Berichte 2009/3

Nils Unfall vor einem Jahr 21.9.09
Kleiner Preis von Buchholz, erste Fotos 22.9.09
Leonard in der Favoritenrolle 15.9.09
Protokoll der Radsportsitzung vom Montag, 7.9.09 8.9.09
Renntag in Volksdorf      von Erhard 8.9.09
          Weltmeister  !!!!!!!!! 30.9.09
Die neuen Vereinstrikots  4.9.09
Anmeldung zum Großer Preis der Haspa Hamburg-Volksdorf 29.8.09
                             H I L F E ! 25.8.09
Hundertwassertour am 23.August 09 25.8.09
Bilder von den Cyclassics in Eckel 25.8.09
         Cyclassics, Super Ergebnisse 20.8.09
Vorstellung der neuen Trikots 20.8.09
Anmeldung Radrenner 20.8.09
Armins Vorbereitung zur Rad-WM in Tirol  11.8.09
Radsportversammlung am 3.8.2009 11.8.09
Premium-Räder in Klecken 8.8.09
Rennanmeldung Youngclassics Jugendtour 15.8.09  7.8.09
Kattenberg /Kaltenkirchen, durch die Holsteinische Schweiz.      von Harald 4.8.09
Versammlung am Montag den 3. August 09          1.8.09
25er, Einladung zur Sternfahrt nach Hittfeld             von Roman 29.7.09
Testrunde Hundertwassertour                     von Harald Ophüls 29.7.09
Trainingstreff  Sonntag, 19.7.09                                              21.7.09
Sonntag, 12.7. Alpe d'Seevetal           Bericht von Harald 14.7.09
Mitternachtsmarathon Nortorf am 5.Juli 09                  von Harald 7.7.09
Rennbericht Europameisterschaft der Senioren Bericht vom Sven-Jörg Buthmann 3.7.09
Bildserie vom dramatischen Finale der Deutschen Meisterschaft 3.7.09
RTF's  Stade, Meckelfeld, Hittfeld, Alma Mater.......   von Roman 2.7.09
Versammlung vom 29.6.06, Rennergebnisse  
RTF in Norderstedt am 28.6.09             von Peter 30.6.09
Einladung : RTF Norderstedt an Sonntag den 28.6.08 25.6.08
Wir sind Deutscher Meister!!!!!    Armin Raible....     von Norbert 23.6.09
Udo am Nordcap 23.6.09
Velothon Berlin: super Ergebnisse für Team Mainplan 23.6.09
Hamburg Marathon                   Von Harald 23.6.09
Renntermine Juni/Juli  16.6.09
Nächste Versammlung auf den 26. 6. Vorgezogen! 12.6.09
Biathlon 12.6.09
Nils Unfall vor einem Jahr

Heute war ich beim „Kleinen Preis von Buchholz“ richtig eingespannt. Es ging schon vor 7:00 Uhr los mit dem Aufbau und als kurz nach 10:00 die U17 Fahrer bei sonnigem, spätsommerlichem Wetter an meinem ruhigen Streckenposten vorbeiflitzten, hatte ich Zeit an Nils zu denken, der heute (20.9.) vor einem Jahr verunglückte und bis heute nicht aus dem Koma zurückgekommen ist. (Ein ausführlicher, einfühlsamer Zeitungsbericht ist unter www.heide-biker.blogspot.com 29.8.09 zu finden).
Wir haben bei Blau- Weiss- Buchholz damals beschlossen auch etwas für die Familie zu unternehmen und Karsten hat sich gleich mit Schwung und Begeisterung dieser Aufgabe gestellt. Wir alle waren froh, dass die Aktion in fähige Hände genommen wurde. Von unserer Radsportgruppe herzlichen und uneingeschränkten Dank an Karsten und den 1. Vorsitzenden des neu gegründeten Vereins Thomas.
Aufsteller, Sammeldosen, Internetseiten, Nilsflaschen sorgten für ein gutes Spendenaufkommen, das, weil wir Nils kaum direkt helfen können, seinem Sohn zugute kommt.
Auf Trainingsfahrten, Versammlungen oder Feiern konnte ich mich vor dem Unfall oft mit Nils unterhalten. Er war sehr nett, hilfsbereit, sympathisch und fast übertrieben leistungsorientiert. Trainingspläne, Gewichtsoptimierung waren seine Themen und das so engagiert, dass ich manchmal schon genervt war. 
Für mich ist es selbstverständlich, die Aktion wo ich kann zu unterstützen. 
Am Kuchenstand hinter dem Zielrichterwagen fand ich einen Aufsteller zur Aktion und sah, dass Nils- Flaschen verkauft wurden.
Mich erinnert meine Nils-Flasche auch an die eigene Verletzlichkeit, nicht nur beim Sport, wie begrenzt meine Möglichkeiten sind mich abzusichern und wie wenig perfekt wir sind.
Wann sehen wir uns beim Training?

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11. KLEINER PREIS VON BUCHHOLZ

Kleiner Preis von Buchholz 09, 

erste Fotos, unsortiert, unkommentiert aus   blau-weisser Sicht.

Links: Der Weltmeister und der Nachwuchs, Foto entnommen: www.team-mainplan.blogspot.com

Ergebnislisten und 250 Fotos unter:  www.kleiner-preis-buchholz.de/html/kleiner_preis.html

11. KLEINER PREIS VON BUCHHOLZ

Die spätsommerliche Sonne gab noch einmal alles, um die fleißigen Helfer und Organisatoren zum Saisonende für ihren Einsatz  zu belohnen: Der Kleine Preis wurde auf der neuen Strecke wieder zu einem Radsportfest.

Nach monatelanger Planung musste am Sonntagmorgen alles schnell aufgebaut werden. Dafür ist besonders Erhard als Verantwortlichem zu danken. Ich selbst hatte die Ehre, das meistfotografierte Detail der Veranstaltung zu erstellen und aufzubauen. Mit der kleinen Einschränkung, dass dieser Aufbau mit Plakaten geschmückt wurde, die Roman erstellt und mitgebracht hat und dieser Rekord damit ihm gebührt. Seine Plakate und Handzettel trugen entscheidend zur professionellen Erscheinung der Rennen bei.     

Ein besonderer Dank gebührt wieder Volker Volbeding, der die die umfangreiche Homepage zum kleinen Preis professionell erstellt und liebevoll pflegt und dem wir 250 hervorragende Fotos verdanken. Unter anderem die von den Siegerehrungen unten. 

 Kl-Preis-Buchholz_134 Kl-Preis-Buchholz_167

Kl-Preis-Buchholz_140 Kl-Preis-Buchholz_168

 Kl-Preis-Buchholz_171 Kl-Preis-Buchholz_243

 

Zuschauer,   Plami bei der Rennbetreuung,     Streckenposten bei den Schularbeiten

Leonard fährt sich eindrucksvoll in die Favoritenrolle für den Kleinen Preis von Buchholz  

Nach den hervorragenden Rennen in Hannover-Döhren mit Platz 4 und in Hamburg-Volksdorf mit Platz 2 sorgte Leonard Diekmann auch diese Woche wieder für überragende Ergebnisse bei den BDR-Sichtungsrennen in Langenhagen und Hildesheim. Am Samstag im Einzelzeitfahren fuhr er mit einem Schnitt von 45km/h den 39. Platz heraus, die einzige Enttäuschung war, dass ihm nur 7 Sekunden zu Platz 25 fehlten und er damit seine ersten BDR Punkte nur knapp verfehlte.

Dies holte er allerdings am nächsten Tag nach mit einem überraschenden 17 Platz im Straßenrennen über 81 km nach. Einzig negativ an diesem Tag war das Wetter. 

Während des Rennens regnete es teilweise so stark, dass  schon die Straße überflutete wurde. Auf dem äußert schweren Kurs kamen von den 150 gestarteten Fahrern nur noch ca. 70 ins Ziel. Früh schon gelang es einer Gruppe aus 7 Fahrern sich abzusetzen, aus der allerdings 2 wieder ins Feld zurückfielen. So bauten 5 Fahrer an der Spitze den Vorsprung bis zu 1.30 Minuten aus. 

Gegen Ende des Rennens wurde es richtig spannend. Die Verfolger, darunter Leonard, forcierten das Tempo, so dass am Ende nur noch 30 die Spitzengruppe jagten. Leider konnte die Spitze noch wenige Sekunden Vorsprung ins Ziel retten. Im abschließenden Sprint der Verfolger konnte Leonard als 12. sogar den Sieger der Sichtungsrennserie, Felix Donath, hinter sich lassen.

Nach dem Rennen heimste Leonard das Lob des Landestrainers ein, der mit den Rängen 1,5,10 und 17 gleich  4 Fahrer unter den ersten 20 platzieren konnte.

Nächste Woche versucht Leonard sich seinen 3 Saisonsieg in Buchholz abzuholen. Nach den Leistungen der letzten Wochen zählt er zu den Favoriten.



Protokoll der Radsportsitzung vom 07.09.2009, anwesend: 17 Mitglieder

1.     Rennen: Remy gab einen Überblick über die letzten Rennen der Jugendlichen. Hier in Kurzfassung:

-        Vattenfall Cyclassics U17 Leonard Diekmann, Platz 30, für die erfolgreiche Mannschaft „Team Niedersachsen“ (1x 3. Platz, 1x 4. Platz, 1x 10. Platz).

-        Kids Tour Berlin U15 Jan-Jakob Bischoff-Stein

-        Rotenburg: U13 Felix Feth Sturz, Lutz Walter Platz 4

                        U 15 Jan-Jakob Bischoff-Stein Platz 3

                        U 17 Leonard Diekmann Platz 2

                        Jedermannrennen Tim Albers Platz 1

-        Hannover-Döhren: U13 Felix Feth Platz 10

                                         U15 Jan-Jakob Bischoff-Stein Platz 4

                                    U17 Leonard Diekmann Platz 4

                                    U 19 Felix Klein Platz 4

                                    Jedermannrennen Tim Albers Platz 3

- Volksdorf             U13 Felix Feth Platz 13

                                             Lutz Walter Platz 18

                                     U15 Jan-Jakob Bischoff-Stein Platz 4

                                     U17 Leonard Diekmann Platz 2

                                     U19 Felix Klein Platz 7

                                     Sen. Armin Raible Platz 3

Dass Armin Raible den Weltmeistertitel in St. Johann geholt hat, dürfte mittlerweile jedem bekannt sein.  

2.     RTF:  Unsere RTF wird voraussichtlich am 9.5.2010, evtl. aber auch am 16.5., stattfinden. Roman klärt das auf der Fachwarte-Tagung.

Der große Preis ist für Donnerstag, den 13.5.2010 angemeldet, Udo organisiert wieder!  

3.     Workshop: Vom 6.11. bis 8.11. findet ein Workshop für Jugendarbeit in Hildesheim statt. Die Ausschreibung hierzu ist im Anhang zu finden. Also, wer Lust hat, meldet sich bitte bei Remy Diekmann an.

4.     Internetauftritt: Die Seite unserer Radsportabteilung auf der Homepage von Blau-Weiß-Buchholz ist nicht gepflegt und infolgedessen „uralt“. Diese muss unbedingt auf Vordermann gebracht werden. Hier kümmert sich Stephan in Zusammenarbeit mit Svend.

5.     Kleiner Preis: - Die Liste der Helfer ist soweit vollständig. Es fehlen noch ein paar helfende Hände (stundenweise) am Kuchenstand für den Verkauf von Kaffee und Kuchen. Hier fühlen sich bitte besonders die Mütter der Rennfahrer und auch die Kinder (Mona?) angesprochen. Und denkt an die versprochenen Kuchenspenden!!!!!

- Die Absicherung der Strecke (18 Streckenposten werden benötigt) können wir nicht alleine bewältigen. Hierzu hat Norbert den DLRG verpflichtet, die den Großteil der Sicherung übernehmen werden.

- Der Aufbau beginnt am Samstag um 15.00 Uhr vor der Löns-Apotheke. Die Kinder treffen sich zum fegen. Aufbau am Sonntag ist für alle Helfer ab 7.00 Uhr!!!! (pünktlich)

- FAMILA übernimmt den Verkauf von kalten Getränken und Bratwürsten. Der Erlös der Getränke kommt vollständig Blau-Weiß zugute!

- Roman druckt die Werbeplakate für den kleinen Preis. Diese sind bis Donnerstag fertig und sollen vor dem Stadtfest aufgehängt sein. Das Aufhängen der Plakate übernimmt am Donnerstag Thomas Hinsch.

- Es findet eine Übersetzungskontrolle statt.

- Der Bauhof übernimmt die Absperrungen und stellt die Gitter auf.

- Beechwood stellt die Musikanlage inkl. Mikros.

- Es bekommen dieses Jahr alle Kinder eine Medaille (Remy) und zusätzlich gibt es ein paar Sachpreise von Subway, Mausefant etc. Die Geldprämien für die Lizenzfahrer verteilt Stephan.

- Norbert hat eine Liste der Helfer zusammengestellt, falls noch Rückfragen sind. Und nochmals die Bitte: Wer sich für einen Dienst eingetragen hat, möge diesen auch wahrnehmen!  

6. Landesverband:  Erneut ist angedacht, den Landesverband zu wechseln.

Wir wollen gerne in den Landesverband Hamburg statt Niedersachsen. Mit dem LV Niedersachsen gab es in der Vergangenheit zu oft Probleme, unter anderem eine fehlende Betreuung unserer Lizenzfahrer bei den Rennen auf Landesebene u.v.m. Norbert versucht nun, in den LV Hamburg zu wechseln. Für die Jedermannfahrer ändert sich dadurch nichts, ein Vorteil ergibt sich daraus für unsere Lizenzfahrer: Die Nähe zu Hamburg, die Nutzung der Bahn in Stellingen - die Leistungsträger müssen dann nicht mehr nach Hannover bzw. Hildesheim fahren. Und wir erhoffen uns etwas mehr Gehör……….

7.Seminare: Hartmut kümmert sich darum, Termine für zwei Seminare    abzusprechen. 1. Cross-Seminar unter der Leitung von Armin Raible, wie die letzten 2 Jahre schon. 2. Technik-Seminar unter der Leitung von Torben Eisenschmitt vom Fahrradcenter Buchholz. Hierzu folgen separate Einladungen per E-Mail von Hartmut.

8. Jugendtraining: Das Wintertraining für die Jugendlichen findet voraussichtlich wieder dienstags von 17.00 bis 18.30 Uhr in der Sporthalle Buenser Weg statt. Start: nach den Herbstferien. Bis dahin wird wie gehabt dienstags und donnerstags noch draußen gefahren.

