begann aber ich erwischte einen schlechten Start, so dass ich die Konkurrenz von hinten aufmischen musste.

Auf der letzten Runde begann ich dann einen unglaublichen Sprint, in dem ich auf den letzten 150m noch 3 Konkurrenten überholen konnte. Obwohl wir uns einig waren, dass es sogar zu Platz 9 gereicht hatte, entschied die Jury, nach betrachten des Zielfilms, für den anderen Fahrer, der mich damit im Fotofinish knapp schlug. Es war also im Endeffekt Platz 10, mit dem ich sehr zufrieden war.

Für alle, die nicht wissen was Keirin ist, eine kurze Beschreibung:

Keirin ist eine Sprintvarriante. Dieses Rennen fährt man mit 6-8 Fahrern über eine Distanz von 2000m. 2/3 der Distanz fährt ein Derny vorne, welches langsam auf ca. 45 km/h beschleunigt. Das Derny fährt nach einiger Zeit raus und dann beginnt der eigentliche Sprint. Berührungen sind erlaubt.

Hier sonst ein kleiner Video, wie es aussieht (http://www.youtube.com/watch?v=zfPu4qwTpxI)

Mein zweites und letztes Rennen hatte ich Samstagnachmittag, ein Punktefahren. Da „nur“ 40 Fahrer gemeldet waren, entfiel die Qualifikation und alle erreichten den Finallauf. Das Rennen wurde bei tropischen Temperaturen von über 40°C ausgetragen. Es ging über 72 Runden = 24km, jede 6. Runde Wertung. 5,3,2,1 Punkte wurden pro Wertung ausgefahren. Das Rennen begann ganz gut allerdings hatte ich wenig Glück. Ich rollte locker um dann in einer Gruppe Rundengewinn zu vollziehen, was trotz großer Bemühungen nicht gelang. Im Endeffekt reichte es mit 2 Punkten nur zu Platz 20 .

Grüße Leonard

Fotos: 

Radsport-photos.de

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Ehrenwerte 25er,

natürlich sind die meisten, die ich an –maile, keine wirklichen 25er, ihr seid alle schneller und echte „Racer“. Dazu kommt, dass sich viele in die Ferien abgemeldet haben. So kam bei meiner spontanen Umfrage kein anwendbares Ergebnis heraus.

Also wie gewohnt: Sonntag um 10°° am Treffpunkt und dann bummelig Richtung Schierhorn und unauffällig in die Gruppen einschleusen. Wer die original –RTF erleben und dazu nach Meckelfeld an den Start will, kann das in Eigeninitiative tun.

Wem das alles zu heiß wird, mag sich bis zum Hals in den Pool hängen und auf den Winter warten.

Bis Sonntag, Harald

 

Hallo 25er,
Die protzen immer mächtig mit ihren Höhenmetern, aber das schreckt uns nicht ab, weil die mehr auf den langen Distanzen drohen.
Das Wetter wird schön, von der Möglichkeit von Gewittern mal abgesehen.
Wer von Buchholz aus mit dem Auto anreist, ist selber schuld. Mit dem Rad bieten sich zwei Möglichkeiten an:
  1. Wir treffen uns um 8°° und fahren 45 min. zum Start, was manchem das Frühstück mit der Familie verdirbt.
  2. Wir treffen uns wie gewohnt um 10°° am Treffpunkt an der Kirche und rollen gemütlich nach Schierhorn, wo wir uns in das rasende Feld einsortieren. Das ergäbe dann insgesamt mindestens eine 80er Runde. Wer mehr will, kann sich in Egestorf verabschieden und eine größere fahren. Vom Ziel in Meckelfeld müssten wir wieder 45 min zurück nach Buchholz. Ich würde für Euch eine kleine Wegbeschreibung vorbereiten. 
Versuchen wir mal so was wie eine Abstimmung: Mailt mir bitte Euren Wunsch. Wer sich nicht wiederfindet antworte bitte mit
3a:  Ich fahre lieber allein oder wohne zu weit weg,
3b:  Ich fahre gar nicht oder ganz woanders oder
3c:  Ich weiß noch nicht
 
Hoffentlich überfordere ich Euch nicht. Einfach gleich das Feld „Beantworten“ oder „Antworten“ anklicken, die gewählte Ziffer eintippen und mit „Abschicken“ und „OK!“ abschließen.    
Morgen werde ich den Beschluss verkünden.
Jetzt bin ich richtig gespannt.
Gruß Harald

Unten könnt ihr die Anmeldung ausdrucken, ausfüllen und zum Start mitbringen.

