Nils Unfall
vor einem Jahr
Heute war ich beim „Kleinen Preis von
Buchholz“ richtig eingespannt. Es ging schon vor 7:00 Uhr los mit dem
Aufbau und als kurz nach 10:00 die U17 Fahrer bei sonnigem, spätsommerlichem
Wetter an meinem ruhigen Streckenposten vorbeiflitzten, hatte ich Zeit an
Nils zu denken, der heute (20.9.) vor einem Jahr verunglückte und bis
heute nicht aus dem Koma zurückgekommen ist. (Ein ausführlicher, einfühlsamer
Zeitungsbericht ist unter www.heide-biker.blogspot.com
29.8.09 zu finden).
Wir haben bei Blau- Weiss- Buchholz damals beschlossen auch etwas für die
Familie zu unternehmen und Karsten hat sich gleich mit Schwung und
Begeisterung dieser Aufgabe gestellt. Wir alle waren froh, dass die Aktion
in fähige Hände genommen wurde. Von unserer Radsportgruppe herzlichen
und uneingeschränkten Dank an Karsten und den 1. Vorsitzenden des neu
gegründeten Vereins Thomas.
Aufsteller, Sammeldosen, Internetseiten, Nilsflaschen sorgten für ein
gutes Spendenaufkommen, das, weil wir Nils kaum direkt helfen können,
seinem Sohn zugute kommt.
Auf Trainingsfahrten, Versammlungen oder Feiern konnte ich mich vor dem
Unfall oft mit Nils unterhalten. Er war sehr nett, hilfsbereit,
sympathisch und fast übertrieben leistungsorientiert. Trainingspläne,
Gewichtsoptimierung waren seine Themen und das so engagiert, dass ich
manchmal schon genervt war.
Für mich ist es selbstverständlich, die Aktion wo ich kann zu unterstützen.
Am Kuchenstand hinter dem Zielrichterwagen fand ich einen Aufsteller zur Aktion und
sah, dass Nils- Flaschen
verkauft wurden.
Mich erinnert meine Nils-Flasche auch an die eigene
Verletzlichkeit, nicht nur beim Sport, wie begrenzt meine Möglichkeiten
sind mich abzusichern und wie wenig perfekt wir sind.
Wann sehen wir uns beim Training?
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Kleiner Preis von Buchholz
09,
erste Fotos, unsortiert,
unkommentiert aus blau-weisser Sicht.
Links: Der Weltmeister und
der Nachwuchs, Foto entnommen: www.team-mainplan.blogspot.com
Ergebnislisten und 250
Fotos unter: www.kleiner-preis-buchholz.de/html/kleiner_preis.html
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Die
spätsommerliche Sonne gab noch einmal alles, um die fleißigen Helfer und
Organisatoren zum Saisonende für ihren Einsatz zu belohnen: Der
Kleine Preis wurde auf der neuen Strecke wieder zu einem Radsportfest.
Nach monatelanger Planung
musste am Sonntagmorgen alles schnell aufgebaut werden. Dafür ist
besonders Erhard als Verantwortlichem zu danken. Ich selbst hatte die
Ehre, das meistfotografierte Detail der Veranstaltung zu erstellen und
aufzubauen. Mit der kleinen Einschränkung, dass dieser Aufbau mit
Plakaten geschmückt wurde, die Roman erstellt und mitgebracht hat und
dieser Rekord damit ihm gebührt. Seine Plakate und Handzettel trugen
entscheidend zur professionellen Erscheinung der Rennen bei.
Ein besonderer Dank gebührt wieder Volker
Volbeding, der die die umfangreiche
Homepage zum kleinen Preis professionell erstellt und liebevoll pflegt und dem wir 250
hervorragende Fotos verdanken. Unter anderem die von den Siegerehrungen
unten.



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Zuschauer, Plami bei der
Rennbetreuung, Streckenposten bei den
Schularbeiten

 



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| Leonard
fährt sich eindrucksvoll in die Favoritenrolle für den Kleinen
Preis von Buchholz
Nach den
hervorragenden Rennen in Hannover-Döhren mit Platz 4 und in
Hamburg-Volksdorf mit Platz 2 sorgte Leonard Diekmann auch diese
Woche wieder für überragende Ergebnisse bei den
BDR-Sichtungsrennen in Langenhagen und Hildesheim. Am Samstag im
Einzelzeitfahren fuhr er mit einem Schnitt von 45km/h den 39.
Platz heraus, die einzige Enttäuschung war, dass ihm nur 7
Sekunden zu Platz 25 fehlten und er damit seine ersten BDR Punkte
nur knapp verfehlte.
Dies holte er allerdings am nächsten Tag nach mit einem überraschenden
17 Platz im Straßenrennen über 81 km nach. Einzig negativ an
diesem Tag war das Wetter.
Während des Rennens
regnete es teilweise so stark, dass schon die Straße
überflutete wurde. Auf dem äußert schweren Kurs kamen von den
150 gestarteten Fahrern nur noch ca. 70 ins Ziel. Früh schon
gelang es einer Gruppe aus 7 Fahrern sich abzusetzen, aus der
allerdings 2 wieder ins Feld zurückfielen. So bauten 5 Fahrer an
der Spitze den Vorsprung bis zu 1.30 Minuten aus.
Gegen Ende des
Rennens wurde es richtig spannend. Die Verfolger, darunter Leonard,
forcierten das Tempo, so dass am Ende nur noch 30 die
Spitzengruppe jagten. Leider konnte die Spitze noch wenige
Sekunden Vorsprung ins Ziel retten. Im abschließenden Sprint der
Verfolger konnte Leonard als 12. sogar den Sieger der
Sichtungsrennserie, Felix Donath, hinter sich lassen.
Nach dem Rennen heimste Leonard das Lob des Landestrainers ein,
der mit den Rängen 1,5,10 und 17 gleich 4 Fahrer unter den
ersten 20 platzieren konnte.
Nächste Woche versucht Leonard sich seinen 3 Saisonsieg in
Buchholz abzuholen. Nach den Leistungen der letzten Wochen zählt
er zu den Favoriten.