9. Stadtfest: Das Buchholzer Stadtfest findet am kommenden Wochenende 11.9. bis 13.9. statt und wir möchten uns dort folgendermaßen präsentieren:

Es wird für die gesamte Zeit eine Stellwand der Radsportsparte aufgestellt (Harald). Aufgrund Zeitmangels werden wir es nicht mehr organisieren können, den Platz über die gesamte Zeit besetzt zu halten. Darum die Bitte von Norbert: Wer sich sowieso auf dem Stadtfest aufhält, könnte an der Stellwand für einige Zeit Posten beziehen (wenn möglich im Trikot) und die Fragen der Passanten beantworten. Die Stellwand wird auf dem Rathausvorplatz eingerichtet. Evtl. gibt Armin dort auch Autogramme……… (Norbert/Armin)

Am 11.9. findet der traditionelle Festumzug aller Buchholzer Vereine statt. Wir werden mit den Kindern in Trikots samt Rennrädern an diesem Umzug teilnehmen und würden uns über Begleitung der Erwachsenen in Trikots ebenfalls sehr freuen. Nur so können wir uns präsentieren! Treffpunkt: 11.9.09 um 17.30 Uhr auf dem Schützenplatz zur Aufstellung. Der Festumzug durch die Innenstadt beginnt um 18.00 Uhr. Wer Zeit hat, ist herzlich willkommen!

So, ich hoffe, ich habe alles (außer Fettnäpfchen) erfasst und wünsche nun allen bei den kommenden Aktivitäten viel Spaß und gutes Gelingen!

Bis dahin,

Silke Feth

Ausschreibung

Workshop- und Fortbildungswochenende der Radsportjugend Niedersachsen (RSJN)

06.11.09 ,18:30 Uhr - 08.11.09, ca. 15:30 Uhr

Jugendherberge Hildesheim, Schirrmannweg 4, 31139 Hildesheim

Jugendleiter, Jugendtrainer, Jugendsprecher und interessierte Jugendliche ab 16 Jahren aus den Vereinen des Radsportverbandes Niedersachsen e. V. (RSVN)

Workshop u. a. zur Arbeit der Radsportjugend Niedersachsen; allgemeine Öffentlichkeitsarbeit der Radsportjugend; Nutzung von Breitensportangeboten des BDR für die Jugendarbeit in den Vereinen; finanzielle Fördermittel für die Radsportjugenden der Vereine etc. (Moderation: Michael Dranicki und Kai Wagner, Vorstand RSJN)

Grundlagen/Prüfberechtigung Prüfer Deutsches Radsportabzeichen (Leitung: Michael Dranicki)

Fortbildung Doping-Prävention (siehe auch gesonderte Ausschreibung) (Leitung: Alexander Dressler, Antidoping-Beauftragter RSVN)

Hinweise:

Am Freitag nur Anreise! Unterbringung in Mehrbettzimmern, Abendessen am Anreisetag, 2 x Mittagessen, 2 x Frühstück, Pausengetränke

Es wird ein Eigenanteil von 15,— € erhoben.

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen beschränkt.

Mit der Anmeldung erklärt sich der Teilnehmer mit der Weitergabe seiner Anschrift auf der Teilnehmerliste (Bildung von Fahrgemeinschaften etc.) bereit.

Anmeldeschiuss:     15. September 2009

Michael Dranicki / Kai Wagner

Vorstand Radsportjugend Niedersachsen e. V.

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Hallo Freunde,

ich habe mir heute den Renntag in Volksdorf von A-Z angesehen.
Im Seniorenrennen gab es eine enge Entscheidung zu Gunsten von Carsten Arndt
vor dem "Weltmeister".
Nasse Strassen und viele Reifenschäden (Baumgarten 3x platt!) bestätigten meine Entscheidung zum Startverzicht.
Lutz +Felix konnten sich in der U13 Klasse leider nicht im vorderen Feld zeigen.
Jan Jacob war einziger B/W Fahrer in der Klasse U15. Trotz ungünstiger Position
eingangs der letzten Runde erreichte er den 4.Platz!!!.
Spaß am Zusehen hatten alle Buchholzer bei dem U17 Rennen. Leo`s Attacken
füllten seine Geldbörse und führten zur rennentscheidenden 3er Kopfgruppe.
Hinter einem Harburger Fahrer belegte er knapp geschlagen den 2. Platz.
Scheinbar mühelos konnte sich Felix Klein im U19 Feld behaupten.
Keine Starter stellten wir in den Klassen U11 und Männer A,B,C.
ERHARD

Die neuen Vereinstrikots 

    

Vorstellung der neuen Trikots vor dem Vereinsheim

Zusammen mit unseren Sponsoren  freuen wir uns über unsere schönen, neuen, blau- weißen  Trikots.

Trotz stürmische Wetters hatten sich Persönlichkeiten und Jugendfahrer unserer Radsportgruppe  vor dem  Vereinsheim getroffen, um sich zusammen mit den Sponsoren ablichten zu lassen. 

Sponsoren: hintere Reihe von links;  Herr Dirk Stoklasa, Fa. Distokom;  Herr Albers, Sparkasse Harburg-Buxtehude;  Autohaus Köhnke; Herr Stephan Schrader, Wochenblatt-Verlag;   Herr Udo Zimmermann, Sparkasse Harburg-Buxtehude;  7.von links Herr Jan Bauer, StadtwerkeBuchholz.    

 

Die neuen Trikots erfreuen sich allgemeiner Zustimmung. Unsere Fahrer sind nun besonders im Fahrerfeld von Rennen besser zu erkennen. Die Hosen überzeugen durch die Qualität.  

Norbert Stein, Spartenleiter, erinnert das Motiv als Segler an die Gischt von Wellen, die an Klippen brechen. 

Eike hat die Beschaffung zusammen mit Roman in die Hand genommen. 

Dafür herzlichen Dank! Das habt Ihr sehr gut gemacht.

Alle wissen, dass so eine Aktion mehr Nerven kostet als man vermutet. Erst wurde ein Design ausgewählt das allen gefällt, dann in letzter Sekunde der Anbieter gewechselt. Zum Schluss waren noch 2 mal Änderungen anhand von  Mustertrikots nötig.  

Dazwischen mussten immer wieder Diskussionen um Farben und Qualität durchgestanden werden. Das dauert und kostet Nerven.

    

 

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    Weltmeister

bei der Masters-WM in St.Johann (Tirol) errang der amtierende Deutsche Meister Armin Raible von der RSG Blau-Weiss Buchholz den Weltmeistertitel.

     

Armin Raible Weltmeister!
Vor wenigen Wochen erst ist er Deutscher Meister der Rad-Senioren unter 50 Jahren geworden, bei der Europameisterschaft hat es nur zum siebten Rang gereicht - jetzt ist ihm der große Wurf gelungen: 

Blau-Weiss-Fahrer Armin Raible wurde bei den UCI Road Masters World Championships 2009 in St. Johann in Tirol Weltmeister in seiner Altersklasse. Damit machte er sich am 29. August - drei Tage nach seinem 46. Geburtstag - selbst sein schönstes Geburtstagsgeschenk.
Eine Strecke von 112 km mit einer Höhendifferenz von fast 600 m und Spitzensteigungen von 12% waren zu überwinden. Von 172 Fahrern aus aller Welt erreichten nur 91 das Ziel. Im Sprint einer fünfköpfigen Spitzengruppe konnte sich Armin Raible gegen seine engsten Konkurrenten aus Deutschland, Italien und der Schweiz durchsetzen.
"Armin Raible ist für unsere jungen Fahrer ein ideales Vorbild für erfolgreichen, vor allem aber auch sauberen und fairen Radsport",  betont Blau-Weiss-Abteilungsleiter Norbert Stein und freut sich, ihn beim "Kleinen Preis" am 20. September in der Buchholzer Innenstadt begrüßen zu können, wenn er dort in einer ganz anderen Rolle seinen Sohn betreut, der in einem der Hobby-Rennen an den Start geht.

   Originalinformationen über folgenden Link:

http://www.masterswm.org/v4/?html/de//Ergebnislisten/Li4vMjAwOS9lcmdlYm5pcy9lcmdlYm5pc180Lmh0bWw%3D

 Team Corporate Training Blog:                     http://vcvegesack.wordpress.com/

Armin Raible, Weltmeister 2009 in St. Johann/Tirol

Bericht von Vegesack

29.08.2009 St. Johann/Tirol Österreich, zum 40. Geburtstag der Master-Radweltmeisterschaften in St. Johann/Tirol gelingt Armin Raible aus dem Team Corporate Training das eigentlich fast Unmögliche, er wird Weltmeister im Einer-Straße über 120 Kilometer.

In den vergangenen Wochen habe ich bereits über seine präzise und disziplinierte Vorbereitung auf dieses Ereignis berichtet. Armin ist schon eine Woche vor dem großen Tag der Tage vor Ort gewesen, um sich zum einen in absoluter Ruhe und zum anderen intensiv mit der Strecke und den Gegebenheiten auseinanderzusetzen. Wer Weltmeister werden will, darf nichts dem Zufall überlassen, so dass er am Dienstag auf gleicher Strecke und Distanz ein Weltpokal-Rennen fuhr, um so gleichzeitig auch der internationalen Konkurrenz auf den Zahn zu fühlen. Mit einem 6. Platz am Ende hatte er ein Gefühl, wo er steht. Lockere Trainingsausfahrten, gutes Essen und viel Ruhe sollten ebenso ihren Teil zum Erfolg dazugeben. In den letzten beiden Tagen war Armin so gut wie nicht mehr ansprechbar, was für mich ein klares Zeichen von hoher Konzentration auf das Wesentliche war. Einen Tag vor seinem Start waren die Rennbedingungen für Armin optimal, er braucht hohe Temperaturen jenseits 30 Grad und am liebsten stehende Hitze. Allerdings war dies für den Samstag nicht vorhergesagt, es begann noch in der Nacht zu regnen und die Temperaturen fielen auf 10 Grad am Morgen. Die Stimmung beim Frühstück war entsprechend gedrückt, wobei sich der Buchholzer auch davon nicht aus der Ruhe bringen ließ.

13 Uhr, die Rufe ins Universum und die stillen Gebete haben offensichtlich Gehör gefunden, denn der Himmel schließt seine Pforten und zum Start trocknet sogar noch die Straße ab. Drei Runden á 40 Kilometer auf einer überaus anspruchsvollen Strecke gilt es nun für die 128 Teilnehmern aus aller Welt zu absolvieren. 

In gewohnter Lässigkeit fliegt Armin Raible über die Huberhöhe, dem höchsten Punkt der Strecke, und kontrolliert von der Spitze des Feldes das Geschehen. Ein Brasilianer hat sich in der zweiten Runde ein Herz gefasst und versucht es auf eigene Faust, dem Feld davonzufahren, wird allerdings nach 35 Kilometer Alleinfahrt wieder gestellt. Ein Russe und ein Fahrer aus der Tschechischen Republik attackieren in der dritten Runde an der Huberhöhe und fahren etwa 15 Sekunden heraus. Das Feld gibt sich aber nicht geschlagen und rollt das Loch auf der rasenden Abfahrt nach Schwendt  zu. Genau in diesem Moment setzt Armin Raible die „weltmeisterliche Attacke“, er nutzt die Gunst der allgemeinen Verwirrung und fährt dem Feld davon. Fünf weitere Fahrer, Axel Sinske, Christian Jäger (beide Deutschland), Michel Carter (USA), Peter Schnorf (SUI) und Germona Gaggioli (I) sind ebenfalls mit von der Partie. Ein völlig überrumpeltes Feld schaut sich fragend an und unternimmt nicht sofort etwas, was die sechs Ausreißer für sich in wertvollen Vorsprung verwandeln können. Nun sind es noch knapp 30 Kilometer bis zum Ziel, die Gruppe ist sich einig und harmoniert perfekt. Mit jedem Meter machen sie wertvollen Boden gut, der Vorsprung steigt zwischenzeitlich bis auf zwei Minuten an. In Armins Kopf kreisen jetzt die Gedanken, er schaut sich seine Mitstreiter bei jeder Führung sehr genau an, denn jetzt beginnt das große Pokern. Führen alle gleichmäßig oder zeigt einer bereits Schwächen. Michel Karter (USA) ist ein solcher Kandidat, der das Pokern in allen Facetten beherrscht, das durfte Armin bereits beim Weltpokal-Rennen erfahren, bei dem er von dem Amerikaner am Ende verladen wurde. 2000 Meter noch bis zum Ziel, Axel Sinske (GER/Cottbus) versucht jetzt nochmals, der Ausreißergruppe zu entkommen, 1000 Meter vor dem Ziel, Sinske wird gestellt, jetzt ist noch eine nicht ganz ungefährliche Passage von Kurven und Verkehrsinseln zu überstehen, bevor es auf die etwa 500 Meter lange Zielgerade von St.Johann geht. Die Zuschauer starren gefesselt dem Führungsfahrzeug entgegen, endlich ist es soweit, die Fahrer erscheinen am Ende der Zielgeraden. Der Mann im deutschen Meistertrikot, Armin Raible, der sich auf seinen Spurt verlassen kann, bleibt für meine Begriffe, lange sitzen. Auf Position vier oder fünf erkenne ich ihn bei der 300 Meter Marke, als er dann seinen Turbo zündet und die Kette nach ganz rechts legt, macht er mit seinem Antritt soviel Meter gut, dass seine Konkurrenten nur sparsam schauen. Mit ca. 10 Metern Vorsprung macht Armin Raible das Unmögliche möglich und wird Weltmeister. Ich kann es kaum fassen, ein Fahrer aus unserem Team wird Weltmeister. Zweiter wird Christian Jäger und Dritter der Mann aus der Schweiz.

O-Ton Buthmann nach dem Rennen: „Mehr als 30 Jahre verfolge ich nun schon den Radsport, ich habe schon viele schöne und große Erfolge gesehen und live miterleben dürfen, dies ist aber mit Abstand das Größte. Ich freue mich für Armin, als wäre es auch mein Titel, kaum vorstellbar, wie es sich anfühlt, Weltmeister zu sein. Dies ist der größte und wertvollste Titel, den ein Rennfahrer holen kann. Dazu kommt noch, dass er bereits Deutscher Meister ist. Ich kann es kaum fassen. Armin hat es verdient, er ist ein fairer Sportsmann, den ich sehr schätze, er ist bescheiden und hat im richtigen Moment das Talent, ein Rennen zu lesen. Gratulation von deinem Mitstreiter und gleichzeitig größtem Fan.“

Ergebnisliste:http://www.masterswm.org/v4/html/de//Ergebnislisten/Li4vMjAwOS9lcmdlYm5pcy9lcmdlYm5pc180Lmh0bWw%3D

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  • Heute waren wir mit 5 Fahrern in Rotenburg am Start. In der U11 ohne Lizenz, der U15 und der U17  konnten wir  je einen 1., 3. und 2. Platz  durch Tim Albers, Jan Jakob Bischoff-Stein und Leonard Diekmann erreichen. In der U13 schlugen sich Felix Feth und Lutz Walter wacker, wobei Felix durch einen Sturz am möglichen Erreichen eines Platzes auf dem Treppchen gehindert wurde.