Alpe d' Seevetal
 
Startnummer
Wird vom Veranstalter ausgefüllt.
Teilnehmer Meldekarte
Bitte leserlich ausfüllen und bei der Anmeldung abgeben.
Name:  
Vorname:  
Straße:  
PLZ Ort:  
Geburtsdatum:  
Verein:   Nein
 
BDR-Mitglied Nr.:  
Strecke km 47 87 123 158
Mit meiner Anmeldung erkläre ich mein Einverständnis mit den Organisa-tionsrichtlinien und berechtigte den Veranstalter, Fotos und Filme, die im Rahmen der RTF gemacht werden, auf seiner Homepage zu veröffentlichen.
Ich versichere, dass ich keinerlei Rechtsansprüche und Forderungen an den Veranstalter/Ausrichter sowie dessen Helfer/Beauftragte, alle betroffenen Gemein-den und sonstige Personen oder Körperschaften stellen werde, soweit nicht Haft-pflichtversicherungsansprüche bestehen.
Ich bestätige hiermit, dass ich an dieser Veranstaltung auf eigenes Risiko teilnehme und dass der Veranstalter von jeglichen Haftungsansprüchen befreit ist.
Datum:   Unterschrift:  
Wird vom Veranstalter ausgefüllt.
Startgeld:   Pfand:  
T V  M e c k e l f e l d - im Radsport und Triathlon die Nr. 1 in Seevetal

 

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Rennen in Weilburg

Hallo Hartmut, 
vielen Dank für Deinen schönen Bericht zum Rennen am Schwarzenberg!  
Wo die übrigen BW-Hobby-Kids waren, kann ich Dir leider auch nicht sagen ... 
Aber unsere beiden Lizenzfahrer Felix (einziger U15) und Lutz (einziger aktiver U13, neben Tim Albers, der bisher aber erst ein Lizenzrennen gefahren ist) waren in Weilburg!! 
http://www.weilburger-nachrichten.de/2010/07/05/muss-das-sein-3-etappen-radrennen-in-odersbach/ 
Das war wohl hammerhart und wir können stolz sein, dass unsere Jungs (außerdem noch Jan Jakob) überhaupt durchgehalten/mitgehalten haben und angekommen sind! 
Immerhin Platz 20 von 28 (Lutz) und Platz 40 von 47 (Felix) sowie Platz 46 von 46 angekommenen, aber 60 gestarteten Fahrern (JJ), denn etliche haben auch aufgegeben oder sind mit Kreislaufproblemen zusammengebrochen. 
Anbei noch ein paar Fotos vom Rennen in Lübeck am 20. Juni. Hier ist Lutz 2. geworden in einem großartigen Rennen, in dem er zusammen mit dem Sieger Jaron ein tolles Zweierteam gebildet hat, das sich sehr schnell und mit riesengroßem Abstand von den übrigen Fahrern (u.a. Nina Döring mit allein schon 13 Siegen in dieser Saison) abgesetzt hatte. Auch Mona konnte sich im Hobbyrennen gegen ihren einzigen Rennrad-Konkurrenten durchsetzen. Beide waren mächtig stolz - Mama sowieso! 
Schönen Tag, viele Grüße und bis bald hoffentlich mal! 
Monika 
-- Monika Walther (Dipl. Ökonom) 


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Saisonerfolg, Leonards Zwischenbericht

Nach 13 Rennen in dieser Saison gebe ich mal ein kleines Fazit ab.