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Protokoll
der Radsportsitzung vom 07.09.2009, anwesend: 17 Mitglieder
1.
Rennen: Remy
gab einen Überblick über die letzten Rennen der Jugendlichen. Hier in
Kurzfassung:
-
Vattenfall Cyclassics U17 Leonard Diekmann, Platz 30, für die
erfolgreiche Mannschaft „Team Niedersachsen“ (1x 3. Platz, 1x 4. Platz, 1x
10. Platz).
-
Kids Tour Berlin U15 Jan-Jakob Bischoff-Stein
-
Rotenburg: U13 Felix Feth Sturz, Lutz Walter Platz 4
U 15 Jan-Jakob Bischoff-Stein Platz 3
U 17 Leonard Diekmann Platz 2
Jedermannrennen Tim Albers Platz 1
-
Hannover-Döhren: U13 Felix Feth Platz 10
U15 Jan-Jakob Bischoff-Stein Platz 4
U17 Leonard Diekmann Platz 4
U 19 Felix Klein Platz 4
Jedermannrennen Tim Albers Platz 3
-
Volksdorf
U13 Felix Feth Platz 13
Lutz Walter Platz 18
U15
Jan-Jakob Bischoff-Stein Platz 4
U17 Leonard Diekmann Platz 2
U19 Felix Klein Platz 7
Sen. Armin Raible Platz 3
Dass
Armin Raible den Weltmeistertitel in St. Johann geholt hat, dürfte
mittlerweile jedem bekannt sein.
2.
RTF:
Unsere RTF wird
voraussichtlich am 9.5.2010, evtl. aber auch am 16.5., stattfinden. Roman klärt
das auf der Fachwarte-Tagung.
Der
große Preis ist für Donnerstag,
den 13.5.2010 angemeldet, Udo organisiert wieder!
3.
Workshop: Vom
6.11. bis 8.11. findet ein Workshop für Jugendarbeit in Hildesheim statt. Die
Ausschreibung hierzu ist im Anhang zu finden. Also, wer Lust hat, meldet sich
bitte bei Remy Diekmann an.
4.
Internetauftritt: Die Seite unserer Radsportabteilung auf der Homepage von Blau-Weiß-Buchholz
ist nicht gepflegt und infolgedessen „uralt“. Diese muss unbedingt auf
Vordermann gebracht werden. Hier kümmert sich Stephan in Zusammenarbeit mit
Svend.
5.
Kleiner Preis: - Die Liste der Helfer ist soweit vollständig. Es fehlen noch ein paar
helfende Hände (stundenweise) am Kuchenstand für den Verkauf von Kaffee und
Kuchen. Hier fühlen sich bitte besonders die Mütter der Rennfahrer und auch
die Kinder (Mona?) angesprochen. Und denkt an die versprochenen
Kuchenspenden!!!!!
-
Die Absicherung der Strecke (18 Streckenposten werden benötigt) können wir
nicht alleine bewältigen. Hierzu hat Norbert den DLRG verpflichtet, die den
Großteil der Sicherung übernehmen werden.
-
Der Aufbau beginnt am Samstag um 15.00 Uhr vor der Löns-Apotheke. Die Kinder
treffen sich zum fegen. Aufbau am Sonntag ist für alle Helfer ab 7.00 Uhr!!!!
(pünktlich)
-
FAMILA übernimmt den Verkauf von kalten Getränken und Bratwürsten. Der Erlös
der Getränke kommt vollständig Blau-Weiß zugute!
-
Roman druckt die Werbeplakate für den kleinen Preis. Diese sind bis
Donnerstag fertig und sollen vor dem Stadtfest aufgehängt sein. Das Aufhängen
der Plakate übernimmt am Donnerstag Thomas Hinsch.
-
Es findet eine Übersetzungskontrolle statt.
-
Der Bauhof übernimmt die Absperrungen und stellt die Gitter auf.
-
Beechwood stellt die Musikanlage inkl. Mikros.
-
Es bekommen dieses Jahr alle Kinder eine Medaille (Remy) und zusätzlich gibt
es ein paar Sachpreise von Subway, Mausefant etc. Die Geldprämien für die
Lizenzfahrer verteilt Stephan.
-
Norbert hat eine Liste der Helfer zusammengestellt, falls noch Rückfragen
sind. Und nochmals die Bitte: Wer sich für einen Dienst eingetragen hat, möge
diesen auch wahrnehmen!
6.
Landesverband: Erneut ist
angedacht, den Landesverband zu wechseln.
Wir
wollen gerne in den Landesverband Hamburg statt Niedersachsen. Mit dem LV
Niedersachsen gab es in der Vergangenheit zu oft Probleme, unter anderem eine
fehlende Betreuung unserer Lizenzfahrer bei den Rennen auf Landesebene u.v.m.
Norbert versucht nun, in den LV Hamburg zu wechseln. Für die Jedermannfahrer
ändert sich dadurch nichts, ein Vorteil ergibt sich daraus für unsere
Lizenzfahrer: Die Nähe zu Hamburg, die Nutzung der Bahn in Stellingen - die
Leistungsträger müssen dann nicht mehr nach Hannover bzw. Hildesheim fahren.
Und wir erhoffen uns etwas mehr Gehör……….
7.Seminare:
Hartmut kümmert sich darum, Termine für zwei Seminare
abzusprechen. 1. Cross-Seminar unter der Leitung von Armin Raible, wie
die letzten 2 Jahre schon. 2. Technik-Seminar unter der Leitung von Torben
Eisenschmitt vom Fahrradcenter Buchholz. Hierzu folgen separate Einladungen
per E-Mail von Hartmut.
8.
Jugendtraining: Das Wintertraining für die Jugendlichen findet
voraussichtlich wieder dienstags von 17.00 bis 18.30 Uhr in der Sporthalle
Buenser Weg statt. Start: nach den Herbstferien. Bis dahin wird wie gehabt
dienstags und donnerstags noch draußen gefahren.
9.
Stadtfest: Das Buchholzer Stadtfest findet am kommenden Wochenende
11.9. bis 13.9. statt und wir möchten uns dort folgendermaßen präsentieren:
Es
wird für die gesamte Zeit eine Stellwand der Radsportsparte aufgestellt
(Harald). Aufgrund Zeitmangels werden wir es nicht mehr organisieren können,
den Platz über die gesamte Zeit besetzt zu halten. Darum die Bitte von
Norbert: Wer sich sowieso auf dem Stadtfest aufhält, könnte an der Stellwand
für einige Zeit Posten beziehen (wenn möglich im Trikot) und die Fragen der
Passanten beantworten. Die Stellwand wird auf dem Rathausvorplatz
eingerichtet. Evtl. gibt Armin dort auch Autogramme……… (Norbert/Armin)
Am
11.9. findet der traditionelle Festumzug aller Buchholzer Vereine statt. Wir
werden mit den Kindern in Trikots samt Rennrädern an diesem Umzug teilnehmen
und würden uns über Begleitung der Erwachsenen in Trikots ebenfalls sehr
freuen. Nur so können wir uns präsentieren! Treffpunkt: 11.9.09 um 17.30 Uhr
auf dem Schützenplatz zur Aufstellung. Der Festumzug durch die Innenstadt
beginnt um 18.00 Uhr. Wer Zeit hat, ist herzlich willkommen!
So,
ich hoffe, ich habe alles (außer Fettnäpfchen) erfasst und wünsche nun
allen bei den kommenden Aktivitäten viel Spaß und gutes Gelingen!
Bis
dahin,
Silke
Feth
Ausschreibung
Workshop-
und Fortbildungswochenende der
Radsportjugend Niedersachsen (RSJN)
06.11.09
,18:30 Uhr - 08.11.09, ca. 15:30 Uhr
Jugendherberge
Hildesheim, Schirrmannweg 4, 31139 Hildesheim
Jugendleiter,
Jugendtrainer, Jugendsprecher und interessierte Jugendliche ab 16 Jahren aus den Vereinen des Radsportverbandes
Niedersachsen e. V. (RSVN)
Workshop
u. a. zur Arbeit der Radsportjugend Niedersachsen; allgemeine
Öffentlichkeitsarbeit der Radsportjugend; Nutzung von Breitensportangeboten des BDR für die Jugendarbeit in den Vereinen; finanzielle
Fördermittel für die Radsportjugenden der Vereine etc. (Moderation:
Michael Dranicki und Kai Wagner, Vorstand RSJN)
Grundlagen/Prüfberechtigung Prüfer Deutsches
Radsportabzeichen (Leitung: Michael Dranicki)
Fortbildung Doping-Prävention (siehe auch gesonderte
Ausschreibung) (Leitung:
Alexander Dressler, Antidoping-Beauftragter RSVN)
Hinweise:
Am Freitag nur Anreise! Unterbringung in
Mehrbettzimmern, Abendessen am Anreisetag, 2 x Mittagessen, 2 x Frühstück,
Pausengetränke
Es
wird ein Eigenanteil von 15,— € erhoben.
Die
Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen beschränkt.
Mit der Anmeldung erklärt sich der Teilnehmer mit der
Weitergabe seiner
Anschrift auf der Teilnehmerliste (Bildung von Fahrgemeinschaften
etc.) bereit.
Anmeldeschiuss:
15. September 2009
Michael
Dranicki / Kai Wagner
Vorstand
Radsportjugend Niedersachsen e. V.
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Hallo Freunde,
ich habe mir heute den Renntag
in Volksdorf von A-Z angesehen.
Im Seniorenrennen gab es eine enge Entscheidung zu Gunsten von Carsten Arndt
vor dem "Weltmeister".
Nasse Strassen und viele Reifenschäden (Baumgarten 3x platt!) bestätigten
meine Entscheidung zum Startverzicht.
Lutz +Felix konnten sich in der U13 Klasse leider nicht im vorderen Feld
zeigen.
Jan Jacob war einziger B/W Fahrer in der Klasse U15. Trotz ungünstiger
Position
eingangs der letzten Runde erreichte er den 4.Platz!!!.
Spaß am Zusehen hatten alle Buchholzer bei dem U17 Rennen. Leo`s Attacken
füllten seine Geldbörse und führten zur rennentscheidenden 3er Kopfgruppe.
Hinter einem Harburger Fahrer belegte er knapp geschlagen den 2. Platz.
Scheinbar mühelos konnte sich Felix Klein im U19 Feld behaupten.
Keine Starter stellten wir in den Klassen U11 und Männer A,B,C.
ERHARD
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Die neuen
Vereinstrikots