 

Wenige Starter beim 1.Rundstreckenrennen im Gewerbegebiet in Rotenburg weil gleichzeitig ein ein Wettkampf in Bremen ausgetragen wurde.
Im 1.Rennen der U 13 Klasse stürzte Felix leider in der vorletzten Runde,
Lutz hielt sich immer am Ende des kleinen Feldes auf , konnte so nur auf den 4.Platz sprinten. Felix konnte das Rennen trotz des Sturzes beenden.
Zeitversetzt starteten U17 mit Leonard und U15 mit Jan Jacob. Leo machte
seinen Mitstreitern das Leben so schwer so das er am Ende nur noch einen
Konkurrenten am Hinterrad hatte. Zusätzlich konnte er Jan Jacob in 1. Position auf dessen Zielsprint führen. Leider reicht es für beide nur zum undankbaren 2.Platz.JJ konnte man die Enttäuschung ansehen, hatte er den Sieg doch nur um Haaresbreite verfehlt. Eine Zielgrade mit richtig Gegenwind schmerzt gewaltig. Leos 2.Platz ist OK. Er fuhr auf Grund eines Gabelbruch seines Wettkampfrades auf einem geliehenem Rad. Sieger und platzierte findet man wie immer im Ergebnisdienst des "Rad-net" Mit 2 Jungen aus Harburg radelten Leo, JJ und ich wieder nach Buchholz. Gelungener Wettkampf für die Renner, gute Trainingsfahrt für mich. ERHARD

Rennanmeldung  5. September:

Rennen: R. 1: 6.18 Schüler U11:     Walther Mona

Rennen: R. 2.1: 6.16 Schüler U13:  Feth  Felix,  Walther Lutz

Rennen: R. 3.1: 6.14 Schüler U15:  Bischoff-Stein  Jan Jakob,  Schuldt Vincent-Sean

Rennen: R. 4: 6.12 Jugend U17:     Diekmann Leonard

Rennen: R. 5: Anfängerrennen:      Albers Tim
Rennen: R. 6: 6.10 Junioren U19:
   Klein Felix

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Hallo Leute,   Anmeldung zum Großer Preis der Haspa Hamburg-Volksdorf

untenstehende Fahrer habe ich zur Veranstaltung 
"" am 06.09.2009 angemeldet.

- Rennen R.2: 6.14 Schüler U15 -			Jan Jakob Bischoff-Stein, 
						Vincent-Sean Schuldt, 
- Rennen R.3: 6.16 Schüler U13 -			Felix Feth, 
						Lutz Walther, 
- Rennen R.4: 6.18 Schüler U11 -			Mona Walther, 

- Rennen R.5: 6.12 Jugend männlich U17 -		Leonard Diekmann, 

- Rennen R.6: 6.10 Junioren U19 -			Felix Klein, 

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Dringender Aufruf an Alle!

Erhard organisiert den Aufbau, die Durchführung und natürlich den Abbau für den KLEINEN PREIS VON BUCHHOLZ. Besonders weil das Rennen diesmal im Zentrum stattfindet, ist jede helfende Hand erforderlich:

Wir benötigen Hilfe für den kleinen Preis am So.20.09.!!!
Am Sa.19 .09. nachmittags 2-3 Stunden. 

Am Veranstaltungstag ab 6Uhr30 .
Zum Abbau ab 16 UHR - 18 UHR. 

Tagsüber müssen auch Funktionen besetzt sein. 

Abteilungsmitglieder und Freunde des Radsports, rafft euch auf, um dieses Rennen anständig durchführen zu können! Bitte meldet euch bei mir!
Zu unser nächsten Versammlung am 7.09. sollte die grobe Planung stehen. Ich
würde mich über jede Helferstunde freuen. 

ERHARD
erhard.schulze1@gmx.de
oder persönliche Meldung beim Vereinstraining.

--

300 km Brevet Hundertwassertour am 23.08.2009 ab Buchholz

Wir rollten auf ebener Strecke mit meist 33 km/h durch die wellige Landschaft. Vor mir schwangen Helles Hüften bei gleichmäßig, kraftvollem Tritt sanft hin und her. Einen guten Windschatten gaben sie mir nicht, aber dafür wurde meine Sicht nach vorn kaum behindert, wie das bei einem guten Windschatten nicht zu vermeiden gewesen wäre. So ging das auf insgesamt über 100 km und wird mir diesen Brevet in angenehmster Erinnerung halten.

Dabei wollte ich am Morgen lieber verzichten, weil mich seit Tagen Schmerzen in der Schulter quälten und das Thermometer mit herbstlichen 11° drohte. Aber plötzlich hatte ich doch die Radfahrklamotten an, war unterwegs zum vereinbarten Treffpunkt am Vereinsheim in Buchholz. Ein Teilnehmer war wohl schon um Mitternacht dort gewesen, weil auf der Seite vom Audax Club Schleswig-Holstein unrealistische 00:00 Uhr angegeben waren. Gratuliere. Er ist unverrichteter Dinge wieder abgezogen. Das tut mir sehr leid.


       

Bernd, Helle, Knut. Ich bin mit unserm neuen Trikot wieder nirgends zu sehen.


Am Vereinsheim hatten sich Knut und Bernd eingefunden. Bernd war "Per Pedes" 50 km von Zeven aus angereist. Die ganz harte Nummer. Überhaupt entpuppten sich die anderen Teilnehmer als engagierte Langstreckenfahrer, die schon bis zum Achtfachen meines Jahrespensums auf der Uhr hatten. Bernd kam gerade von der Nordbayern-Rundfahrt mit 1200 Km und 12 000 Höhenmetern ( http://www.ara.randonneure.de/ ) Knut hatte schon eine abenteuerliche Bulgarien-Rundfahrt mit ähnlichen Werten hinter sich.  http://web3.s30-ffm-r02.gn-s.net/modules.php?op=modload&name=PagEd&file=index&topic_id=8&page_id=971 Zum Schluss traf noch Helle ein, die bereits 2005 mitgefahren war und am Samstag in Kiel ihren Brevet: “Helles sommerliche Badetour“ mit 233Km veranstaltet.  http://www.vonzelewski.de/pdf/00969414.pdf

 
  


Ich verteilte Streckenplan und Karte und knapp nach 7:00 waren wir auf der Strecke. Bispingen, wo eigentlich die erste Kontrolle festgelegt war, ließen wir au,s um uns statt dessen nach knapp 100 km ein schönes Frühstück bei Cadymac zu genehmigen. Es war wie im richtigen Leben. Die erste Stunde gingen wir viel zu schnell an und Bernd zerrte vorn ordentlich an der Kette, an der ich hinten nach Kräften bremste. 

In Osterholz saßen wir dafür um 10:00 Uhr genüsslich in der Sonne und ließen uns ein umfangreiches Frühstück servieren. Ich dachte an unseren Trainingstreffpunkt an der Kirche. Nein, ich wollte nicht tauschen. Meine Probleme in der Schulter waren auch verschwunden. Bisher lag der Schnitt bei 30 km/h, aber von Bernds Rad ging auf den letzten Kilometern ein so unheilvolles Knacken und Scheppern aus, dass er sich entschloss direkt nach Zeven zurückzukehren. Sein Freilauf  sollte aber bereits nach wenigen Kilometern blockieren.


 

 


Wir ließen uns mehrfach Kaffee in die großen Pötte nachfüllen und Brötchen nachlegen und erst nach ca. 1,5 Std. rafften wir uns endlich wieder auf. Natürlich verzichteten wir auch auf die Kontrolle in Bergen und verlegten sie kurzentschlossen nach Hankensbüttel. Knut signalisierte Helle und mir, dass er lieber für sich fahren wollte und wir setzten uns nur noch zu zweit etwas ab. Über Eschede und Eldendorf blieben die landschaftlich schönen Straßen verkehrsarm.

Als wir bei Km 171 in Hankensbüttel an der Tankstelle die Kontrolle nachholten um unsere Vorräte aufzufüllen, rollte Knut fröhlich bimmelnd vorbei. Für den Abschnitt von Alt-Isenhagen über Bodenteich bis Uelzen habe ich eine neue, wirklich schöne und absolut ruhige Strecke ausgearbeitet, die sich sehr bewährt hat.


  


Kontrolle Hunderwasserbahnhof. Wir vermissten Knut und gönnten uns einen großen Eiskaffee mit Sonne satt. In Ebstorf waren wir natürlich wieder zu spät für eine Führung im Nonnenstift und um die wahnsinnige, mittelalterliche Weltkarte original zu sehen. Helle hätte sie zu meinem Erstaunen auch sehr interessiert. Von hier steigt die Straße stetig nach Bardenhagen hin an, um dann vor Betzendorf noch einige markante Stiche zu bieten. Ich schlich die Steigungen hinauf, aber Helle, obwohl etwas ungeduldig, verließ mich, sicher nur wegen meiner kunstgeschichtlichen Kenntnisse, nicht.


  


In Betzendorf setzten wir uns vor die romantische, alte Kirche aus Bruchsteinmauerwerk, um mit unseren Vorräten aufzuräumen. Die Kirche war offen und so staunten wir über den gotischen Innenraum (1450) mit dem imposanten Flügelaltar. Der mächtige Wehrturm erinnerte Helle an die Vicelin-Kirchen in Holstein. Wir waren so begeistert, dass Helle eine ihrer vier großen Liter-Trinkflaschen vergaß. Es war natürlich die mit dem besten Mundstück. Das bemerkten wir aber erst in Salzhausen, wo wir wieder vor einer Kirche mit noch dickerem Turm saßen. 

Von hier aus habe ich einen neuen Schlenker über Gut Schnede, Vierhöfen, Garstedt nach Tangendorf eingebaut, der aber nicht reichte, um den merkwürdigen Kilometerschwund, der stetig an meiner Strecke nagt, aufzuhalten. Zum Schluss drehten wir noch mal etwas auf und nach der Schlußsteigung hinter Bendestorf trennte ich mich von Helle, um direkt nach Hause zu krauchen. Genug.

295 Km, Schnitt 28,5. Abends konnte ich mich kaum noch rühren, aber es war wunderbar!


    

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Vorstellung der neuen Trikots

Liebe Radsport-Freunde,

nun werden unsere neuen Vereinstrikots bei einem gemeinsamen Pressetermin auch unseren Sponsoren vorgestellt.

Der Termin findet statt am :   Donnerstag  den  03.09.2009   um 17:00 Uhr 

Wir treffen uns am Vereinszentrum Blau Weiß Buchholz.

Wer kann der kommt !

Bitte bringt gute Laune, gutes Wetter und natürlich die neue Radsportbekleidung mit.

Viele Grüße

Stephan

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  Cyclassics  

Das Radrennen in Hamburg war natürlich das Ereignis am Wochenende.

Einige unserer Fahrer haben phantastische Ergebnisse eingefahren.

Allen voran Armin Raible mit einem 10. Platz in der Königsklasse über 155 km mit fast 3000 Teilnehmern!

Armin Raible,       10.   3:46:49.31    Schnitt ca. 42,5  km/h

Hans Preuß        250.   3:59:12.31     Mit dem Team Commerzbank auf dem 7. Teamrang

Thorsten Lüllau   342.   3:59:40.77

Norbert Riecken  384.  AK. 179      04:01:26   Schnitt 39.19

 

Die Königsklasse in der Beteiligung ist die 100 km Distanz mit ca. 8500 Teilnehmern.

Lars Peper            73.   2:36:16.38    Team Fahrradprofi  

Interessant erscheint die Tatsache, dass der 100. der Tabelle als Schnellster ca. 8 min. schneller war als der Sieger. 

So scheint Kay vom Team Mainplan als 134. mit einer Zeit von 2:31:29 der 35. nach gefahrener Zeit zu sein. Offensichtlich war die 2.Gruppe wesentlich schneller, hat aber in der Wertung keine Chance. 

Es waren noch viel mehr von uns unterwegs, aber ich habe nur ganz vorn in die Listen geschaut. Wenn ich Nachricht bekomme, werde ich weitere Ergebnisse nachtragen.

Alle Ergebnisse vom Team Mainplan findet Ihr unter www.team-mainplan.blogspot.com

 

In einer eMail vom 19.08.2009 17:53:45 Westeuropäische Normalzeit schreibt Lars Hinzmann: 

Hallo Harald,

bei den Jedermann Rennen werden die 100 Fahrer  jeder Distanz, die als erste in das Ziel einlaufen, auf den ersten 100 Plätzen geführt. Ab den 101.  Fahrer zählt die Tatsächlich gefahrene Zeit.

Dieser Modus ist meines Wissens gültig für alle Jedermann Rennen.

Hallo Lars, danke für den Hinweis.
Diese Reglung ermöglicht es, für die Zuschauer einen schönen Zielsprint und gleich einen Sieger zu präsentieren, ist aber aus sportlicher Sicht nicht zufriedenstellend und für die Schnellsten frustrierend.
Sicher kann auch die schnellste Zeit täuschen, wenn ein besserer Fahrer in einer langsameren Gruppe landet. Die Zeit bleibt aber trotzdem der beste Maßstab für die Leistung. 
Ich finde, die eigentliche Wertung sollte sich nur nach der gefahrenen Zeit richten. Der Zielsprint wäre dann eine andere Sache.
Gruß Harald.   

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Hallo Radrenner,          

die Ferienzeit ist vorbei, es geht wieder los. Die Youngclassics haben wir bereits hinter uns. Jan Jakob landete nach einem starken Rennen etwas enttäuschend auf Rang 11, Leo landete nach sehr mannschaftsdienlichem Einsatz mit seiner Niedersachsen-Mannschaft im vorderen Drittel.

Zu folgenden Rennen habe ich euch angemeldet
"7. Gartenstadt-Radrennen" am 23.08.2009 in Bramsche.