Die Saison selbst ist leider bis jetzt nicht ideal gelaufen. Ich kam mit einer hervorragenden Form aus dem Trainingslager in der Provence und konnte dementsprechend gleich bei den ersten Rennen überzeugen.

2. Platz Osnabrück-Schinkel

2. Platz Scan-Haus Cup Marlow

9. BDR Sichtungsrennen FF/O Punktefahren

Der kleine Dämpfer kam bei der Landesmeisterschaft, bei der alles schief ging, was schief gehen konnte (Schalthebel kaputt,….), dennoch wurde ich 7.

Trotz meiner Erfolge bis zu diesem Zeitpunkt wurde ich nicht für die Frankfurt-Rundfahrt berücksichtigt.

Direkt nach der LVM bekam ich dann auch noch eine Mittelohrentzündung, wodurch ich erst mal 2 Wochen nicht trainieren konnte und die Teilnahme am Großen Preis nicht möglich war.

Mein Comeback gab ich dann bei der LVM EZF, ohne Training und noch immer nicht ganz fit, letztendlich reichte es für den 5. Platz.

Leider wurde ich auch für das erste Bundesliga -Rennen in Merane nicht berücksichtigt.

Diese 2 -fache nicht Berücksichtigung stieß bei mir auf Unverständnis und ist für mich bis heute nicht nach vollziehbar. Naja, meine Chance bekam ich dann in Landshut.

Als nächstes wichtiges Rennen stand die Norddeutsche Meisterschaft auf dem Programm.

Da es leider nur 3 Niedersachsen geschafft hatten, sich über die Bundesliga für die DM zu qualifizieren, musste ich jetzt auf jeden Fall die Top 20 erreichen.

Das Rennen verlief nicht ideal, während die Harburger Mannschaft nur für ihre nicht qualifizierten Fahrer fuhr, zeigte das Niedersächsische Team mal wieder Egoismus und dementsprechend schaffte keiner der Nichtqualifizierten den Sprung in die Top 20, am Ende belegte ich den enttäuschenden 39. Platz. Für die Deutsche Meisterschaft wurde ich nicht nachnominiert.

Allerdings durfte ich zum Bundesliga Rennen nach Landshut. Das Rennen ging über 120 km. Leider war ich von Anfang an gezwungen viel zu arbeiten, da sich schnell Gruppen bildeten, in denen keiner unserer Fahrer war. Nachdem ich in der vorletzten Runde meine letzte Flasche an einen meiner Mitfahrer abgeben musste, war mir innerlich schon klar, ohne Getränk auf den letzten 20km würde es sehr schwer werden und so verlor ich den Anschluss zum Feld und kam mit 1 Minute Rückstand an. Dennoch wurde ich 66. und war der 5. Niedersachse von 8.

Letzte Woche absolvierte ich dann einen Bahnlehrgang in Cottbus um mich auf die DM Bahn, die heute anfängt, vorzubereiten. Meine Rennen habe ich Donnerstag und Samstag.

Wünscht mir Glück.

In meinen 13 Rennen bis jetzt bin ich 11 Mal platziert gewesen, davon war ich 7 Mal auf dem Podium, allerdings hat es zu einem Sieg noch nicht gereicht (5x 2. Platz, 2x 3. Platz).

Aber das wird schon noch kommen.

Wenn der Radsportverband mich mit nimmt, habe nächste Woche wieder Bundesliga Rennen in Ilsfeld-Auenstein. Allerdings schätze ich, dass der Landestrainer, aus welchen Gründen auch immer, nicht auf mich zurück greifen wird.