Vorstellung der neuen Trikots vor dem Vereinsheim
Zusammen mit unseren Sponsoren freuen wir uns über unsere
schönen, neuen, blau- weißen Trikots.
Trotz stürmische Wetters hatten sich Persönlichkeiten und
Jugendfahrer unserer Radsportgruppe vor dem Vereinsheim getroffen,
um sich zusammen mit den Sponsoren ablichten zu lassen.
Sponsoren:
hintere Reihe von links; Herr Dirk Stoklasa, Fa. Distokom; Herr
Albers, Sparkasse Harburg-Buxtehude; Autohaus Köhnke; Herr Stephan
Schrader, Wochenblatt-Verlag; Herr Udo Zimmermann, Sparkasse
Harburg-Buxtehude; 7.von links Herr Jan Bauer, StadtwerkeBuchholz.
Die neuen Trikots erfreuen sich allgemeiner Zustimmung.
Unsere Fahrer sind nun besonders im Fahrerfeld von Rennen besser zu erkennen.
Die Hosen überzeugen durch die Qualität.
Norbert Stein, Spartenleiter, erinnert das Motiv als
Segler an die Gischt von Wellen, die an Klippen brechen.
Eike hat die Beschaffung zusammen mit Roman in die Hand
genommen.
Dafür herzlichen Dank! Das habt Ihr sehr gut
gemacht.
Alle wissen, dass so eine Aktion mehr Nerven kostet als
man vermutet. Erst wurde ein Design ausgewählt das allen gefällt, dann in
letzter Sekunde der Anbieter gewechselt. Zum Schluss waren noch 2 mal Änderungen
anhand von Mustertrikots nötig.
Dazwischen mussten immer wieder Diskussionen um Farben und Qualität
durchgestanden werden. Das dauert und kostet Nerven.