- Rennen R.3.1: 6.12 Jugend männlich U17 -

Leonard Diekmann, 

- Rennen R.4.1: 6.14 Schüler U15 -   Jan Jakob Bischoff-Stein, Vincent-Sean Schuldt, 

- Rennen R.5.1: 6.16 Schüler U13 -    Felix Feth, Lutz Walther, 

Und eine Woche später

"Sparkassen-Cup von Rotenburg" am 30.08.2009

- Rennen R.1: 7.18 Schüler U11 -       Mona Walther, 
- Rennen R.2.1: 7.16 Schüler U13 -   Felix Feth,     Lutz Walther,

- Rennen R.3.1: 7.14 Schüler U15 -   Jan Jakob Bischoff-Stein, Vincent-Sean Schuldt, 

- Rennen R.4: 7.12 Jugend männlich U17 -   Leonard Diekmann, 
- Rennen R.5: 7.10 Junioren U19 -               Felix Klein, 

Gruß
Norbert
Training mit Hindernissen am 9. August 09                                  

Eine Woche vor den Cylassics in Hamburg, dem Breitensportereignis nicht nur der Region, sondern in Deutschland. Am Treffpunkt hatte sich eine ansehnliche Gruppe eingefunden, um einen Teil der neuen Strecke zu testen. Viele waren in den neuen Blau-WeissTrikots gekommen und die frischen Farben wirkten zusammen mit dem Orange von Team Mainplan auffällig und fröhlich. In moderatem Tempo rollte die noch vollständige Gruppe über Vaensen die Steigung rauf nach Eckel, wo wir nach Nenndorf abbogen. Einigen Cyclassikern kribbelt das Testosteron wohl schon ordentlich in den Beinen. So wundert es nicht, dass grundlegende Trainingsregeln wie ausgiebiges Warmfahren, unter der Vorfreude auf das Großereignis litten. Bereits an der Steigung in Nenndorf Richtung Emsen wurde das Tempo unmotiviert angezogen, dass einige kopfschüttelnd abreißen ließen. Danach ging es eher bummelig weiter bis in der Gegend um Varendorf wieder angezogen wurde. Einige Fahrer um Udo beschlossen lieber auf die anderen zu warten während Erhard hinterhersprintete, um sich besser auszulasten. 

Es entwickelte sich eine interessante Tour, die für die meisten neu war. Nach der Abfahrt den Ehestorfer Heuweg hinab folgten wir der Strecke der RTF Elbe Classics rückwärts durch den Fußgängertunnel und dem sich windenden Weg am Francoper Hinterdeich entlang nach Rübke. Von Neuenfelde wusste Norbert eine Variante über das Alte Estesperrwerk nach Kranz, von wo wir den Blick über die Elbe nach Blankenese genossen. Der schöne Radweg am Strom entlang nach Hahnhöfer Sand war Pflicht und dann folgten wir der Este durchs beschauliche Estebrügge nach Buxtehude. Das sollten wir wiederholen. Einigen waren diese Wege noch unbekannt und es gab auch Bedenken ob es nicht zu weit wird..

   

In Buxtehude kenne ich eine geniale Abkürzung durch einen Tunnel unter der B73 durch nach Immenbeck. Leider erwischte ich einen Tunnel zu früh und wir landeten auf tiefen Sandwegen. Wäre Loriot ein Radler, könnte ich sicher auf den entsprechenden Sketch verweisen. Paul fand mit Hilfe eines Buxtehuder Fahrers den richtigen Tunnel. Udo und ... zogen die schnellste Verbindung an der B3 entlang vor. Wir restlichen 6 Zappelten weiter durch den Sand. Als wir das Schlimmste hinter uns hatten, stellte Norbert, eine Platten fest. Inzwischen war es in der Sonne richtig warm geworden.

Nachdem ich beim Aufpumpen demonstriert hatte, wie ich durch den, durch Fingerschnippen gegen den Reifen erzeugten Klang auf den Reifendruck schließe,(G' entspricht etwa 8 Bar), stellte Thomas mit dieser Methode auch einen Platten bei sich fest. Froh, das der Fahrtwind wieder kühlt, erreichten wir Immenbek. Nach Moisburg trennte ich mich in Eversen -Heide von den Anderen um die Rosengartenstraße zu nehmen. Bis auf den Sandweg eine der schönsten Trainingsfahrten!        

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Armins Vorbereitung zur Rad-WM in Tirol 

09.08.2009 Kolding Dänemark, die Tage sind wieder gezählt, bis der letzte große Jahreshöhepunkt 2009 ansteht. Die Rad-WM in St. Johann, Tirol soll für Armin Raible im Meistertrikot der vermutlich letzte große int. Auftritt sein. Seine Strategie ist ähnlich wie vor der Deutschen Meisterschaft, bei der ja die Rechnung aufging, indem er viele Vorbereitungsrennen in Dänemark fährt. Ich hatte bereits vor einigen Wochen hier darüber berichtet, dass die Rennen dort viel härter und deutlich länger sind, als jene hier bei uns. So machte sich Armin einmal mehr auf nach Dänemark, um dort ein 110 km langes Straßenrennen zu fahren. Ideale Temperaturen und ein 22 km langer Rundkurs – “gespickt” mit einigen Bergen und Höhenmetern – sollten die besten Vorrausetzungen sein, hier weiter an seiner Form zu feilen. Bereits nach 10 km setzten sich vier Fahrer ab, darunter auch Armin Raible, die gemeinsam Renngeschichte geschrieben haben. Zwei Runden vor Schluss musste einer der vier dem hohen Tempo Tribut zollen und fiel ins Feld zurück, das nur knapp eine Minute hinter den Ausreißern war. Im Finale legten es die beiden Dänen Anders Sibast, Skive CK und Torleif Røberg,  Federicia CC darauf an, Armin irgendwie noch abzuschütteln, da man bereits aus vergangenen Rennen wusste, wie stark der Buchholzer ist. Sie ließen ihn öfter führen und versuchten, Armin Stück für Stück “weichzukochen”. Am Ende, muss man fairerweise sagen, gelang es ihnen auch, denn 1 Kilometer vor dem Ziel zog Anders Sibast am letzten Berg einfach durch und kam allein im Ziel an. Im Sprint um Platz zwei unterlag Armin nur knapp Torleif Røberg und wurde somit Dritter. “Egal, ich bin gekommen, um hier zu trainieren und nicht, um zu taktieren”, so die Worte von Armin im Ziel. Ich werde weiter an meinem noch harten Trainingsplan festhalten, und ich bin mir sicher, dass dies in St. Johann belohnt wir.

 

 

Radsportversammlung am 3.8.2009

Anwesend: 15 Mitglieder

1.     Radtour Udo: Udo hat von seiner Fahrradtour berichtet. Er ist innerhalb von 7 Wochen 5400km gefahren. Seine Reise ging von Sizilien über Sardinien, Korsika u.v.m.,  durch Deutschland und Skandinavien  bis zum Nordkap. Dort ist er tatsächlich am 24.6. angekommen!! Großartige Leistung!

2.     Rennen: Jan-Jacob ist bei der Jugendtour (über eine Woche) in Assen mitgefahren und hat sich gut im Mittelfeld gehalten. Es hat allen Spaß gemacht.

Ansonsten waren aufgrund der Sommerferien kaum Rennen, es geht erst Ende August wieder richtig los.

3.     Neue Trikots Die Trikotausgabe ist gelaufen. Es wird keinen offiziellen Abholtermin mehr geben. Wer noch Trikots kaufen möchte – auch ohne Vorbestellung gibt es noch einige Größen auf Lager – wendet sich jetzt bitte direkt an Stephan Kusters. Bei Stephan liegt jetzt die gesamte Trikotware. Es gibt auch noch einige „Schnäppchen“ in Einzelgrößen von den alten Trikots und Trainingsanzügen zu erstehen. (Stephan Kusters)

Die Winterkleidung wird Anfang September zur Ansicht, Anprobe und Bestellung vorliegen. Hier kümmert sich Eike wieder um einen Termin und wird dann alle über E-Mail informieren.

Es soll noch vor dem kleinen Preis einen Fototermin mit den neuen Trikots geben, der dann in die Presse muss. Wir möchten vorab schonmal um eine möglichst rege Teilnahme in unserem neuen Outfit bitten, um uns optimal zu präsentieren. Um einen genauen Termin und den Treffpunkt kümmert sich Stephan und teilt diesen dann mit.

4.     Youngclassics Buchholz: Eine Etappe des Jugendrennes U 17 im Rahmen der Vattenfall Cyclassics findet dieses Jahr erstmalig in Buchholz auf der Strecke des großen Preises statt. Termin: Freitag, 14.8., 18.00. Die U17 fährt 25 Runden auf diesem Kurs, mit dabei ist auch Leonard. Wir wollen nicht nur Leonard unterstützen, sondern auch den Verein repräsentieren. Dazu treffen sich alle Jugendlichen und möglichst viele Erwachsene in den neuen Trikots in der Nähe Start/Ziel. Die Jugendlichen bringen bitte auch die gesponserten Räder von Berner mit!

Außerdem hat Norbert vereinbart, dass wir einen Teil der Streckenposten (Absperrungen) übernehmen. Der DLRG stellt die meisten Posten, wird jedoch nicht genügend Leute haben. Den Rest können wir übernehmen und erhalten pro Mann 25,-- Euro für unsere Vereinskasse. Hierzu wird Norbert ein separates Mail abschicken und um Anmeldung bitten.  Wir hoffen auf zahlreiche Helfer, es werden ca. 10 Mann benötigt. Zeit: 14.8. von 17.00 Uhr bis ca. 20.00 Uhr, inkl. Einweisung.  

5.     Kleiner Preis: - Start/Ziel vor der Löns-Apotheke

-       DLRG übernimmt teilweise Absperrungen (Norbert)

-       Evtl. werden Absperrgitter benötigt (Erhard)

-       Nach den Vattenfall Cyclassics am 16.8. können wir an Ampeln etc. liegengebliebene Strohballen einsammeln. Wir benötigen diese um den Kurs in der Innenstadt für den kleinen Preis abzusichern. (Erhard)

-       Die Genehmigung  mit den Auflagen muss dringend her, damit weitere Entscheidungen zur Absicherung etc. getroffen werden können. (Norbert)

-       Der Kurs in der Innenstadt ist noch wesentlich arbeitsaufwendiger als im Industriegebiet. Daher werden ALLE unbedingt zur Mithilfe aufgerufen. Am Vereinsabend ist schon eine Liste für Aufbau, Abbau und Kuchenspenden rumgegangen. Das reicht aber noch lange nicht aus. Wer sich noch nicht eingetragen hat und möglichst auch noch Bekannte, Freunde und Familienmitglieder mitbringen kann, möge sich bitte bei Norbert melden. Norbert wird hierzu auch nochmal E-Mails verschicken. Und: Bei Zusage bitte auch erscheinen!

-       Erhard, Udo und Norbert machen einen Termin zur „Streckenbesichtigung“. Sie werden den Kurs ablaufen, um weitere Entscheidungen zu treffen.

-       Es wird einen Kuchenstand von Blau-Weiss geben. Hierzu werden noch Kuchenspenden und auch Verkaufshilfen gesucht!(alle)

-       Roman arbeitet an einem Flyer für den kleinen Preis. Dieser wird bei den Youngclassics und den Vattenfall Cyclassics an der Strecke verteilt und ebenfalls bei den nächsten Rennen der Jugendlichen ausliegen.(alle)

-       Zur Vorbereitung des Kleinen Preises im Detail wird es weitere Treffen in einer kleinen Gruppe geben.

6.     RTF:  Es wurde eine Streckenänderung und damit Verbesserung vorgeschlagen durch eine erfolgte Asphaltierung bei Kampen und eine Umgehung der Unfallstelle „Bahnübergang“. (Erhard und Roman)

 

Noch ein paar sonnige Tage, Gruß Silke

 

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Wochenendaktivitäten                  

Roman ist leider beruflich zu stark beansprucht, um sich um RTF's und 25er Training zu kümmern. Er bittet, ihn zu entschuldigen.

Für eifrige RTF-Fahrer bietet sich natürlich am Sonntag Hamburg-Lohbrügge an. Der Start ist auch von Buchholz aus noch mit dem Rad zu erreichen.

Aber ich rechne auch bei unserm Training trotz möglicher Spritzer mit eifriger Beteiligung, so dass wir sicher auch eine 25er-Gruppe bilden können. Je mehr "gelassene" Fahrer regelmäßig zum Training kommen, um so besser können entsprechende Gruppen gebildet werden.

Bis Sonntag! 

Euer Harald

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 Premium-Räder in Klecken

Seit Donnerstag bietet Thomas Hübner in Klecken sehr hochwertige Rennräder aus 2. Hand an zu günstigen Preisen an. 

Ich war am Donnerstag gleich dort und habe mich von der Qualität (alle Räder erscheinen absolut neuwertig) und der Kompetenz überzeugt. Hier kommt man zu Rädern, von denen man geträumt hat, aber sich möglicherweise nicht leisten konnte. Es lohnt sich für alle, die sich für Rennräder interessieren, mal reinzuschauen. 

Die Ausstellung, "An der Thomaskirche 21",  ist über die Poststraße und nicht von der Kirche aus zu erreichen.

Blau - Weiss wünscht viel Erfolg!

 

Radmarathon  Kattenberg /Kaltenkirchen, durch die Holsteinische Schweiz. 2.8.09

Es war eine unschlagbar schöne Tour. Das Wetter spielte mit und die Anfahrt verlief reibungslos. Am Start gab ich die „Radsportler helfen Nils-Flaschen“ an der Anmeldung ab. Die hatten zunächst keine Ahnung was sie damit sollten, konnten am Ende doch einige verkaufen.

RTF Kaltenkirchen 258 / RTF Kaltenkirchen 258RTF Kaltenkirchen 126 / RTF Kaltenkirchen 126

Fotos oben: www.helmuts-fahrrad-seiten.de 

 

Zum Start der 108 Marathonis ging gleich die Post richtig ab. Der Tacho zeigte auf flacher Strecke manchmal bis 50 km/h und so nutzte ich  eine Unebenheit, um mich aus der ersten Gruppe herausfallen zu lassen. Auch der zweite Tross hatte noch genügend Dampf, um mich mit einem Schnitt von 35 durchs Flachland zu schleifen. Bis das endlose Auf und Ab der Holsteinischen Schweiz begann, blieb ich dieser Gruppe treu. Wird es welliger, fahre ich lieber allein, weil selbst gemütliche Gruppen mir an den Anstiegen davonziehen. Ich trennte mich dann an der ersten Kontrolle in Bark, wo ich mich nicht lange aufhielt.