Grüße

Leonard

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Sparkassen -Cup der RG Harburg, von Hartmut Röhrig

 

Am Sonntag, 4.7. 2010, fand in Harburg der 10. Sparkassen-Cup der Harburger RG statt. Dieses Rennen findet auf einer 450 m (!) Runde auf dem Schwarzenberg statt und ist ein reines Kinderrennen. Auch in diesem Jahr gab es 3 Lizenzrennen (U11, U13, U15) und diverse "Erste-Schritt-Rennen" für Kinder von 3-14 Jahren (hier der Link: http://harburger-rg.de/index.php?section=news&cmd=details&newsid=298&teaserId=4). Wer die Veranstalter (hier seien insbesondere Susanne und Frank Plambeck zu nennen) kennt, weiß, mit welcher Hingabe die Harburger im Bereich des Kinder- und Jugendradsports arbeiten. Auch diesmal war es wieder eine sehr nette kleine Veranstaltung, bei der jedes Kind mit einer kleinen Belohnung geehrt wurde--und zumindest bei den Jeder"männern" sah ich auch nur strahlende Gesichter! Aus Buchholzer Sicht sah ich leider nur wenige bekannte Gesichter: Es fuhren nur bei zwei Jedermannrennen unsere Trikots mit (wo war eigentlich der Rest??? Haben wir 0,0 U11/13/15 Fahrer oder sind die alle am Strand?). Ich finde aber, dass auch diese beiden Kinder, die unseren Verein vertreten haben, hier mal genannt werden sollten. Also dann: Im Rennen der Kinder aus dem Jahrgang 1999 fuhr Mona Walther. Sie hatte es mit zahlreichen Fahrern aus einer Schule zu tun, die sich offenbar gut vorbereitet hatten.  Da auch noch viele andere Kids aus anderen Jahrgängen im selben Rennen fuhren, war es für Mona gar nicht so leicht, den Überblick zu behalten. Trotzdem setzte sie sich recht schnell mit lockerem Tritt an die Spitze des Rennens und konnte letztlich das Rennen als gesamt Erste beenden--toll gemacht! Bei den etwas Jüngeren (Jg. 2000) fuhr in kompletter Vereinskluft Janne Hess (übrigens auf einem unserer Vereinsräder--alt aber gut!) mit. Er hatte unter erschwerten Bedingungen Rennen zu fahren, da sein Rennen nach der 1. Runde abgebrochen wurde- es gab noch zwei Nachmeldungen! Der zweite Versuch klappte, Janne setzte sich fix mit einem zweiten Rennradfahrer ab. Der war aber wohl nicht schnell genug, ein trockener Antritt genügte und Janne war nach vorne entflohen. Diesen Vorsprung hielt er souverän und konnte sich als letzter Sieger des Renntages feiern lassen. Für mich waren die Blau-Weiß-Hemden ganz oben auf dem Stockerl eine besondere Freude, da ich als Streckensprecher auch unseren Verein lobend erwähnen konnte--das gefällt mir als "Urgestein" einfach gut! Fazit: Ein schöner Tag mit vielen glücklichen Gesichtern und stolzen Blau-WEißen... was will man mehr??? MEHR BLAU WEISSE NATÜRLICH!!!! Mein dringender Appell: Leute, schickt Eure Kinder zu Jedermann-Radrennen - so viele davon gibt's leider nicht! Den Kindern macht es Spaß, die Veranstalter freut es und nur so können wir unseren Sport am Leben halten! 

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Peters erstes Rennen

Seit dem Frühjahr fährt Peter Lenz bei unserem Training mit. Er hat eine Beinverkürzung von 10 cm am linken Bein und sein linkes Kniegelenk ist versteift, daher tritt er nur mit der rechten Kurbel. Links am Rad hat er keine Kurbel, sondern eine Halterung um seine Fuß dort abzulegen. Beim Paracycling Europacup traute er sich erstmals auf einen Zeitfahrkurs, der 18,4 km bergauf ging, mit 574 hm. Seine Bilder zeigen Handbiker, Dreiradfahrer, Blinde als Stoker auf Tandems, dazu die Solofahrer, zu denen auch er zählt. Hier kommt sein Bericht:

Donnerstag, 17.06.2010 : Heute ist meine Anreise nach Elzach im Schwarzwald. Genau genommen findet dort der Europa-Cup im Paracycling statt, inkl. der Deutschen Meisterschaft für Handbiker und Soloradfahrer. Paracycling? Das ist Rennrad oder Handbike fahren als Leistungssportart für körperbehinderte Fahrer, die in verschiedenen Klassen je nach Ihrer Behinderung Klassifiziert werden und dann in Ihrer Klasse Rennen und Zeitfahrten fahren.
Nach meiner Ankunft in Elzach fuhr ich erst einmal die Zeitstrecke ab, die ich am Samstag zu fahren hatte. 18,4 km bergauf mit 574 hm. Steigungen mit 7 und 8 % waren da drin, keine Erholung in der Strecke möglich. So eine Strecke war ich noch nie gefahren. Meine Vorbereitung beschränkte sich lediglich auf die Harburger Berge.