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Weltmeister
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bei der Masters-WM in St.Johann (Tirol) errang der
amtierende Deutsche Meister Armin Raible von der RSG Blau-Weiss
Buchholz den Weltmeistertitel.
Armin Raible Weltmeister!
Vor wenigen Wochen erst ist er Deutscher Meister der Rad-Senioren unter 50
Jahren geworden, bei der Europameisterschaft hat es nur zum siebten Rang
gereicht - jetzt ist ihm der große Wurf gelungen: 
Blau-Weiss-Fahrer Armin Raible wurde bei den UCI Road Masters World
Championships 2009 in St. Johann in Tirol Weltmeister in seiner
Altersklasse. Damit machte er sich am 29. August - drei Tage nach seinem
46. Geburtstag - selbst sein schönstes Geburtstagsgeschenk.
Eine Strecke von 112 km mit einer Höhendifferenz von fast 600 m und
Spitzensteigungen von 12% waren zu überwinden. Von 172 Fahrern aus aller
Welt erreichten nur 91 das Ziel. Im Sprint einer fünfköpfigen
Spitzengruppe konnte sich Armin Raible gegen seine engsten Konkurrenten
aus Deutschland, Italien und der Schweiz durchsetzen.
"Armin Raible ist für unsere jungen Fahrer ein ideales Vorbild für
erfolgreichen, vor allem aber auch sauberen und fairen Radsport",
betont Blau-Weiss-Abteilungsleiter Norbert Stein und freut sich, ihn beim
"Kleinen Preis" am 20. September in der Buchholzer Innenstadt
begrüßen zu können, wenn er dort in einer ganz anderen Rolle seinen
Sohn betreut, der in einem der Hobby-Rennen an den Start geht.
Originalinformationen über folgenden Link:
http://www.masterswm.org/v4/?html/de//Ergebnislisten/Li4vMjAwOS9lcmdlYm5pcy9lcmdlYm5pc180Lmh0bWw%3D
Team
Corporate Training Blog:
http://vcvegesack.wordpress.com/
Bericht von Vegesack
29.08.2009 St. Johann/Tirol
Österreich, zum 40. Geburtstag der
Master-Radweltmeisterschaften in St. Johann/Tirol gelingt Armin
Raible aus dem Team Corporate Training das eigentlich fast Unmögliche,
er wird Weltmeister im Einer-Straße über 120 Kilometer.
In den vergangenen Wochen habe ich
bereits über seine präzise und disziplinierte Vorbereitung auf
dieses Ereignis berichtet. Armin ist schon eine Woche vor dem großen
Tag der Tage vor Ort gewesen, um sich zum einen in absoluter Ruhe
und zum anderen intensiv mit der Strecke und den Gegebenheiten
auseinanderzusetzen. Wer Weltmeister werden will, darf nichts dem
Zufall überlassen, so dass er am Dienstag auf gleicher Strecke und
Distanz ein Weltpokal-Rennen fuhr, um so gleichzeitig auch der
internationalen Konkurrenz auf den Zahn zu fühlen. Mit einem 6.
Platz am Ende hatte er ein Gefühl, wo er steht. Lockere
Trainingsausfahrten, gutes Essen und viel Ruhe sollten ebenso ihren
Teil zum Erfolg dazugeben. In den letzten beiden Tagen war Armin so
gut wie nicht mehr ansprechbar, was für mich ein klares Zeichen von
hoher Konzentration auf das Wesentliche war. Einen Tag vor seinem
Start waren die Rennbedingungen für Armin optimal, er braucht hohe
Temperaturen jenseits 30 Grad und am liebsten stehende Hitze.
Allerdings war dies für den Samstag nicht vorhergesagt, es begann
noch in der Nacht zu regnen und die Temperaturen fielen auf 10 Grad
am Morgen. Die Stimmung beim Frühstück war entsprechend gedrückt,
wobei sich der Buchholzer auch davon nicht aus der Ruhe bringen ließ.
13 Uhr, die Rufe ins Universum und die stillen
Gebete haben offensichtlich Gehör gefunden, denn der Himmel schließt
seine Pforten und zum Start trocknet sogar noch die Straße ab. Drei
Runden á 40 Kilometer auf einer überaus anspruchsvollen Strecke
gilt es nun für die 128 Teilnehmern aus aller Welt zu
absolvieren.
In
gewohnter Lässigkeit fliegt Armin Raible über die Huberhöhe, dem
höchsten Punkt der Strecke, und kontrolliert von der Spitze des
Feldes das Geschehen. Ein Brasilianer hat sich in der zweiten Runde
ein Herz gefasst und versucht es auf eigene Faust, dem Feld
davonzufahren, wird allerdings nach 35 Kilometer Alleinfahrt wieder
gestellt. Ein Russe und ein Fahrer aus der Tschechischen Republik
attackieren in der dritten Runde an der Huberhöhe und fahren etwa
15 Sekunden heraus. Das Feld gibt sich aber nicht geschlagen und
rollt das Loch auf der rasenden Abfahrt nach Schwendt zu.
Genau in diesem Moment setzt Armin Raible die „weltmeisterliche
Attacke“, er nutzt die Gunst der allgemeinen Verwirrung und fährt
dem Feld davon. Fünf weitere Fahrer, Axel Sinske, Christian Jäger
(beide Deutschland), Michel Carter (USA), Peter Schnorf (SUI) und
Germona Gaggioli (I) sind ebenfalls mit von der Partie. Ein völlig
überrumpeltes Feld schaut sich fragend an und unternimmt nicht
sofort etwas, was die sechs Ausreißer für sich in wertvollen
Vorsprung verwandeln können. Nun sind es noch knapp 30 Kilometer
bis zum Ziel, die Gruppe ist sich einig und harmoniert perfekt. Mit
jedem Meter machen sie wertvollen Boden gut, der Vorsprung steigt
zwischenzeitlich bis auf zwei Minuten an. In Armins Kopf kreisen
jetzt die Gedanken, er schaut sich seine Mitstreiter bei jeder Führung
sehr genau an, denn jetzt beginnt das große Pokern. Führen alle
gleichmäßig oder zeigt einer bereits Schwächen. Michel Karter
(USA) ist ein solcher Kandidat, der das Pokern in allen Facetten
beherrscht, das durfte Armin bereits beim Weltpokal-Rennen erfahren,
bei dem er von dem Amerikaner am Ende verladen wurde. 2000 Meter
noch bis zum Ziel, Axel Sinske (GER/Cottbus) versucht jetzt
nochmals, der Ausreißergruppe zu entkommen, 1000 Meter vor dem
Ziel, Sinske wird gestellt, jetzt ist noch eine nicht ganz ungefährliche
Passage von Kurven und Verkehrsinseln zu überstehen, bevor es auf
die etwa 500 Meter lange Zielgerade von St.Johann geht. Die
Zuschauer starren gefesselt dem Führungsfahrzeug entgegen, endlich
ist es soweit, die Fahrer erscheinen am Ende der Zielgeraden. Der
Mann im deutschen Meistertrikot, Armin Raible, der sich auf seinen
Spurt verlassen kann, bleibt für meine Begriffe, lange sitzen. Auf
Position vier oder fünf erkenne ich ihn bei der 300 Meter Marke,
als er dann seinen Turbo zündet und die Kette nach ganz rechts
legt, macht er mit seinem Antritt soviel Meter gut, dass seine
Konkurrenten nur sparsam schauen. Mit ca. 10 Metern Vorsprung macht
Armin Raible das Unmögliche möglich und wird Weltmeister. Ich kann
es kaum fassen, ein Fahrer aus unserem Team wird Weltmeister.
Zweiter wird Christian Jäger und Dritter der Mann aus der Schweiz.
O-Ton Buthmann nach dem Rennen:
„Mehr als 30 Jahre verfolge ich nun schon den Radsport, ich habe
schon viele schöne und große Erfolge gesehen und live miterleben dürfen,
dies ist aber mit Abstand das Größte. Ich freue mich für Armin,
als wäre es auch mein Titel, kaum vorstellbar, wie es sich anfühlt,
Weltmeister zu sein. Dies ist der größte und wertvollste Titel,
den ein Rennfahrer holen kann. Dazu kommt noch, dass er bereits
Deutscher Meister ist. Ich kann es kaum fassen. Armin hat es
verdient, er ist ein fairer Sportsmann, den ich sehr schätze, er
ist bescheiden und hat im richtigen Moment das Talent, ein Rennen zu
lesen. Gratulation von deinem Mitstreiter und gleichzeitig größtem
Fan.“
Ergebnisliste:http://www.masterswm.org/v4/html/de//Ergebnislisten/Li4vMjAwOS9lcmdlYm5pcy9lcmdlYm5pc180Lmh0bWw%3D
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- Heute waren wir mit 5 Fahrern in Rotenburg am Start. In der U11 ohne
Lizenz, der U15
und der U17 konnten wir je einen 1., 3. und 2. Platz
durch Tim Albers, Jan Jakob Bischoff-Stein und Leonard Diekmann
erreichen. In der U13 schlugen sich Felix Feth und Lutz Walter wacker,
wobei Felix durch einen Sturz am möglichen Erreichen eines Platzes
auf dem Treppchen gehindert wurde.
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Wenige Starter beim
1.Rundstreckenrennen im Gewerbegebiet in Rotenburg weil
gleichzeitig ein ein
Wettkampf in Bremen ausgetragen wurde.
Im 1.Rennen der U 13 Klasse stürzte Felix leider in der vorletzten Runde,
Lutz hielt sich immer am Ende des kleinen Feldes auf , konnte so nur auf
den 4.Platz sprinten. Felix konnte das Rennen trotz des Sturzes beenden.
Zeitversetzt starteten U17 mit Leonard und U15 mit Jan Jacob. Leo machte
seinen Mitstreitern das Leben so schwer so das er am Ende nur noch einen
Konkurrenten am Hinterrad hatte. Zusätzlich konnte er Jan Jacob in 1.
Position auf dessen Zielsprint führen. Leider reicht es für beide nur zum
undankbaren 2.Platz.JJ konnte man die Enttäuschung ansehen, hatte er den
Sieg doch nur um Haaresbreite verfehlt. Eine Zielgrade mit richtig
Gegenwind schmerzt gewaltig. Leos 2.Platz ist OK. Er fuhr auf Grund eines Gabelbruch
seines Wettkampfrades auf einem geliehenem Rad. Sieger und platzierte findet
man wie immer im Ergebnisdienst des "Rad-net" Mit 2 Jungen aus
Harburg radelten Leo, JJ und ich wieder nach Buchholz. Gelungener Wettkampf
für die Renner, gute Trainingsfahrt für mich. ERHARD
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Rennanmeldung
5. September:
Rennen: R. 1: 6.18
Schüler U11: Walther Mona
Rennen: R. 2.1:
6.16 Schüler U13: Feth Felix, Walther Lutz
Rennen: R. 3.1:
6.14 Schüler U15: Bischoff-Stein
Jan Jakob, Schuldt
Vincent-Sean
Rennen: R. 4: 6.12
Jugend U17: Diekmann Leonard
Rennen: R. 5: Anfängerrennen:
Albers Tim
Rennen: R. 6: 6.10 Junioren U19: Klein Felix
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Hallo Leute,
Anmeldung
zum
Großer Preis der Haspa Hamburg-Volksdorf
untenstehende Fahrer habe ich zur Veranstaltung
"" am 06.09.2009 angemeldet.
- Rennen R.2: 6.14 Schüler U15 - Jan Jakob Bischoff-Stein,
Vincent-Sean Schuldt,
- Rennen R.3: 6.16 Schüler U13 - Felix Feth,
Lutz Walther,
- Rennen R.4: 6.18 Schüler U11 - Mona Walther,
- Rennen R.5: 6.12 Jugend männlich U17 - Leonard Diekmann,
- Rennen R.6: 6.10 Junioren U19 - Felix Klein,
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Dringender
Aufruf an Alle!
Erhard organisiert den
Aufbau, die Durchführung und natürlich den Abbau für den KLEINEN PREIS
VON BUCHHOLZ. Besonders weil das Rennen diesmal im Zentrum stattfindet,
ist jede helfende Hand erforderlich:
Wir benötigen Hilfe für
den kleinen Preis am So.20.09.!!!
Am Sa.19 .09. nachmittags 2-3 Stunden.
Am Veranstaltungstag ab
6Uhr30 .
Zum Abbau ab 16 UHR - 18 UHR.
Tagsüber müssen auch
Funktionen besetzt sein.
Abteilungsmitglieder und
Freunde des Radsports, rafft euch auf, um dieses Rennen anständig durchführen
zu können! Bitte
meldet euch bei mir!
Zu unser nächsten Versammlung am 7.09. sollte die grobe Planung stehen.
Ich
würde mich über jede Helferstunde freuen.
ERHARD
erhard.schulze1@gmx.de
oder persönliche Meldung beim Vereinstraining.
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300
km Brevet Hundertwassertour am 23.08.2009 ab Buchholz
Wir rollten auf ebener Strecke mit meist 33 km/h durch die wellige
Landschaft. Vor mir schwangen Helles Hüften bei gleichmäßig,
kraftvollem Tritt sanft hin und her. Einen guten Windschatten gaben sie
mir nicht, aber dafür wurde meine Sicht nach vorn kaum behindert, wie das
bei einem guten Windschatten nicht zu vermeiden gewesen wäre. So ging das
auf insgesamt über 100 km und wird mir diesen Brevet in angenehmster
Erinnerung halten.
Dabei wollte ich am Morgen lieber verzichten, weil mich seit Tagen
Schmerzen in der Schulter quälten und das Thermometer mit herbstlichen 11°
drohte. Aber plötzlich hatte ich doch die Radfahrklamotten an, war
unterwegs zum vereinbarten Treffpunkt am Vereinsheim in Buchholz. Ein
Teilnehmer war wohl schon um Mitternacht dort gewesen, weil auf der Seite
vom Audax Club Schleswig-Holstein unrealistische 00:00 Uhr angegeben
waren. Gratuliere. Er ist unverrichteter Dinge wieder abgezogen. Das tut
mir sehr leid.