Auch ohne Gruppe kam ich gut voran. Immer rauf und runter in einer allerliebsten Landschaft. Das Getreide ist reif und muss geerntet werden. Riesige Mähdrescher produzierten Wolken gelblichen Staubs, die mich manchmal wie ein Sandsturm einnebelten. Mächtige Gutshöfe, charmante Dörfer. Als Alleinfahrer sehe ich viel mehr. Leider manchmal nicht die Richtungspfeile aber bis zur Kontrolle in Schlamersdorf geht alles gut. Die Ausschilderung ist allgemein hervorragend, litt an einigen Stellen aber an zeitraubenden Aussetzern.

 

Nach der K2 folgte ein atemberaubend schöner Streckenabschnitt. Die Pfeile wiesen links in eine schmale Allee mit dicken Eichen und an einer Kreuzung erhasche ich links einen Blick auf ein Tor das mich neugierig machte. Seedorf. Ein wuchtiges Torhaus mit zwei schlanken Türmen und 4 kleinen Kanonen von 1583, Renaissance am Ende der Himmelsallee. Oben gibt es ein Museum mit Rittersaal. Zu so einem Koloss gehört ein großes Schloss aber ich kann außer schnuckeligen alten Nebengebäuden nichts entdecken.

Durch das Herumfahren und Fotografieren kann ich meinen Schnitt vergessen. Wie viele Gruppen sind inzwischen durch? Ich reihe mich in eine vorbeihuschende ein aber ich bleibe in diesem Gelände lieber solo. Weiter am Plöner See entlang mit wundervollen Aussichten nach Bosau. Hier hätte mich auch die Vizelin-Kirche von 1151 interessiert, aber ich versuchte heute noch einen Schnitt von über 31 zu retten. In einigen Abschnitten tobt man durch die Hügel, dass ich fast seekrank werde. Dazu ein unglaubliches hin und her an unzähligen Abzweigungen. Ein hartes Stück Arbeit für die Ausschilderer. Respekt. Dann wieder viele Km geradeaus ohne Wegweiser und ich bekomme Zweifel, ob ich nicht eine Abzweigung verpasst habe. Gerade als ich umkehren will, sehe ich doch noch einen Pfeil.



Bald holt mich eine starke Fahrerin (Birgit?) von den Meckelfeldern ein. In Volksdorf bin ich eine Weile mit ihr gefahren und bei der RTF in Meckelfeld schmiss sie die Anmeldung und pflegt nebenher auch die Webseite des Vereins. Leider verfügt sie über mehr Biss an den Steigungen. So hatte ich das Vergnügen, ihr grünes Trikot mit der Nummer 111 langsam entschwinden zu sehen. An der K3 in Seekamp treffe ich sie wieder und wir fahren zusammen weiter. Wenigstens ein Stückchen des Wegs.

Manchmal kommen auf den schmalen Wegen riesige Mähdrescher entgegen. Anhalten und vorbeilassen! Die kämpfen am Sonntag gegen den drohenden Regen und sollten nicht behindert werden.

Ich staune, wie gut ich drauf bin. Obwohl ich mich noch im vorderen Drittel bewegen dürfte, überholt mich niemand. So koste ich das Profil, Landschaft und die schmalen Wege voll aus. Zwischendurch gibt’s einen Hauch Sprühregen. Sehr angenehm. Auch die Kontrollen sind alle anständig und bieten was ich erwarte. Mehr muss nicht sein.  

K4 in Wulfsdorf kommt schneller als erwartet, aber bis Bark sind es fast 50 km. In der lieblichen Ferienlandschaft fällt mir ein Schäfer in malerischem, langen Mantel, großer Herde, Hunden und Ziegen auf. Im Ziel erfahre ich von der 111 im grünen Trikot, dass sie und einige andere sich verfahren haben und dann von der großen Herde, die nach mir den Weg überquerte, ausgebremst wurden. Der letzte, vermeintlich kurze Sprung von Bark ins Ziel, zieht sich noch etwas mit starkem Gegenwind und einer Stadtrundfahrt durch Kaltenkirchen hin. Mein Nordcup-Trikot habe ich mir redlich verdient. Auf den letzten Metern vor Kaltenkirchen sprang ein Fotograf vor mir auf die Straße. 

    Fotos: RV Kattenberg

Im Ziel freue ich mich über einige alte Bekannte von den Randonneuren (Langstreckenfahrer), bekomme eine Einladung von Gerald zu „Rund um Fehmarn“ und höre von Marc, der früher als Jugendfahrer für uns Blau- Weisse Rennen gefahren ist.

Von der Rückfahrt mit dem Auto quer durch Hamburg wäre ein eigener, langer Bericht fällig. Das war ein Abenteuer, das viele Radfahrerlebnisse in den Schatten stellt.

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 Versammlung am Montag den 3. August 09

Liebe Radsportfreunde,

am nächsten Montag, dem 3. August ist unser nächster Vereinsabend.

Der erste Tagesordnungspunkt gebührt sicherlich Udo. Ich freue mich
schon auf seinen Bericht!
Nachdem wir uns mit den Ergebnissen der Rennen und RTFs der vergangenen
Wochen befasst haben, werden wir uns den Planungen und Vorbereitungen
für den "Kleinen Preis" zuwenden. Zur Vorbereitung habe ich den Entwurf
der Checkliste beigelegt und bitte euch, die Zuordnung der Aufgaben zu
prüfen und eventuelle Änderungsvorschläge am Montagabend parat zu haben.
Der Punkt "Verschiedenes" darf natürlich auch nicht fehlen.

Herzl. Grüße

Norbert

P.S.: Ab 18.00 Uhr hält Stephan für die Nachzügler die neue Bekleidung
bereit. Bitte Bares mitbringen.

25er -Einladung zur Sternfahrt nach Hittfeld

Liebe Radsport-, RTF- und 25er-Fahrer,

nun bin auch ich schon wieder 10 Tage aus dem Urlaub retour
und möchte mich hiermit "offiziell" bei euch allen zurückmelden.

Zu den einzelnen RTFs der letzten Wochen kann ich persönlich wenig
beitragen, doch einige Berichte von diversen Teilnehmern konnten geortet
werden.

Am 19.7. zählte ich zwar eine beachtliche Truppe von 16 Fahrern am
Treffpunkt, doch der Vorschlag einer permanenten BWB-RTF fand wenig
Anklang ... schade.

Umso erfreulicher verlief dann am Freitag, 24.7., die erste Runde
der Trikotverteilung. Stephan hatte dank Eikes (leider war er an diesem
Abend krank und konnte die "Lobeshymnen" nicht persönlich hören)
penibler Vorarbeit alles perfekt vorbereitet, sodass alles wie am
Schnürchen klappte.
Hierfür im Namen aller HERZLICHEN DANK !!!

Erwartungsgemäß wurden denn auch am Sonntag bei der Harburger RTF
"Alma Mater" etliche BWB-Fahrer im neuen Outfit gesichtet.
Sogar eigene Vereinskameraden erkannten uns nicht wieder (oder hat
niemand mehr mit den Trikots gerechnet?) und waren völlig perplex...
Als allgemeine Resonanz wurde (auch von anderen Vereinen) unser neues
Erscheinungsbild äußerst positiv zur Kenntnis genommen.
Jedenfalls fallen wir jetzt optisch sofort auf und werden auch im
Straßenverkehr sofort erkannt.

So, nun zu meiner aktuellen Einladung für den kommenden Sonntag:

HITTFELD lädt zur "Alpe d'Hittfeld" ein!
Und das für uns auch noch mit Sternfahrtmöglichkeit.
Jedenfalls vernahm ich bei zahlreichen Gesprächen reges Interesse.

So werden wir um 8 Uhr mit einer hoffentlich großen Sternfahrer-Truppe
vom bekannten Treffpunkt starten. Bitte RECHTZEITIG einfinden,
da wir pünklichst abfahren werden, um noch rechtzeitig zur Anmeldung in
Hittfeld einzutrudeln.

Ferner möchte ich nach diesem gemeinsamen gemütlichen Einrollen
am Start vor Ort ZWEI Gruppen bilden lassen:
die ehrgeizigen und schnellen Renner unter uns
gerne aus den vorderen Startblöcken sowie
die "Genuß"-fahrer gemeinschaftlich in einem späteren Pulk,
mit dem Ziel, auch wieder geschlossen anzukommen.

Ich freue mich auf schon zahlreichen Anmeldungen (nicht unbedingt nur
Blau-Weiss-Fahrer) und natürlich auf euer Erscheinen mit neuer Tracht!
Und sagt bitte auch, bei welcher Tempogruppe ihr euch einordnen möchtet.

Sportliche Grüße + so long

Euer Roman

040/797 13-134
0176/258 700 67
durben@storck-druckerei.de

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Testrunde Hundertwassertour                                                     von Harald Ophüls  

Wo war Harald? haben sich einige gefragt, weil ich unsere frische Trachtengruppe bei der Alma Mater nicht ergänzt habe. 

Auch wenn die Beteiligung mich nicht überrollt, ich bin meine Hundertwassertour (Sonntagstour, 300km –Brevet, 23.8.09) wieder als Vorbereitung abgefahren um Überraschungen zu vermeiden und kleine Streckenänderungen einzupassen und auszuprobieren..
Am 23. 8.09 geht es um 7:00 Uhr vom Blau-Weiss Vereinsheim in Buchholz los.
Ein Brevet ist eine Langstreckentour auf niedrigstem organisatorischen Niveau. Am Start wird die Stempelkarte und der Streckenplan ausgegeben. Alles Andere, Verpflegung usw. ist Sache der Teilnehmer.
In diesem Fall kann anschließend im Vereinsheim geduscht werden. Das schöne Restaurant ist allerdings nicht gratis und ich habe nichts vorbestellt.

Am Sonntagmorgen sind alle Straßen noch ruhig und entsprechend glatt geht es über Buchholz, Holm-Seppensen, und Schierhorn nach Wesel. Hier greife ich wieder auf die alte Route zurück, weil der Straßenabschnitt neu asphaltiert und die Landschaft schöner ist.
Nach Egestorf übers „Hochgebirge“, Döhle und Bispingen zur ersten Kontrolle bei 43 km.
Die nächsten 50 km sind absolut ruhig mit stetigem, sanften Auf und Ab und nur 3 Abzweigungen. Diesmal drückte der Gegenwind meinen Schnitt auf 26 km/h.
In Osterholz (km 100) gönne ich mir, wie immer wenn ich allein fahre, bei Cadymac ein großes Frühstück.
Ab hier belebt sich der Verkehr um Bergen herum und beruhigt sich auf dem Weg nach Eschede bald wieder. 
In Oldendorf ist an der Brücke über die Örze ein Rummel mit Paddlern, die ab hier das Flüsschen unsicher machen.
Richtung Eschede folgen mit Scharnhorst (war das nicht ein Schlachtschiff?), Eldingen (150 km), Steinhorst einige beschauliche, ursprüngliche Dörfer.
In Hankensbüttel lege ich eine kurze Pause an der Tankstelle ein um Wasser nachzufüllen. Im nächsten Jahr werde ich von Bergen bis hierhin eine neue Strecke probieren.
Mein Schnitt hat sich durch leichten Rückenwind auf 27 km/h verbessert. Ab Alt Isernhagen begleite ich den Elbe-Seitenkanal auf glatten Nebenstraßen topfeben nach Norden bis Bad Bodenteich. Hier kühle ich meine heißen Füße eine Weile bei Gitarrenklängen im See.
Die Hauptstraße über Wieren nach Uelzen ist relativ ruhig verzeichnet, aber ich habe den Verkehr unangenehm in Erinnerung. Deshalb fand ich einen wirklich beschaulichen Weg über Kucksdorf nach Wieren und von dort wieder über den Kanal nach Nettelkamp. Ein gute Wahl!
Kaffee und Kuchen vorm Hundertwasserbahnhof in Uelzen. Der Genuss muss einfach sein!

   

Auf der Straße nach Ebstorf erwischt mich wieder Gegenwind, aber auf Ebstorf freue ich mich besonders.
Hier, gehütet im Kloster, verbirgt sich einer der unglaublichsten Schätze des Abendlandes: Die mittelalterliche Weltkarte von ca.1300. Mit einem Durchmesser von 3,5 m! stellt sie die Vorstellungen des 12. und 13. Jh. dar. Natürlich kreisrund, damit auch die sternenbestückten Kristallsphären von Ptolomäus, darüber passen, denn die Erde war eine Scheibe auf dem Laib Gottes. Jerusalem im Zentrum, das göttliche Haupt und das Paradies oben im Osten, umgeben von allerlei Legenden, Fabelwesen und Vorstellungen, aus denen Umberto Eco (Name der Rose) die Beschreibungen für seinen Schelmenroman Baudolino geschöpft haben könnte. Unten im Westen, sozusagen am Fußende, findet sich neben Lüneburg, Braunschweig (Brunswick) und Rom natürlich auch Ebstorf. Hamburg war noch nicht erwähnenswert.

 


Minuten nach 17:00 erreiche ich das große, würdige Gemäuer mit gotischer Kirche, eile durch das Torhaus bewundere die ernste Anlage und die Ruhe. Aber von den Schwestern bekomme ich keine zu sehen. Führungen von 14:00 bis 17:00. Pech, zu spät. Auch die Kirche ist verrammelt. Im Torhaus entdecke ich eine verkleinerte Kopie der Weltkarte im Schaukasten, die aber alle meine hochgesteckten Erwartungen bestätigt. Ebstorf, ich komme wieder! Muss ich eben schneller fahren, weniger Kuchen essen, weniger mit den Füßen im Wasser plantschen.


Von hier geht’s noch mal ins Hochgebirge, rauf nach Bardenhagen, Barnstedt und Betzendorf.
Das romantische Gutshaus Bardenhagen (1909, Fachwerk), versteckt hinter alten Bäumen, wird zu meinem Entsetzen durch schicke Nebengebäude ergänzt, die es zu einem Tagungshotel ausbauen. Schade.
Dann rollt sich's wieder flach nach Salzhausen. Ich merke, dass ich etwas wenig Kilometer zusammenbekomme und überlege mir Alternativen. Egal. Ich habe für heute genug und folge dem Plan, der den kürzesten Weg nach Hause weist. Es fehlen mir am Ende 3km zu 300. Aber hierfür wird die Runde um meine Lieblingswege nicht nur verlängert, sondern ausgeschmückt.
Wer Lust hat, die verbessert Strecke am 23.8. möglicherweise auch im Alleingang abzufahren, sollte sich bei mir melden. (Keine Angst, niemand muss ins Kloster).
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   Trainingstreff  Sonntag, 19.7.09 

 

 

Radmarathon ab Schleswig „Rund um die Schlei“, war eine Option, die mir das Nordcup -Serientrikot gesichert hätte, aber insgesamt 3 Std. Autofahrt, Staugarantie auf der Rückfahrt und die regionalen Wettervorhersagen gaben den Ausschlag für eine heimische Trainingsrunde.