Freitag: Nach dem Frühstück erst mal auf der Rolle Warmfahren und dann die letzten 12 km der Zeitfahrstrecke erkunden. Bei strömenden Regen ging es den Rohandsberg hinauf. Mittlerweile trafen noch mehrere Teams und Fahrer aus der Schweiz, England, Belgien und Tschechien in der Pension ein. Auch war ich nicht allein um die Strecke zu erkunden. Mehrere Paracycler waren schon auf der Strecke unterwegs.

Von jetzt an gilt's. Ich hatte lange trainiert um an diesem Europa-Cup teilzunehmen und einige Hürden genommen. Meiner Ansicht nach war ich gut in Form und hoffte hier viel Erfahrung mit zu nehmen. Mein Verein Blau-Weiss-Buchholz hatte mich dabei sehr gut unterstützt.

Am Abend meldete ich mich im Race Office für das Zeitfahren und das Straßenrennen am Sonntag an. Mit meiner Startnummer 77 war ich sehr zufrieden und ließ den Abend beim Fußball -Fernsehen ausklingen.
 
Samstag: Hoch, hoch!!! Nach dem Frühstück geht’s direkt zum Rathaus. Von hier wird das Zeitfahren heute gestartet. Die Strecke wird von 12.00 bis 18.00Uhr gesperrt. Bei meiner Ankunft sind schon mehrere Handbiker dabei sich auf der Rolle warm zu fahren. Unter anderem auch ein Handbiker aus Plön, mit dem ich mich lange unterhalte, da wir beide ursprünglich aus Ostholstein kommen und sofort gemeinsamen Gesprächsstoff haben. Wir kannten uns hiervor nicht und es war eine dieser netten Begegnungen am Rande des Geschehens die ich gerne mitnehme. Er wurde am Sonntag Deutscher Meister in seiner Handbike-Klasse.

Also besorge ich mir erst einmal die Starterliste. Auf dem Weg dahin treffe ich Michael Teuber (mehrfacher Olympiasieger), bei dem ich mich für seine gute Unterstützung bedanke. Im Vorfeld hatte er mir mehrere Türen zur Anmeldung und Beschaffung von Unterlagen geholfen.

Ich bin um 15.03 Uhr dran zu starten. Mein Puls geht verdächtig nach oben. Also versuche ich etwas zu entspannen, da noch genügend Zeit bleibt. Um 14.15 Uhr fange ich an mich umzuziehen und fahre mich auf der Rolle warm. Mit Musik von den Scorpions und dem nun guten Wetter eine reine Freude. Dann fahre ich zum Startbereich, in dem sich jetzt viele Fahrer aus der C1 und C2 Klasse befinden und wir alle gleich im Abstand von einer Minute starten werden.

Los geht’s. Die ersten 6 km haben nur 60 Höhenmeter und führen direkt durch Oberprechtal. Von dort geht’s 6km zum Parkplatz an der Elz. Hier verlassen mich auch so langsam meine Kräfte, die von nun an schnell abnehmen und die Steigungen mit 7-8 % aber noch zu fahren sind. Es wird hart. Mein erstes Zeitfahren und ich will es nicht abbrechen. Mit Tränen in den Augen und einem Willen oben anzukommen, schraube ich mich im Schneckentempo den Berg hoch und überhole unterwegs noch Kurt Traxl aus Österreich, der ebenfalls an seine Grenzen gestoßen ist. Meine Zeit nach 18,4 km und 574 hm 53:26,31 von 39 Startern der 36 Platz insgesamt.