Bernd, Helle, Knut. Ich bin mit unserm neuen Trikot
wieder nirgends zu sehen.
Am Vereinsheim hatten sich Knut und Bernd eingefunden. Bernd war "Per
Pedes" 50 km von Zeven aus angereist. Die ganz harte Nummer. Überhaupt
entpuppten sich die anderen Teilnehmer als engagierte Langstreckenfahrer,
die schon bis zum Achtfachen meines Jahrespensums auf der Uhr hatten.
Bernd kam gerade von der Nordbayern-Rundfahrt mit 1200 Km und 12 000 Höhenmetern
( http://www.ara.randonneure.de/
) Knut hatte schon eine abenteuerliche Bulgarien-Rundfahrt mit ähnlichen
Werten hinter sich. http://web3.s30-ffm-r02.gn-s.net/modules.php?op=modload&name=PagEd&file=index&topic_id=8&page_id=971
Zum Schluss traf noch Helle ein, die bereits 2005 mitgefahren war und am
Samstag in Kiel ihren Brevet: “Helles sommerliche Badetour“ mit 233Km
veranstaltet. http://www.vonzelewski.de/pdf/00969414.pdf

Ich verteilte Streckenplan und Karte und knapp nach 7:00 waren wir auf der
Strecke. Bispingen, wo eigentlich die erste Kontrolle festgelegt war, ließen
wir au,s um uns statt dessen nach knapp 100 km ein schönes Frühstück
bei Cadymac zu genehmigen. Es war wie im richtigen Leben. Die erste Stunde
gingen wir viel zu schnell an und Bernd zerrte vorn ordentlich an der
Kette, an der ich hinten nach Kräften bremste.
In Osterholz saßen wir dafür
um 10:00 Uhr genüsslich in der Sonne und ließen uns ein umfangreiches Frühstück
servieren. Ich dachte an unseren Trainingstreffpunkt an der Kirche. Nein,
ich wollte nicht tauschen. Meine Probleme in der Schulter waren auch
verschwunden. Bisher lag der Schnitt bei 30 km/h, aber von Bernds Rad ging
auf den letzten Kilometern ein so unheilvolles Knacken und Scheppern aus,
dass er sich entschloss direkt nach Zeven zurückzukehren. Sein
Freilauf sollte aber bereits nach wenigen Kilometern blockieren.


Wir ließen uns mehrfach Kaffee in die großen Pötte nachfüllen und Brötchen
nachlegen und erst nach ca. 1,5 Std. rafften wir uns endlich wieder auf.
Natürlich verzichteten wir auch auf die Kontrolle in Bergen und verlegten
sie kurzentschlossen nach Hankensbüttel. Knut signalisierte Helle und
mir, dass er lieber für sich fahren wollte und wir setzten uns nur noch
zu zweit etwas ab. Über Eschede und Eldendorf blieben die landschaftlich
schönen Straßen verkehrsarm.
Als wir bei Km 171 in Hankensbüttel an der Tankstelle die Kontrolle
nachholten um unsere Vorräte aufzufüllen, rollte Knut fröhlich bimmelnd
vorbei. Für den Abschnitt von Alt-Isenhagen über Bodenteich bis Uelzen
habe ich eine neue, wirklich schöne und absolut ruhige Strecke
ausgearbeitet, die sich sehr bewährt hat.