Am Treffpunkt hatte sich eine überraschend große Gruppe zusammengefunden. Erhard, Paul, Roman und ich (Später kam in Winsen noch Lars dazu) im Blau-Weiss-Trikot, Papa und Per Ole, Dieter im Mainplan-Gewandt, Hans , Trainer Michael mit Michel Klawonn und einem zweiten  hamburger Jugendfahrer, Kay, Robert und andere vereinlose Fahrer, die dem Team Mainplan zuzurechnen sind. (Alle Angaben unverbindlich).

Romans Vorschlag, eine permanente RTF zu fahren, wurde abgelehnt, weil wir Lars abholen wollten.

„Die sehen alle bedrohlich sportlich aus“ sagte ich noch und schon ging es Richtung Winsen. Auf dem Weg von Asendorf nach Marxen verloren wir bereits Roman. 

Erhard hatte sich eine schöne Strecke über Pattensen, Roydorf nach Winsen zurechtgelegt. Das Tempo war moderat und der Nachwuchs kam nicht nur gut mit, sondern hatte noch Kraft zu einem Ortschildsprint nach Pattensen.

 In Winsen sammelten wir Lars auf, der uns über die Elbbrücke nach Geesthacht führte. Michael trennte sich von uns, um mit seinem Nachwuchsteam mit der Fähre nach Over abzukürzen. Dann rauschten wir durch die Vierlande über den alten Bahndamm und sich wunderbar zwischen sehenswerten Fachwerkhäusern schlängelnden Sträßchen Richtung Hamburg. Lars machte mich auf einige bemerkenswerte Kirchen aufmerksam, denen ich leider kaum Beachtung schenken konnte. Zu rasant ging es über holperigen Belag, parkenden Autos, Freizeitradlern und anderen Hindernissen hindurch. Ich kenne diese Straßen vor allem von einigen Brevets sehr gut. Beschaulichen Genießern absolut zu empfehlen. Rennradlern ist Tempo und die damit verbundene Konzentration wichtiger. Der Weg über die Elbrücken und schmalen, interessanten Pfaden entlang der Autobahn ist Erhards Revier. Das werde ich allein nicht wiederfinden. Nach parkähnlichen Bereichen mit Skatern, Bummelradlern, spielenden Kindern und Erholungssuchenden waren wir schon über die "Alte Harburger Elbbrücke" und am Seevekanal entlang in Meckelfeld. Von Hittfeld nach Klecken fordert nach der flachen Runde noch eine unterschätzte, nervige Steigung letzte Kraft. In Klecken verabschiede ich mich und Paul biegt nach links ab während die anderen die Aussicht auf die Abfahrt nach Vaensen beflügelte. 14:00 Uhr war ich wieder zurück. Es werden etwas über 100km gewesen sein.

Vielen Dank Erhard. Eine Super Strecke mit einigen für mich neuen Abschnitten. Besonders den Bereich von Altengamme über Rothenburgsort, Elbbrücken, Harburg bis Seevetal wünsche ich noch einmal in etwas angepassterem Tempo zu fahren. 

Sonntag, 12.7. Alpe d'Seevetal                                          

 Karoxbostel, Jehrden, Glüsingen, das sind die unbekannten Dimensionen, in die ich zunächst vordringen musste um zum Start in Meckelfeld zu gelangen. Ich wohne zwar nicht weit entfernt, aber der Weg war mir , im Gegensatz zur eigentlichen Strecke, völlig unbekannt.

Kaum hatte ich Klecken verlassen, kam mir Erhard überraschend entgegen und rief mir was wie „Hinterradefekt“ zu. Sicher kein Problem für Erhard. Er hat ja die Möglichkeit von Buchholz direkt zur ersten Kontrolle nach Holtorfsloh zu fahren. Obwohl ich etwas spät dran war, wartete noch eine lange Schlange am Start. Die 1000-köpfige RTF- Gemeinde durfte nur in kleinen Häppchen und  großen Abständen auf die Reise. So musste ich mich im letzten Häuflein  bis 9:45 gedulden.

RTF Alpe d'Seevetal  111 / RTF Alpe d'Seevetal  111

 

Vor mir startete Günther von Blau- Weiss, der sich der Sternfahrt von Buxtehude angeschlossen hatte.

Start Richtung Elbe und über die lange Brücke über den größten Rangierbahnhof Europas (immer noch?), ein bisschen am Elbdeich entlang und über Fliegenberg und Stelle zur ersten Kontrolle. 

Es hatte sich trotz des späten Starts ein schnelles Team gebildet und wir überholten viele Gruppen. Holtorfsloh kündigte sich schon von weitem mit buntem Gewusel an, als hätte Gottschalk eine Kiste Gummibärchen über die Straße gestreut. Dort standen auch Günther und seine Buxtehuder. Die Rast kam mir zu früh und so ließ ich mich nicht aufhalten. Weiter durch allzu bekanntes Terrain zu K2 nach Undeloh. Hier schloss ich mich Helmut und anderen Forumsfahrern an. Die Jungs und besonders die Dame fuhren echt stark, oder sie wollten mich nicht enttäuschen. Nach der langen Steigung beeindruckt in Egestorf die schöne, barocke Fachwerkkirche. Hier wirkte Heidepastor W. Bode, einer der Gründer des Naturschutzparkes Lüneburger Heide.

RTF Alpe d'Seevetal  229 / RTF Alpe d'Seevetal  229RTF Alpe d'Seevetal  233 / RTF Alpe d'Seevetal  233

Bis zur Streckentteilung bei Evendorf hatte ich etwas Muße mich mit Helmut über Pixel auszutauschen. Leider viel zu kurz, denn das Forum mied das Hochgebirge auf der langen Runde und bog links ab. Mein Prinzip, immer die längste Runde zu fahren, wurde gleich durch Sprühregen und dann durch Regen mit richtig fetten Tropfen auf die Probe gestellt. Zu spät, umkehren geht nicht! 

  

Allein. Der Letzte? Die Gegend gehört noch zu meinem Trainingsgebiet, aber was auf dem Streckenplan wie eine harmlose Schlaufe wirkt, kam mir vor wie ein wildes Labyrinth. Kaum glaubte man, es ginge geradeaus, wurde noch ein Dreher mit Steigung eingebaut. Steigern ließe sich das nur, wenn man immer den gleichen Berg noch mal rauf und runter fahren würde. Wie haben die das nur geschafft, ohne dass sich die Strecke irgendwo verheddert?

Die Ausschilderung ist besser nicht möglich. Nie war zu befürchten, eine Abzweigung zu verpassen. Super! Das Wetter empfand ich trotz gelegentlicher Spritzer als ideal. So ist es mir lieber als zu heiß.

 

Borstel in der Kuhle überraschte mit einem besonders wilden Schwenk nach links und einer 9% Steigung.  Wer oben angekommen noch aufmerksam war, hat sicher die mythischen Steinkreise aus der Bronzezeit mit den beiden flankierenden Hügelgräbern rechts direkt an der Straße bemerkt. Die Gegend ist durchsetzt mit teilweise spektakulären Zeugnissen aus der Vorgeschichte. (Soderstorf, Friedhof aus der Eisenzeit und die Totenstadt bei Oldendorf, wo es ein nettes Museum dazu gibt). Sicher nichts für Rennradler auf einer RTF.

Der Kurs mäanderte so wild, dass ich ihn nachträglich nicht rekonstruieren kann. Auch der Stempelzettel hilft nicht weiter. So weiß ich auch nicht genau, wann Walter Allert auf seiner privaten Runde zu mir aufschloss. Walter  ist ein Organisationsgenie und organisiert Radreisen und Feuerwehrweltmeisterschaften. 

An den Gleisen, wo es bei der Buchholzer Heidetour zu Stürzen kam, nehme ich mir die Zeit die Situation genauer zu studieren. Ich probiere aus, dass ein Rennrad noch in sehr spitzem Winkel problemlos über die Gleise rollt. Wer einen Schlenker fährt, um den Winkel zu vergrößern, sollte besonders über dem 2. Gleis nicht in Kurvenlage sein. An dieser Stelle verlaufen die Gleise ganz rechts aber schon fast parallel zur Fahrbahn, so dass die Reifen auch ohne Einfädeln nach rechts wegrutschen können. Auch hier haben die Seevetaler gehandelt: Warnschilder satt, mehr geht nicht.  Wie ich später hörte, verlief die RTF völlig Unfallfrei. Walter verabschiedete sich, als wir an die Kontrolle kamen.  

Man freute sich sichtlich über den einzigen Gast und ich nahm mir die Zeit, den anwesenden Kindern die Nutella-Brote wegzuessen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann schwebte aber noch eine junge Einzelfahrerin mit rosa Rad und blassroter Windweste ein. Als ich weiterfuhr, interessierten mich an der nächsten Luhe-Brücke einige Kanuten und während ich mich unterhielt, rauschte sie auf ihrem Liegelenker vorbei. Einholen gelang nicht,  ihr Vorsprung wuchs zunächst ständig. Zwischen den endlosen sanften Wellen bis zur nächsten Kontrolle stabilisierte sich der Abstand und auf langen Geraden bergauf flatterte sie weit über mir unerreichbar als „Flamme Rouge“. An der K4 in Gödestorf unterhielt sie sich mit einem Kattenberger, aber auf der Weiterfahrt bemerkte ich sie dann plötzlich wieder hinter mir und wir rollten zusammen, uns angeregt austauschend,  zum Ziel. Sie war auf dem Rad bereits von Hamburg angereist und trainiert Triathlon.

 

RTF Alpe d'Seevetal  217 / RTF Alpe d'Seevetal  217

Am Ziel gab es auch für die Letzten noch leckere Würstchen und ein Bier, das mir der nette Betreuer der Kontrolle K3 spendierte. Die Dame an der Anmeldung (Birgit?) entpuppte sich als meine sehr starke Begleiterin vom NC-Marathon in Volksdorf. Auch Helmut fühlte sich hier immer noch sichtlich wohl und spendete wohlwollend Pixel. 

 

Die Fahrt nach Hause belohnte mich mit weiteren beschwingten 150 Höhenmetern. 

Neben Erhard und Gunther war auch Paul aktiv. Auf Fotos glaube ich auch Roman zu erkennen. Wer war noch dabei?

Fotos: Harald/Helmut

Weitere Berichte auf:  www.hemuts-fahrrad-seiten.de

Fährstraße...wer war bei der RTF in Stade dabei?

Auf den Fotos habe ich nur Erhard gesehen, natürlich in der ersten Gruppe auf der Fähre. Sicher sind einige auch nur die kleineren Runden gefahren. 

Gab es für die Damen eine besondere Fähre über die Oste?

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Mitternachtsmarathon Nortorf am 5.7.09           von Harald

Ich hatte mich ganz nach vorn gedrängelt um Fotos von der langen Schlange mit den rot glimmenden Rückleuchten und den bläulichen LED-Lämpchen zu schießen, die sich gegen das schönere Halogenlicht vollständig durchgesetzt haben, da traf ich Helmut, auf den Absperrstangen turnend und natürlich fotografierend. „Willst Du etwa von hier vorne bei den Schnellen starten?“ fragt er mich. „Ne, bestimmt nicht, ich reihe mich lieber im hinteren Drittel ein“. Dann ging es plötzlich los und wer fuhr als Erster vorneweg? Wenigstens die ersten Kilometer. Dann ging ich nach links raus und ließ die ersten Rudel durch. Mindestens hundert rauschten an mir vorbei. Dann reihte ich mich wieder ein und wir glitten zügig und leise durch die Nacht. Was für ein Unterschied zum letzten Jahr, wo in einer langsameren Gruppe hektisch gebremst und beschleunigt wurde, begleitet von panischen Rufen.
Möglich, dass das Geschehen von den vielen Supercup-Fahrern aus südlichen Gefilden geprägt wurde. Auch Buchholz war zahlreich vertreten. Nein, natürlich nicht mein Verein, Blau–Weiss-Buchholz in der Nordheide, sondern Buchholz 05 irgendwo hinter Bonn.
„Was mache ich hier eigentlich?“ frage ich mich. Ich gehöre ins Bett und werde mir nur wieder einen Jetlage einhandeln! Zu sehen gibt es nur einen schwarzen Tunnel mit flitzenden, roten Glühwürmchen. Der entscheidende Vorteil ist aber, dass ich nicht so früh aufstehen muss wie bei anderen Marathons.
In einigen Ortschaften begrüßen uns Nachtschwärmer mit Gejohle.
An manchen Abzweigungen verfuhren sich die Vorderen und konnten sich wieder hinten einreihen.
Kaum gestartet, so schien es mir, befand ich mich nach einer Stunde schon auf der Rolltreppe zur Kanalunterführung. Treppe runter, durch den Tunnel sausen und wieder Rolltreppe rauf. Das gefällt mir. Nach der Unterquerung hemmten zahlreiche rote Ampeln den Vorwärtsdrang. Alle warteten geduldig. Dann hatte die Nacht uns wieder und das Tempo zog leicht an. Durch die kleinen Hügel nach Schleswig rein und die vielen Abzweigungen ging die Ruhe verloren und an den Steigungen wurde ich kurz vor der Kontrolle in Dannewerk abgehängt. Der Charme der Kontrolle litt sehr unter dem Ansturm, denn die eiligen Schwärme legen auch zu Fuß die Hast nicht ab.


Die Uhr zeigte 2:00. Meine Gruppe hatte zum Schluss zuviel Druck gemacht und so befand ich mich nun in einer kleineren, äußerst angenehmen Gruppe, die bei hohem Grundtempo die Steigungen gelassen nahm. Erste Bäckereien verströmten verführerische Düfte. Gerüche scheinen nachts intensiver zu sein. Irgendwann nähert sich von hinten ein kollerndes Dröhnen. Ein gelbes Geschoss wie eine verbeulte Zigarre donnert vorbei.
Weit vor uns flackerten lange Zeit die Rückleuchten einer vor uns fahrenden Kolonne. In der ersten Dämmerung, kurz vor Husum, waren wir näher herangekommen und natürlich wurde bei uns das Tempo kräftig angezogen. Als wir endlich den Anschluss geschafft hatten, war Unruhe und Stress die Belohnung. Es half nur eins: Überholen und sich mit einer Ausreißergruppe absetzen!