  

Am Abend gehe ich noch in die Sporthalle zum gemeinsamen Essen und dann in die Pension um dort die Tagesgeschehnisse zu diskutieren. Alles in allem ein gelungener Einstand für mich.

Sonntag: Heute greifen wir wieder an!!!!! Das jedenfalls haben sich Kurt und ich uns vorgenommen. Nach dem Frühstück fahre ich mit Simon Richardson aus England an die Rundstrecke in Elzach. Hier inspizieren wir gemeinsam die Strecke. Sie ist 2,4 km lang, 25 Mal zu fahren und hat 12 Ecken, insgesamt 60 km. Da es nicht regnet und die Sonne gerade hervorkommt strahlen wir schon Vorfreude aus und sehen uns die ersten Rennen der anderen Klassen ab 10.00 Uhr an. Dann geht’s zur Pension, umziehen, Rad inspizieren und zur Strecke fahren.

Er startet dann um 14.30 und ich 14.31 Uhr. Von Anfang an wird ein sehr hohes Tempo gefahren und ich reiße bei den ersten schnelleren Kurven von Hauptfeld ab. Also drehe ich ein paar Runden allein um zu merken , dass ich immer schneller und sicherer auf der Strecke werde. In der Mitte des Rennes bildet sich mit mir eine Vierergruppe, die bis kurz vor Ende des Rennens zusammen fährt. Schön, dass ich noch ins Rennen gefunden habe.

Meine Zeit am Ende 1:47:49,96 in der Klasse C1/C2, die zusammen gestartet ist, belege ich von 11 Startern den 10 Platz insgesamt. Am Abend gab es dann wieder reichlich Gesprächsstoff und die Fahrt zurück nach Buchholz war dann am Montag.



Ich habe angefangen Radsport zu betreiben, weil ich schneller Rad fahren wollte. Es ging mit meinen Leistungen immer besser voran und auch jetzt haben sich Schwächen gezeigt an denen ich mich weiter verbessern möchte. Irgendwie geht es mit dem Radfahren für mich gut voran. Das war nach meinen Motorradunfällen nicht immer so und daher zeigt sich gerade hier im Sport, wie ich Ziele stecke und Sie erreichen kann.
Mehr Bilder Hier:  http://picasaweb.google.de/windrider08?feat=email

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so ein Sommer kann genauso schwierig sein wie der letzte Winter. Regengebiete wechseln sich mit Hitzewellen ab, Ozonwerte steigen und wenn dann endlich mal alles passt, hat Oma Elli Geburtstag. Wen kein Familienfest hindert, sei am Sonntag die RTF ab Stade empfohlen.

Die Veranstaltung im letzten Jahr war sehr gelungen und die Fahrer längerer Strecken kommen in den Genuss einer beschaulichen Fährfahrt als Höhepunkt. Nichts für Bergziegen und andere Nichtschwimmer.
Eine Sternfahrt läge im Bereich des Möglichen, aber bei fast 2 Std. Anfahrt würde das die Fährfreuden in Frage stellen.
Also diesmal Fahrgemeinschaften bilden und an den Blitzen in Rhade und Oevelgönne bitte lächeln und schnell attraktive Gruppenfotos bestellen.
Nach dem argentinisch heißen Samstag wird uns der Sonntag eher kühl erscheinen. Besser geht’s nicht.    
Um Rudelbildung wird gebeten.
Gruß Harald

 

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Michael Witte mailte mir von seinen Wochenendeinsätzen. 

Sa, 19.6. A;B;C Rundstreckenrennen in Ahlen mit ca. 125 Teilnehmern. 17.Platz. Er befand sich in den letzten beiden Runden am Hinterrad des 1.Roman Kuntschick um dann festzustellen, dass ihm noch die Erfahrung fehlt um im Endkampf die Position zu verteidigen. 