Kontrolle Hunderwasserbahnhof. Wir vermissten Knut und gönnten uns einen
großen Eiskaffee mit Sonne satt. In Ebstorf waren wir natürlich wieder
zu spät für eine Führung im Nonnenstift und um die wahnsinnige,
mittelalterliche Weltkarte original zu sehen. Helle hätte sie zu meinem
Erstaunen auch sehr interessiert. Von hier steigt die Straße stetig nach
Bardenhagen hin an, um dann vor Betzendorf noch einige markante Stiche zu
bieten. Ich schlich die Steigungen hinauf, aber Helle, obwohl etwas
ungeduldig, verließ mich, sicher nur wegen meiner kunstgeschichtlichen
Kenntnisse, nicht.

In Betzendorf setzten wir uns vor die romantische, alte Kirche aus
Bruchsteinmauerwerk, um mit unseren Vorräten aufzuräumen. Die Kirche war
offen und so staunten wir über den gotischen Innenraum (1450) mit dem
imposanten Flügelaltar. Der mächtige Wehrturm erinnerte Helle an die
Vicelin-Kirchen in Holstein. Wir waren so begeistert, dass Helle eine
ihrer vier großen Liter-Trinkflaschen vergaß. Es war natürlich die mit
dem besten Mundstück. Das bemerkten wir aber erst in Salzhausen, wo wir
wieder vor einer Kirche mit noch dickerem Turm saßen.
Von hier aus habe ich einen
neuen Schlenker über Gut Schnede, Vierhöfen, Garstedt nach Tangendorf
eingebaut, der aber nicht reichte, um den merkwürdigen Kilometerschwund,
der stetig an meiner Strecke nagt, aufzuhalten. Zum Schluss drehten wir
noch mal etwas auf und nach der Schlußsteigung hinter Bendestorf trennte
ich mich von Helle, um direkt nach Hause zu krauchen. Genug.
295 Km, Schnitt 28,5. Abends konnte ich mich kaum noch rühren, aber es
war wunderbar!
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Vorstellung
der neuen Trikots
Liebe Radsport-Freunde,
nun werden unsere neuen Vereinstrikots bei einem
gemeinsamen Pressetermin auch unseren Sponsoren vorgestellt.
Der Termin findet statt am : Donnerstag
den 03.09.2009 um 17:00 Uhr
Wir treffen uns am Vereinszentrum Blau Weiß
Buchholz.
Wer kann der kommt !
Bitte bringt gute Laune, gutes Wetter und natürlich
die neue Radsportbekleidung mit.
Viele Grüße
Stephan
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Cyclassics
Das Radrennen in Hamburg war natürlich das
Ereignis am Wochenende.
Einige unserer Fahrer haben phantastische Ergebnisse
eingefahren.
Allen voran Armin Raible mit einem 10. Platz in der
Königsklasse über 155 km mit fast 3000 Teilnehmern!
Armin Raible,
10. 3:46:49.31 Schnitt ca. 42,5 km/h
Hans Preuß
250. 3:59:12.31 Mit dem Team
Commerzbank auf dem 7. Teamrang
Thorsten Lüllau 342.
3:59:40.77
Norbert Riecken 384. AK. 179
04:01:26 Schnitt 39.19
Die Königsklasse in der Beteiligung ist die 100 km
Distanz mit ca. 8500 Teilnehmern.
Lars Peper
73. 2:36:16.38 Team Fahrradprofi
Interessant erscheint die Tatsache, dass der 100.
der Tabelle als Schnellster ca. 8 min. schneller war als der Sieger.
So scheint Kay vom Team Mainplan als 134. mit einer
Zeit von 2:31:29 der 35. nach gefahrener Zeit zu sein. Offensichtlich war die 2.Gruppe wesentlich schneller, hat aber in der Wertung keine
Chance.
Es waren noch viel mehr von uns unterwegs, aber ich
habe nur ganz vorn in die Listen geschaut. Wenn ich Nachricht bekomme,
werde ich weitere Ergebnisse nachtragen.
Alle Ergebnisse vom Team Mainplan findet Ihr unter
www.team-mainplan.blogspot.com
In einer eMail vom 19.08.2009
17:53:45 Westeuropäische Normalzeit schreibt Lars Hinzmann:
Hallo
Harald,
bei
den Jedermann Rennen werden die 100 Fahrer jeder Distanz, die
als erste in das Ziel einlaufen, auf den ersten 100 Plätzen geführt.
Ab den 101. Fahrer zählt die Tatsächlich gefahrene Zeit.
Dieser
Modus ist meines Wissens gültig für alle Jedermann Rennen.
Hallo Lars, danke für den Hinweis.
Diese Reglung ermöglicht es, für die Zuschauer einen schönen
Zielsprint und gleich einen Sieger zu präsentieren, ist aber aus
sportlicher Sicht nicht zufriedenstellend und für die Schnellsten
frustrierend.
Sicher kann auch die schnellste Zeit täuschen, wenn ein besserer
Fahrer in einer langsameren Gruppe landet. Die Zeit bleibt aber
trotzdem der beste Maßstab für die Leistung.
Ich finde, die eigentliche Wertung sollte sich nur nach der gefahrenen
Zeit richten. Der Zielsprint wäre dann eine andere Sache.
Gruß Harald.
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Hallo Radrenner,
die Ferienzeit ist vorbei, es geht wieder los. Die Youngclassics haben
wir bereits hinter uns. Jan Jakob landete nach einem starken Rennen
etwas enttäuschend auf Rang 11, Leo landete nach sehr
mannschaftsdienlichem Einsatz mit seiner Niedersachsen-Mannschaft im
vorderen Drittel.
Zu folgenden Rennen habe ich euch angemeldet
"7. Gartenstadt-Radrennen" am 23.08.2009 in Bramsche.
- Rennen R.3.1: 6.12 Jugend männlich U17 -
Leonard Diekmann,
- Rennen R.4.1: 6.14 Schüler U15 - Jan Jakob Bischoff-Stein, Vincent-Sean Schuldt,
- Rennen R.5.1: 6.16 Schüler U13 - Felix Feth, Lutz Walther,
Und eine Woche später
"Sparkassen-Cup von Rotenburg" am 30.08.2009
- Rennen R.1: 7.18 Schüler U11 - Mona Walther,
- Rennen R.2.1: 7.16 Schüler U13 - Felix Feth, Lutz Walther,
- Rennen R.3.1: 7.14 Schüler U15 - Jan Jakob Bischoff-Stein, Vincent-Sean Schuldt,
- Rennen R.4: 7.12 Jugend männlich U17 - Leonard Diekmann,
- Rennen R.5: 7.10 Junioren U19 - Felix Klein,
Gruß
Norbert
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Training
mit Hindernissen am 9. August 09

Eine Woche vor den Cylassics in Hamburg, dem
Breitensportereignis nicht nur der Region, sondern in Deutschland. Am
Treffpunkt hatte sich eine ansehnliche Gruppe eingefunden, um einen Teil
der neuen Strecke zu testen. Viele waren in den neuen Blau-WeissTrikots
gekommen und die frischen Farben wirkten zusammen mit dem Orange von Team
Mainplan auffällig und fröhlich. In moderatem Tempo rollte die noch
vollständige Gruppe über Vaensen die Steigung rauf nach Eckel, wo wir
nach Nenndorf abbogen. Einigen Cyclassikern kribbelt das Testosteron wohl
schon ordentlich in den Beinen. So wundert es nicht, dass grundlegende
Trainingsregeln wie ausgiebiges Warmfahren, unter der Vorfreude auf das
Großereignis litten.
Bereits an der Steigung in Nenndorf Richtung Emsen wurde das Tempo
unmotiviert angezogen, dass einige kopfschüttelnd abreißen ließen.
Danach ging es eher bummelig weiter bis in der Gegend um Varendorf wieder
angezogen wurde. Einige Fahrer um Udo beschlossen lieber auf die anderen
zu warten während Erhard hinterhersprintete, um sich besser auszulasten.