 


3:30, Husum hatte sich mit vielen Fahrradständern vorbereitet, aber der enge Thekenbereich war durch den Ansturm verstopft. Welch ein Unterschied zu 2008, als wir uns hier länger aufgehalten hatten und die frühe Sonne genossen.
Ich startete allein, aber schon nach wenigen Kilometern hatte mich eine Gruppe geschluckt. Zügig und gleichmäßig, diese Reihe machte Spaß und ich war von dem Tempo gefordert. So sehr, dass ich Friedrichstadt, wo ich diesmal Fotografieren wollte, verpasste und das erst auf der Brücke über die Eider merkte. Es nässte immer wieder etwas, ohne den Spaß zu schmälern, denn die Straßen trockneten schnell wieder ab. Weil einige Steigungen auftauchten, zog das Tempo vorn an und als dann ein großer Teil der Gruppe abreißen ließ, kam ich nicht wieder heran, auch bergab nicht.
Die reflektierenden Pfeile waren längst einem Mix aus roten Dreiecken und Supercup-Schildern in Tarn-Design gewichen. Alle Abzweigungen waren reichlich bestückt, aber durch die unterschiedlichen Formate schlich sich doch Unsicherheit ein. Wesseln, 5: 15 Uhr. Startet man um Mitternacht, entfällt das Rechnen, wie lange man schon unterwegs ist. Endlich eine Kontrolle ohne Rummel. Ich füllte meine Flasche auf und ließ sie stehen.


Nach Wesseln genoss ich eine längere Solo-Fahrt, bis mich eine Truppe mit Liegeradler aufnahm. Wieder eine flotte Fahrt. Nicht weit vor Hademarschen löste eine Serie von Anstiegen unsere Ordnung auf. Mal demonstrierten die Bergflöhe ihr Können, mal zog mein Gewicht mich an den anderen vorbei zu Tal. Leider wurden die Anstiege immer länger und die Abfahrten dafür kürzer.
7:00, Hademarschen. Wie alle Kontrollen orientierte sich auch diese daran, was ein Langstreckenfahrer wirklich braucht. Je nach Geschmack herzhaft oder süß mit kleinen Extras. 2008 traf ich hier, nach langer Irrfahrt und Hitze völlig erschöpft, erstmals auf Helmut. Heute fühlte ich mich kalt und zog die Armlinge über. Ein Helfer versorgte mich mit einer neuen Trinkflasche. Vielen Dank!
Den Rest nach Nortorf nahmen mich zwei Freunde unter ihre Fittiche. Der Kleinere, ein Asterix-Typ, führte die meiste Zeit. Super! Mal waren wir 6, dann wieder nur 4. Fahrer. Gerechnet hatte ich mit der Ankunft um 9:45 Uhr, aber dann erreichten wir schon 9:15 das Ziel. Ein Rechenfehler der glücklich macht.
Bei 310 Teilnehmern bin ich so gerade noch im vorderen Drittel gelandet. Freude über mein 4. Kopftuch, das farblich fast zum Mitternachtstrikot passt. Ich probiere es gleich aus. Von meiner Erscheinung begeistert, erkundigen sich gleich einige, ob das Trikot noch zu erweben ist.
Zum Brunch wäre ich besser nicht gegangen. Pfffffff! Bei diesem Angebot konnte ich nicht anders als zuviel zu essen. Neben Brötchen, Aufschnitt, Salat, Kaffe, Saft….. gab es auch ständig wechselnde Warmgerichte: leckeren Kartoffelauflauf, Fleisch, Frikadellen , gebratenen Speck und, und, und. In der großen Lehrküche wirbelte eine Armada von Helferinnen in orangenen T-Shirts, um den Nachschub zu organisieren. Ich ging erst, als ich sicher war, heute kein Gramm abgenommen zu haben.
Respekt vor den Nortorfern und den anderen beteiligten Vereinen, die sich solchen Aufgaben stellen und bravourös bewältigen.

Rennbericht Europameisterschaft der Senioren  

Bericht vom Sven-Jörg Buthmann

26.06.2009 Žďár nad Sázavou (Tschechien), es waren gerade erst vier Tage vergangen, dass Armin Raible den Titel des Deutschen Meisters errungen hatte, und nun steht er bereits in Tschechien am Start der Titelkämpfe um den Europameister der Masters. Lockeres Training und eine nicht enden wollende Anreise standen lediglich auf dem Trainingsplan von Armin. Bereits einen Tag vor dem Start hatte er die Strecke ins Visier genommen. Eine Runde von 27 km Länge mit ca. 400 Höhenmetern musste insgesamt 3-mal absolviert werden – ein Profil, das von Beginn an Spannung versprach, denn bereits direkt nach dem Start galt es, einen 9 km langen Berg zu bezwingen. Die Wetterbedingungen waren aus Sicht der Rennfahrer ideal, denn unendliche Regenfälle der vergangenen Tage hatten sich verzogen, so dass es dann pünktlich um 9:30 Uhr losgehen konnte. Mit hohem Tempo machten sich die knapp 60 Starter aus ganz Europa auf die Reise und bügelten den ersten Anstieg nahezu platt. Für Armin war dies kein Problem – bis auf die Tatsache, dass sich das noch nicht ganz verdaute Müsli des Frühstücks meldete und noch einmal das Licht der Erde erblickte. Entledigt der Last, kam Armin von Kilometer zu Kilometer besser ins Rennen. In der zweiten Runde setzten sich drei Fahrer vom Feld ab, unter anderem auch der Deutsche Torsten Kunath aus Gera. Die europäische Gemeinschaft aus den Fahrern Kled Fjord (DEN), Rosario Vinicio (ITA) und Torsten Kunath (GER) fuhren unbeirrt ihr Rennen und es gelang ihnen auch, das Rennen schließlich unter sich auszumachen. Im Feld schaute man sich gegenseitig an und keiner wollte letztendlich die Verantwortung übernehmen, um eine gezielte Aufholjagd zu organisieren. Die begehrten Treppchenplätze waren vergeben, im Feld ging es jetzt lediglich um den vierten Platz. Gut 1000 Meter vor dem Ziel begann dann das typische Gerangel um die Plätze, das in diesem Fall nicht ganz ungefährlich für unseren Mann aus Buchholz sein sollte. Armin, der als exzellenter Finalist bekannt ist, verhakte sich kurzfristig mit dem Ex-Profi Thomas Krön aus Nürnburg, der rücksichtlos in die Zieleingangskurve stach. Zum Glück hatte Armin diesen Angriff aussteuern können und ging nicht zu Boden –  und wurde am Ende noch Zehnter. Die erste Reaktion war ein wenig Enttäuschung über den 10. Platz, allerdings sollte man auch „die Kirche im Dorf lassen“, schließlich ist er Deutscher Meister und ein 10. Platz bei der Europameisterschaft ist ein überaus respektables Ergebnis. 

Glückwunsch an Armin, an unsere Nr. 1 im Team Trenga De.

 

 

 Bildserie vom dramatischen Finale der Deutschen Meisterschaft:

Auf dem ersten Bild scheint Armin noch unsichtbar, hoffnungslos eingekeilt hinter dem führenden mit der weißen Hose. Dann ein unglaublicher Antritt auf der Außenbahn und zum Schluss der Tigersprung zum hauchdünnen Sieg.

 

 RTF's  Stade, Meckelfeld, Hittfeld, Alma Mater.......   von Roman

Liebe Radsport-, RTF- und 25er-Fahrer,

in unserer letzten Versammlung ging der Punkt RTF-Planung
aufgrund Nordkap-Berichten, Urlaubsplanungen, Meisterehrungen
und Sponsorräder-Fotoshootings "etwas" unter.

Obwohl ich selbst von Sonnabend, 4.7., bis zum Freitag, 17.7.,
im Urlaub im schönen Saarland (meine alte Heimat) weile und
somit an den beiden kommenden Wochenenden an keiner norddeutschen RTF
teilnehmen kann, möchte ich doch für alle Interessierten einen kurzen
Terminüberblick geben.

Bitte jeweils RECHTZEITIG an unserem bekannten Treffpunkt einfinden,
da es keinem Teilnehmer zuzumuten ist, hier unnötig zu warten.
Evtl. Absprachen bitte gerne auch individuell abmachen.

Sonntag, 5.7.: RTF in Stade "Auf der Fährstraße"
Prädikat: besonders empfehlenswert!
Hierfür wird auch der Sternfahrtmodus angeboten.
Für alle anderen wird die Pkw-Abfahrt am Rathaus um 07:30 Uhr sein.

Die Woche drauf: Sonntag, 12.7.: RTF in Meckelfeld "Alpe de Seevetal"
Prädikat: anspruchsvoll
Leider ist hier laut BDR-Kalender keine Sternfahrt vorgesehen!?!
Aufgrund der Nähe ist eine Pkw-Abfahrt um 08:00 Uhr ausreichend.

Für den 19.7. konnte ich keine für uns interessante RTF orten.
Hier führen wir im Rahmen einer normalen Trainingsfahrt
(hoffentlich schon mit unseren neuen Trikots)
eine eigene Permanente RTFs durch.
Abfahrt hierfür(hoffentlich recht zahlreich)ist wie üblich um 10:00 Uhr.

Einladungen für die Alma Mater der RG Uni Harbug am 26.7.
sowie für Alpe d'Hittfeld am 2.August folgen nach meinem Urlaub.

Sportliche Grüße + so long

Euer Roman

Versammlung vom 29.6.06, Rennergebnisse

Übergabe der neuen Rennmaschinen für die Nachwuchsfahrer und Ehrung von Armin Raible für die Deutsche Meisterschaft. 

  

    

Protokoll Radsportsitzung vom 29.6.2009
anwesend: 16 Mitglieder
 
1. Armin Raible ist deutscher Meister!!! Nach einem äußerst spannenden Rennen und einem knappen Ergebnis hat Armin die DM am 21.6. in der Klasse Sen.2 gewonnen!
Bei den Europameisterschaften belegte er dann einen beachtenswerten 10. Platz.
 
Unsere beiden für die DM qualifizierten jugendlichen Fahrer (Leonard Diekmann, U17, Jan-.Jakob Bischoff-Stein, U15) sind nach zahlreichen Stürzen in den großen Feldern leider nicht platziert, haben aber wichtige Rennerfahrungen gesammelt.
Leonard fährt auch noch die deutschen Meisterschaften auf der Bahn. Hierzu viel Erfolg.
 
Felix Klein (U19) hat bei den Landesmeisterschaften auf der Bahn nach einem sehr guten Rennen den 3. Platz belegt.

 
Das Bahnfestival in Hildesheim am vergangenen Wochenende war auch recht erfolgreich.
Leonard Diekmann U 17 Platz 1
Jan-Jakob Bischoff-Stein U 15 Platz 2
Felix Feth U 13 Platz 4
Lutz Walther U 13 Platz 6
Mona Walther U 11 Platz 6     und es hat allen Spaß gemacht.
 
Für die noch kommenden Rennen allen Fahrern viel Erfolg!
 
2. Die teilgesponserten "Rennmaschinen" von der Firma Berner wurden drei jugendlichen Fahrern übergeben. Hartmut hat die Räder zusammengebaut und den Kindern damit eine sehr große Freude gemacht.
Die Räder wurden gleich ausprobiert und vorgeführt. Sie werden gefahren von Jan-Jakob Bischoff Stein, Felix Feth und Lutz Walter.
Fotos davon bitte an Norbert weiterleiten (Sigfried, Hartmut) und einen Pressebericht ebenfalls (Silke).
Wir hoffen, dass darüber in den nächsten Tagen in den HAN + Wochenblatt zu lesen ist.
3. Unserem "Nordlandfahrer" Udo geht es nach vielen, vielen Kilometern sehr gut und wir sind auf einen interessanten Reisebericht in der nächsten Sitzung gespannt!!! (Udo)
 
4. Trikots: Die Anlieferung der Trikots erfolgt voraussichtlich in KW 28 und die Verteilung kann dann in KW 29/30 erfolgen. Wenn die Ware termingerecht und vollständig eintrudelt, werden per E-Mail 2 Termine bekannt gegeben, an denen jeder seine bestellten Trikots im Sportzentrum am Holzweg abholen kann. Bezahlung bitte direkt vor Ort! Der dritte Termin für die Abholung wird dann noch die Radsportsitzung am 3.8.2009 sein! (Roman, Eike, Stephan)
Es sind  etwas mehr Armlinge und Überschuhe bestellt worden. Wer sich noch dafür entscheidet, kann sich bei Stephan Kusters melden.
 
5. Am 14.8. findet im Rahmen der Vattenfall Cyclassics eine Etappe der Youngclassics erstmalig in Buchholz auf dem Kurs des Großen Preises statt! Wir haben beschlossen, uns dort mit den neuen Trikots und den neuen Rennrädern der Jugendlichen zu repräsentieren. Hierzu bitte alle jugendlichen Fahrer zum Zuschauen in den neuen Trikots im Start-Zielbereich erscheinen!!! Erwachsene sind natürlich auch gern gesehen!!!! (separates E-Mail kurz vorher nochmal von Silke)
Außerdem wird Leonard dort als Fahrer vertreten sein und kann unsere Unterstützung gebrauchen! (alle)
 
Bei dieser Gelegenheit werden wir auch schon Handzettel für den kleinen Preis verteilen, da viele Zuschauer in der Innenstadt zu erwarten sind.
 
6. Der kleine Preis ist auf dem Kurs in der Innenstadt genehmigt und bereits ausgeschrieben, erste Anmeldungen laufen.
Ein Flyer, Handzettel und Plakate sind in Arbeit. Roman hat angeboten, den Druck zu veranlassen. Vorlagen hierzu gibt Norbert an Roman weiter.
 
den "Urlaubern" viel Spaß und uns allen eine schöne Sommerzeit
Silke Feth
 

 

RTF in Norderstedt am 28.6.09 von Peter      

Heute Morgen haben wir uns mit Eckard und Roman am Rathaus getroffen. Wir haben gehofft, dass sich noch mehr Sportsfreunde einfinden werden, zumal der Wetterdienst seine Prognose für den heutigen Tag  sehr optimistisch vorhergesagt hat. Nun ja, sind wir also zu viert losgefahren und konnten auch pünktlich starten. Eckard hatte sich von Anfang an einer Gruppe mit schnellen Fahrern angeschlossen. Roman zeigte sich wieder von seiner besten Seite. Er schuftete sich für uns durch die Landschaft. Hierfür noch einmal unseren ganz herzlichen Dank. Zwischendurch konnten wir uns verschiedenen Gruppen anschließen, die mit einem 30er Schnitt unterwegs waren. Hier sind die „Sportsfreunde“ aus Uetersen besonders erwähnenswert. Die Sportsfreunde sind zügig vorangekommen. Auch hier ließ es sich Roman nicht nehmen, das Tempo mit vorzugeben. 