Bei der offenen Kriteriumsmeisterschaft Weser-Ems am 20.6 konnte er im wesentlich kleinerem Teilnehmerfeld erfahren, dass er im Spurt mit den schnellen Fahrern mithalten kann. Micha punktete reichlich und wurde 7. . Er sammelt weiter Rennerfahrung, dann wird in Zukunft auch in bundesoffenen Wettbewerben der Erfolg nicht auf sich warten lassen. 

Herzlichen Glückwunsch auch an Felix Rieckmann vom Nachbarverein aus Harburg zum Sieg bei der deutschen Straßenmeisterschaft in der Juniorenklasse U19. Erhard

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Marathon in Volksdorf am 20.6.10

 

Die Dame rechts, mit der grünen Jacke der Meckelfelder, mit der ich schon auf einigen Nord-Cup Touren zusammen gefahren bin, lädt uns ganz herzlich am 11.7.10 zur Alp d' Seevetal ein . Ich hab zugesagt.

Mit dem Marathon der RG Hamburg von Volksdorf aus verbindet mich eine Hassliebe. Wie oft ich die Strecke schon gefahren bin, weiß ich nicht mal ungefähr, weil schon lange vor den Nordcup-Zeiten die RTF auf dem Terminzettel stand. Warum Hassliebe? Weil sie, so schön sie auch ist, mir eigentlich immer zu anstrengend war. Es geht ständig unspektakulär auf und ab, viele Links– Rechts- Kombinationen und der Strecken-Rhythmus ändert sich ständig. Außerdem wurde es mir meistens zu heiß, nachdem ich mich aus den Klamotten gepellt hatte.

 

 

Heute gab es allerdings einige Neuerungen. Das Wetter blieb eher kühl und aufgrund von Baustellen wurde die Strecke in einigen Abschnitten geändert, sehr zum Vorteil finde ich. Leider wurde die brutale Steigung zur Kontrolle 3 + 4 nicht eingeebnet. 

10° C am Start, für den letzten Frühlingstag nicht verwunderlich. In Schweden bin ich zum Sommeranfang mal durch einen Schneesturm geradelt. 

Die Straßen trockneten ab und ich fand eine ausgewogene Gruppe, die meinen Wünschen fast entsprach und gut voran kam. Die Kontrollen wie gewohnt professionell, die Bedürfnisse von RTF-lern mehr als erfüllend. Einige Schmankerl, wie Melone, Salat und Kuchen zeigten, dass sich auch hier weiterhin Gedanken gemacht wird.

Harald als Helfer begrüßte mich wieder herzlich. Wir kennen uns seit meinem ersten Marathon in 1994 über 270 km in Oeversee. Damals schnappten uns die RG Hamburg den Pokal für die meisten Teilnehmer weg, weil, trotz gleicher Teilnehmerzahl, die von den Hamburgern mitgeführte Dame als zusätzlicher Pluspunkt bewertet wurde, obwohl wir weiter angereist waren.

 Die Temperaturen stiegen gaaanz langsam auf 14°C, aber bald begann es zu regnen. Erst nur der übliche Sprühregen, dann lange und ausdauernd. Dabei hatten wir gerade die Wintergarderobe abgelegt. An irgendeiner Steigung ließ ich abreißen, kam aber allein fast genauso schnell voran. Ich überholte einige, die dann doch in wasserfeste, milchig- weiße Überzieher schlüpften. Keine Minute Später wurde es wieder trocken. Mir lag das Wetter heute. Statt wie sonst üblich am Ende des Feldes Damenbekanntschaften zu machen, schafft ich es heute unter den ersten 20% (geschätzt) anzukommen. Daraufhin leistete ich mir ein Würstchen und kam kaum wieder weg, weil sich so viele Bekannte an den Tisch setzten. Ich saß dort über eine Stunde und es kamen immer mehr. Der Tag hat einfach Spaß gemacht und morgen ist es schon Sommer, Halbzeit für die Saison und hoffentlich etwas wärmer.

Die formatfüllende Erscheinung rechts ist ein ausgebildeter Kontrollfahrer, der auch schon mal auf ein Stoppschild und die damit verbundenen. korrekten Verhaltensweisen aufmerksam macht und außerdem hervorragende Führungsarbeit leistet.