Es entwickelte sich eine interessante Tour, die für
die meisten neu war. Nach der Abfahrt den Ehestorfer Heuweg hinab folgten
wir der Strecke der RTF Elbe Classics rückwärts durch den
Fußgängertunnel und dem sich windenden Weg am Francoper Hinterdeich
entlang nach Rübke. Von Neuenfelde wusste Norbert eine Variante über das
Alte Estesperrwerk nach Kranz, von wo wir den Blick über die Elbe nach
Blankenese genossen. Der schöne Radweg am Strom entlang nach Hahnhöfer
Sand war Pflicht und dann folgten wir der Este durchs beschauliche
Estebrügge nach Buxtehude. Das sollten wir wiederholen. Einigen
waren diese Wege noch unbekannt und es gab auch Bedenken ob es nicht zu
weit wird..

In Buxtehude kenne ich eine geniale Abkürzung durch
einen Tunnel unter der B73 durch nach Immenbeck. Leider erwischte ich
einen Tunnel zu früh und wir landeten auf tiefen Sandwegen. Wäre Loriot
ein Radler, könnte ich sicher auf den entsprechenden Sketch verweisen.
Paul fand mit Hilfe eines Buxtehuder Fahrers den richtigen Tunnel. Udo und ...
zogen die schnellste Verbindung an der B3 entlang vor. Wir restlichen 6
Zappelten weiter durch den Sand. Als wir das Schlimmste hinter uns
hatten, stellte Norbert, eine Platten fest. Inzwischen war es in der
Sonne richtig warm geworden.