 

  

Vom letzten Kontrollpunkt sind wir gemeinsam mit Helmut (Helmuts Fahrradseiten) nach 114 km wieder in Norderstedt gesund angekommen.

Organisatorisch eine gelungene Veranstaltung. An den Kontrollpunkten sind wir immer herzlich aufgenommen worden. Es gab immer ausreichend zu essen und zu trinken. Wir kommen gerne wieder.

Sportliche Grüße senden

Angela und Peter

RTF Norderstdet am 28.6.09 

Liebe RTF-Freunde und 25er-Fahrer,                           

auch ich möchte wieder von mir hören lassen.
Irgendwie lief mir letzte Woche die Zeit weg,
deshalb erfolgte leider keine Einladung von mir: sorry.

Wie mittlerweile sogar die Spatzen von den Dächern pfeifen
ist für alle blau-weißen und grün-orangen Berlin-Fahrer
das 2. Velothon erfolgreich und vor allem verletzungsfrei gelaufen.
CONGRATULATIONS!

Am kommenden Wochenende findet am Sonntag, 28.6., die RTF
in Norderstedt statt: Ist 'ne echt schöne Runde...empfehlenswert.

Treffen wird unser gewohnter Treffpunkt am Rathaus sein.
Abfahrt wird pünktlich um 07:30 Uhr.
Bitte rechtzeitig erscheinen.
(Nur Hans Preuß ist entschuldigt, er weilt zur Kur in Oberammegau:
Gute Besserung!)

Also bitte ran an den PC oder gerne auch ans Telefon
und unter 04181 / 28 35 78 oder 0176 / 258 700 67
Bescheid geben.

Sommerliche Grüße + so long

Roman

Tel  040/797 13-134
Fax 040/797 13-112/     durben@storck-druckerei.de
<mailto:durben@storck-druckerei.de>

Udo am Nordcap     

 

Wie mir Peter mir gerade berichtet, fährt Udo heute das letzte Teilstück, die letzten 380km zum Nordcap. Durch extrem schlechtes Wetter in Schweden am zügigen Weiterkommen gehindert, konnte er in den letzten Tagen wieder etwas aufholen und ist nun bei bestem Wetter und guter Form auf der Zielgeraden. Nach einigen Tagen Erholung wird Udo am 2. Juli wieder in Buchholz erwartet.    

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Armin ist Deutscher Meister!

Riesenerfolg für Radler Von Blau-Weiss Buchholz

20./21.06.2009 Parchim/Rödingen.

Vor drei Wochen hatten sich die Nachwuchs-Rennfahrer Leonard Diekmann(U/17) und Jan Jakob Bischoff-Stein(U15) im Naturpark "Hüttener Berge" bei den Norddeutschen Rad-Meisterschaften die Qualifikation für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften 1-er Straße in Parchim erkämpft. Am vergangenen Samstag nahmen sie das Rennen mit jeweils über 100 Konkurrenten aus ganz Deutschland auf. Es ging über 74 bzw. 37 Kilometer durch das hügelige Mecklenburg. Beide lagen in ihren jeweiligen Rennen aussichtsreich in vorderen Positionen, als sie - welch seltsame Duplizität der Ereignisse - in Stürze vor ihnen verwickelt wurden. Gott sei Dank ist ihnen nichts Schlimmes passiert, aber die Chance weiter vorne  mitzufahren, war vertan!


Ganz anders dagegen ging es dem Blau-Weissen Rennfahrer Armin Raible auf seinem TRENGA-Renner. Ein wolkenverhangener Himmel und ständige Regenschauer prägten den Sonntagvormittag rund um die Kohleabbaugebiete in der rheinischen Tiefebene. Allerdings riss pünktlich zum Start der Deutschen Meisterschaften der Masters 2009 der Himmel auf. Eine Strecke von 10,8 km galt es, 10-mal zu bewältigen, wobei die Runde nicht wirklich anspruchsvoll für die Fahrer war. Lediglich zwei kleinere Wellen und eine Windkantenpassage machten die Runde nicht zwingend meisterlich. Meisterlich hingegen war allerdings die Beteiligung  mit mehr als 200 Fahrern aus ganz Deutschland.

Bereits in der zweiten Runde fühlte der Mann aus Buchholz in der Nordheide, Armin Raible, der Konkurrenz auf den Zahn, indem er sich mit zwei weiteren Fahrern vom Feld absetzte und zwischenzeitlich bis zu 45 sec. herausgefahren hatte. Damit demonstrierte er: Ich will hier heute etwas werden. In der 4. Runde wurde die Gruppe wieder gestellt und nur 10,8 km später war die nächste Gruppe auf der Reise. Es schien, als wäre das Rennen gelaufen, als 20 km vor Schluss Armin Raible und ein weiterer Fahrer das Heft in die Hand nahmen und die Attacke des Tages fuhren. Innerhalb einer Runde eliminierten sie den Vorsprung der Ausreißer und bildeten nun eine neue, 6-köpfige Spitzengruppe, die den Meister unter sich austragen sollten. Spannender konnte es wirklich nicht sein, mit Herzklopfen und erhöhtem Puls starrten die Zuschauer auf die Zielgerade, um das Finale der Deutschen Meisterschaft live miterleben zu können. Dann war es endlich soweit – mit schwerem Gang, ganz in der Außenkurve, kam der Mann aus Buchholz, Armin Raible, setzte sich denkbar knapp gegen zwei Konkurrenten durch. Eine Millimeterentscheidungen, nun gingen einige Minuten in Land, bis das offizielle Ergebnis verkündet wurde: „Neuer Deutscher Meister 2009, Armin Raible, RSG Blau-Weiss Buchholz“.

Ergebnisse sind auch auf www.rad-net.de eingestellt worden.

 Norbert Stein
Abteilungsleiter Radsport
Blau-Weiss Buchholz

Velothon Berlin 09

Einige unserer Fahrer waren am Sonntag mit dem Team Mainplan beim Velothon in Berlin unterwegs. Alle sehr erfolgreich!

Wie Dirk und Thomas erstaunliche Schnitte gefahren sind steht detailliert bei:

www.team-mainplan.blogspot.com.

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RG Hamburg Tour 2009                          

Ein Baustein zu meinem Nordcup-Trikot ist der jährliche Marathon in Hamburg Volksdorf. Diese Strecke bin ich unzählige male gefahren und habe sie als heiß und anstrengend in Erinnerung. 

Am Sonntag war kühleres Wetter angesagt und ich fand das eher gut. Nach Studium der Wettervorhersagen verzichtete auf Starkregenausrüstung und hatte damit Haarscharf Glück. Durch diverse ungünstige Umstände ging ich erst nach dem offiziellen Start auf die Strecke. Schon bald befand ich mich mit einigen anderen Nachzüglern in der Gesellschaft der Nortorfer, die sehr diszipliniert in Zweierreihe und einheitlich auffällig gewandet als letzte Gruppe unterwegs waren. Gewechselt wurde Italienisch (Ich habe dieses System 1998 in Italien kennengelernt):  Der linke Führungsfahrer fährt nach vorne rechts heraus und wird zum rechten Führungsfahrer. Die gesamte linke Reihe rückt 2 Plätze nach vorn vor. Der Vorteil: Kein zusätzlicher Platzbedarf auf der Fahrbahn, der Wechsel klappt auch bei schmalen Wegen und jeder Wechsel beschert einen neuen Gesprächspartner. Der Nachteil: Ich muss meine Philosophischen Ausführungen kurz halten und nach jedem Wechsel von vorn anfangen.

Irgendwann war ich dann auch ganz nach vorn gerückt. Alles super, bis sich dann ein weiterer Vereinsfremder nach vorn schob und gleich losdüste. Es dauerte nicht lange, da fing jemand an ziemlich autoritär zu rufen und die Gruppe verlangsamte so stark das Tempo, bis wir acht „Zugereisten“ als eigene Gruppe vorne heraus fuhren. Ich war froh, als die Kommandos hinter uns leiser wurden. Meine Nachbarin erklärte mir, dass der Boss der Nortorfer für Disziplin sorgt. Na danke. Mein Stil ist das nicht.

Schon war die Kontrolle in Kollow erreicht und wie immer treffe ich dort auf Helfer Harald. Mit Harald bin ich 1994 auf meinen ersten Marathon (Super –Cup, 270 km) in Oeversee begegnet und seitdem bei unzähligen anderen Marathons. 

Zu den  nächsten Stationen  in Linau und Kühsen begab ich mich allein auf die Strecke und fand mich unterwegs nur mit anderen Einzelfahrern zusammen. Ich bin noch nie eine so hervorragend ausgeschilderte Strecke gefahren. (Unsere RTF in Buchholz darf ich ja nie ausprobieren).  

Ca. 50m vor jeder Abzweigung  warnte ein Vorwegweiser. Die neuen Pfeile in Orange fallen gut auf. 

In Kühsen bekam ich die bestellte Warmverpflegung, zu der ich mich wegen des vorausgesagten kühlen Wetters entschlossen hatte. Alles war bestens, Pasta mit Salat und Jogurt, aber bei der Weiterfahrt bekam ich so schwere Beine, dass ich beschloss, bei den nächsten Marathons auf die Extraportion zu verzichten. Deshalb saugten mich die Kattenberger kurz nach Kühsen auf, die in großer Gruppe flott, entspannt und ohne laute Kommandos rollten. Sehr angenehm. Die Kattenberger hatten ihre eigene Wechselvariante eingeübt: Die beiden Vorderen fahren beide nach rechts raus, wobei der Linke vor dem Rechten ausschert. 

Die Kattenberger legten ein frisches Tempo vor und ich bleib bis zur 4. Kontrolle (wieder Kühsen) und bis zur 5. in Todendorf  dabei. Vor Todendorf ließen bei einigen die Kräfte nach und die Fahrt wurde ungleichmäßig und langsam. Auch die Kattenberger hatten einen Anführer. Dieser regelte die Gruppe aber so unauffällig, dass ich es lange Zeit gar nicht mitbekam und wir Nicht- Kattenberger uns willkommen fühlten . Vorbildlich! 

Trotzdem nahm ich das letzte Teilstück von 20 km wieder solo in Angriff. Auf der gesamten Tour wechselten ständig nasse und abgetrocknete Passagen einander ab. Mal tröpfelte es, mal sprühte es, aber nie so stark, dass ich eine Regenjacke vermisst hätte. Glück gehabt! Im Ziel lichteten sich die Reihen der Teilnehmer aber es war noch reichlich Kuchen und Würstchen vorhanden. Als Zugabe für die „Cupper“ erhielt ich nach Rot und Grün diesmal ein gelbes Kopftuch.

Kaum hatte ich mein Rad im Auto verstaut, rauscht ein Wolkenbruch herab. Auf der Heimfahrt hatte ich bei Hittfeld noch das Glück, eine wunderschöne Windhose mit ausgeprägtem Tornado-Rüssel zu beobachten.

Ansteigende Form? Ich fürchte nicht! 

Ich habe den Eindruck, dass der Leistungsunterschied zwischen den vorderen und hinteren Gruppen kleiner geworden ist. Von den Schnellsten mal abgesehen kann man in jeder Gruppe gut mithalten aber alle sind anspruchsvoll. Das hat zur Folge, dass man, erst mal hinten gestartet, kaum Möglichkeiten hat sich nach vorn zu arbeiten, was auch sicher nicht nötig ist.  

Mich würde auch interessieren, wer von uns Blau-Weissendie RTF gefahren ist? Erhard? Roman?

        

Renntermine Juni/Juli 

 

Liebe Radsportler,

nach dem heutigen Rennen in Hannover-Gehrden, bei dem Mona(6.), Lutz(8.), Felix(6.) und Jan Jakob(6.) die Blau-Weißen vertreten haben, stehen jetzt die nächsten Rennen zur Auswahl:

Sa, 20.06.2009    Deutsche Meisterschaft 1er-Straße       Parchim (Leo und JJ),
Fr 26.-So 28.07    Bahnfestival Hildesheim                       Hildesheim (Anmeldungen sind erfolgt),
So, 28.06.2009     30. Großer Preis der Förde Sparkasse  Kiel-Mettenhof,
Sa, 04.07.2009     22. Nacht von Himmelsthür                 Hildesheim, OT Himmelsthür,
So, 05.07.2009     Sparkassen Kids-Cup 2009                 Hamburg-Harburg,
So, 05.07.2009     3. Giro Zetel                                      Zetel,
Sa, 11.07.2009     Die 2. Radnacht von Barsinghausen     Barsinghausen,
So, 12.07.2009     Rund um die Radrennbahn                  Hamburg-Stellingen.

Wer wo fahren will, melde sich bitte umgehend bei mir.
Falls die Teilnehmer an der DM sich noch etwas ausfahren wollen:

untenstehende Fahrer sind zur Veranstaltung "Rund um den Wasserturm " (Bremen) am 21.06.2009 angemeldet.

- Rennen R.2: 6.14 Schüler U15 -  Jan Jakob Bischoff-Stein, Vincent-Sean Schuldt,
- Rennen R.6: 6.12 Jugend männlich U17 -  Leonard Diekmann, 

Herzliche Grüße
Norbert
12. Hildesheimer-Radsport-Bahn-Festival 2009" am 26.06.2009 angemeldet.

- Rennen R.1: lvo Schüler U11 -Mona Walther, 

- Rennen R.2: lvo Schüler U13 -Felix Feth, Lutz Walther, 

- Rennen R.3: lvo Schüler U15 -Jan Jakob Bischoff-Stein, Saskia Dehl, Vincent-Sean Schuldt,

- Rennen R.4: lvo Jugend männlich U17 -Leonard Diekmann, 

- Rennen R.5: lvo Junioren U19 -Felix Klein, 

- Rennen R.8: Hobbyrennen    Jannik Kirchner,

  Fotos: Siegfried Klein

Biathlon     

An einem Wettbewerb der anderen Art nahmen einige unserer Fahrer in Buchholz teil.

Interressante Berichte und Fotos unter:

www.heide-biker.blogspot.com  

www.team-mainplan.blogspot.com

www.helmuts-fahrrad-seiten.de