Nachdem ich beim Aufpumpen demonstriert hatte, wie ich durch den, durch
Fingerschnippen gegen den Reifen erzeugten Klang auf den Reifendruck
schließe,(G' entspricht etwa 8 Bar), stellte Thomas mit dieser Methode
auch einen Platten bei sich fest. Froh, das der Fahrtwind wieder kühlt, erreichten
wir Immenbek. Nach Moisburg trennte ich mich in Eversen -Heide von den
Anderen um die Rosengartenstraße zu nehmen. Bis auf den
Sandweg eine der schönsten
Trainingsfahrten!
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Armins
Vorbereitung zur Rad-WM in Tirol
09.08.2009
Kolding Dänemark,
die Tage sind wieder gezählt, bis der letzte große Jahreshöhepunkt 2009
ansteht. Die Rad-WM in St. Johann, Tirol soll für Armin Raible im
Meistertrikot der vermutlich letzte große int. Auftritt sein. Seine
Strategie ist ähnlich wie vor der Deutschen Meisterschaft, bei der ja die
Rechnung aufging, indem er viele Vorbereitungsrennen in Dänemark fährt.
Ich hatte bereits vor einigen Wochen hier darüber berichtet, dass die
Rennen dort viel härter und deutlich länger sind, als jene hier bei uns.
So machte sich Armin einmal mehr auf nach Dänemark, um dort ein 110 km
langes Straßenrennen zu fahren. Ideale Temperaturen und ein 22 km langer
Rundkurs – “gespickt” mit einigen Bergen und Höhenmetern –
sollten die besten Vorrausetzungen sein, hier weiter an seiner Form zu
feilen. Bereits nach 10 km setzten sich vier Fahrer ab, darunter auch
Armin Raible, die gemeinsam Renngeschichte geschrieben haben. Zwei Runden
vor Schluss musste einer der vier dem hohen Tempo Tribut zollen und fiel
ins Feld zurück, das nur knapp eine Minute hinter den Ausreißern war. Im
Finale legten es die beiden Dänen Anders
Sibast, Skive CK und Torleif Røberg, Federicia CC darauf
an, Armin irgendwie noch abzuschütteln, da man bereits aus vergangenen
Rennen wusste, wie stark der Buchholzer ist. Sie ließen ihn öfter führen
und versuchten, Armin Stück für Stück “weichzukochen”. Am Ende,
muss man fairerweise sagen, gelang es ihnen auch, denn 1 Kilometer vor dem
Ziel zog Anders Sibast am letzten Berg einfach durch und kam allein im
Ziel an. Im Sprint um Platz zwei unterlag Armin nur knapp Torleif
Røberg und wurde somit Dritter. “Egal, ich bin gekommen, um
hier zu trainieren und nicht, um zu taktieren”, so die Worte von Armin
im Ziel. Ich werde weiter an meinem noch harten Trainingsplan festhalten,
und ich bin mir sicher, dass dies in St. Johann belohnt wir.
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Radsportversammlung
am 3.8.2009
Anwesend:
15 Mitglieder
1.
Radtour Udo: Udo
hat von seiner Fahrradtour berichtet. Er ist innerhalb von 7 Wochen 5400km
gefahren. Seine Reise ging von Sizilien über Sardinien, Korsika u.v.m.,
durch Deutschland und Skandinavien
bis zum Nordkap. Dort ist er tatsächlich am 24.6. angekommen!! Großartige
Leistung!
2.
Rennen: Jan-Jacob
ist bei der Jugendtour (über eine Woche) in Assen mitgefahren und hat
sich gut im Mittelfeld gehalten. Es hat allen Spaß gemacht.
Ansonsten
waren aufgrund der Sommerferien kaum Rennen, es geht erst Ende August
wieder richtig los.
3.
Neue Trikots Die
Trikotausgabe ist gelaufen. Es wird keinen offiziellen Abholtermin mehr
geben. Wer noch Trikots kaufen möchte – auch ohne Vorbestellung gibt es
noch einige Größen auf Lager – wendet sich jetzt bitte direkt an
Stephan Kusters. Bei Stephan liegt jetzt die gesamte Trikotware. Es gibt
auch noch einige „Schnäppchen“ in Einzelgrößen von den alten
Trikots und Trainingsanzügen zu erstehen. (Stephan Kusters)
Die
Winterkleidung wird Anfang September zur Ansicht, Anprobe und Bestellung
vorliegen. Hier kümmert sich Eike wieder um einen Termin und wird dann
alle über E-Mail informieren.
Es
soll noch vor dem kleinen Preis einen Fototermin mit den neuen Trikots
geben, der dann in die Presse muss. Wir möchten vorab schonmal um eine möglichst
rege Teilnahme in unserem neuen Outfit bitten, um uns optimal zu präsentieren.
Um einen genauen Termin und den Treffpunkt kümmert sich Stephan und teilt
diesen dann mit.
4.
Youngclassics Buchholz:
Eine Etappe des Jugendrennes U 17 im Rahmen der Vattenfall Cyclassics
findet dieses Jahr erstmalig in Buchholz auf der Strecke des großen
Preises statt. Termin: Freitag, 14.8., 18.00. Die U17 fährt 25 Runden auf
diesem Kurs, mit dabei ist auch Leonard. Wir wollen nicht nur Leonard
unterstützen, sondern auch den Verein repräsentieren. Dazu treffen sich
alle Jugendlichen und möglichst viele Erwachsene in den neuen Trikots in
der Nähe Start/Ziel. Die Jugendlichen bringen bitte auch die gesponserten
Räder von Berner mit!
Außerdem
hat Norbert vereinbart, dass wir einen Teil der Streckenposten
(Absperrungen) übernehmen. Der DLRG stellt die meisten Posten, wird
jedoch nicht genügend Leute haben. Den Rest können wir übernehmen und
erhalten pro Mann 25,-- Euro für unsere Vereinskasse. Hierzu wird Norbert
ein separates Mail abschicken und um Anmeldung bitten.
Wir hoffen auf zahlreiche Helfer, es werden ca. 10 Mann benötigt.
Zeit: 14.8. von 17.00 Uhr bis ca. 20.00 Uhr, inkl. Einweisung.
5.
Kleiner Preis: -
Start/Ziel vor der Löns-Apotheke
-
DLRG übernimmt teilweise Absperrungen (Norbert)
-
Evtl. werden Absperrgitter benötigt (Erhard)
-
Nach den Vattenfall Cyclassics am 16.8. können wir an Ampeln etc.
liegengebliebene Strohballen einsammeln. Wir benötigen diese um den Kurs
in der Innenstadt für den kleinen Preis abzusichern. (Erhard)
-
Die Genehmigung mit
den Auflagen muss dringend her, damit weitere Entscheidungen zur
Absicherung etc. getroffen werden können. (Norbert)
-
Der Kurs in der Innenstadt ist noch wesentlich arbeitsaufwendiger
als im Industriegebiet. Daher werden ALLE unbedingt zur Mithilfe
aufgerufen. Am Vereinsabend ist schon eine Liste für Aufbau, Abbau und
Kuchenspenden rumgegangen. Das reicht aber noch lange nicht aus. Wer sich
noch nicht eingetragen hat und möglichst auch noch Bekannte, Freunde und
Familienmitglieder mitbringen kann, möge sich bitte bei Norbert melden.
Norbert wird hierzu auch nochmal E-Mails verschicken. Und: Bei Zusage
bitte auch erscheinen!
-
Erhard, Udo und Norbert machen einen Termin zur
„Streckenbesichtigung“. Sie werden den Kurs ablaufen, um weitere
Entscheidungen zu treffen.
-
Es wird einen Kuchenstand von Blau-Weiss geben. Hierzu werden noch
Kuchenspenden und auch Verkaufshilfen gesucht!(alle)
-
Roman arbeitet an einem Flyer für den kleinen Preis. Dieser wird
bei den Youngclassics und den Vattenfall Cyclassics an der Strecke
verteilt und ebenfalls bei den nächsten Rennen der Jugendlichen
ausliegen.(alle)
-
Zur Vorbereitung des Kleinen Preises im Detail wird es weitere
Treffen in einer kleinen Gruppe geben.
6.
RTF: Es
wurde eine Streckenänderung und damit Verbesserung vorgeschlagen durch
eine erfolgte Asphaltierung bei Kampen und eine Umgehung der Unfallstelle
„Bahnübergang“. (Erhard und Roman)
Noch ein paar sonnige
Tage, Gruß Silke
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Wochenendaktivitäten
Roman ist leider beruflich zu stark beansprucht, um sich um RTF's und
25er Training zu kümmern. Er bittet, ihn zu entschuldigen.
Für eifrige RTF-Fahrer bietet sich natürlich am Sonntag
Hamburg-Lohbrügge an. Der Start ist auch von Buchholz aus noch mit dem
Rad zu erreichen.
Aber ich rechne auch bei unserm Training trotz möglicher Spritzer mit
eifriger Beteiligung, so dass wir sicher auch eine 25er-Gruppe bilden
können. Je mehr "gelassene" Fahrer regelmäßig zum Training
kommen, um so besser können entsprechende Gruppen gebildet werden.
Bis Sonntag!
Euer Harald
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Premium-Räder
in Klecken
Seit Donnerstag bietet Thomas
Hübner in Klecken sehr hochwertige Rennräder aus 2. Hand an zu
günstigen Preisen an.
Ich war am Donnerstag gleich dort
und habe mich von der Qualität (alle Räder erscheinen absolut neuwertig)
und der Kompetenz überzeugt. Hier kommt man zu Rädern, von denen man
geträumt hat, aber sich möglicherweise nicht leisten konnte. Es lohnt
sich für alle, die sich für Rennräder interessieren, mal
reinzuschauen.
Die Ausstellung, "An der
Thomaskirche 21", ist über die Poststraße und nicht von der
Kirche aus zu erreichen.
Blau - Weiss wünscht viel Erfolg!

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Radmarathon
Kattenberg /Kaltenkirchen, durch die Holsteinische Schweiz. 2.8.09
Es war eine unschlagbar schöne Tour. Das Wetter spielte mit und die
Anfahrt verlief reibungslos. Am Start gab ich die „Radsportler helfen
Nils-Flaschen“ an der Anmeldung ab. Die hatten zunächst keine Ahnung
was sie damit sollten, konnten am Ende doch einige verkaufen.
 
Fotos oben: www.helmuts-fahrrad-seiten.de


Zum Start der 108 Marathonis ging gleich die Post richtig ab. Der Tacho
zeigte auf flacher Strecke manchmal bis 50 km/h und so nutzte ich
eine Unebenheit, um mich aus der ersten Gruppe herausfallen zu lassen.
Auch der zweite Tross hatte noch genügend Dampf, um mich mit einem
Schnitt von 35 durchs Flachland zu schleifen. Bis das endlose Auf und Ab
der Holsteinischen Schweiz begann, blieb ich dieser Gruppe treu. Wird es
welliger, fahre ich lieber allein, weil selbst gemütliche Gruppen mir an
den Anstiegen davonziehen. Ich trennte mich dann an der ersten Kontrolle
in Bark, wo ich mich nicht lange aufhielt.
Auch ohne Gruppe kam ich gut voran. Immer rauf und runter in einer
allerliebsten Landschaft. Das Getreide ist reif und muss geerntet werden.
Riesige Mähdrescher produzierten Wolken gelblichen Staubs, die mich
manchmal wie ein Sandsturm einnebelten. Mächtige Gutshöfe, charmante Dörfer.
Als Alleinfahrer sehe ich viel mehr. Leider manchmal nicht die
Richtungspfeile aber bis zur Kontrolle in Schlamersdorf geht alles gut.
Die Ausschilderung ist allgemein hervorragend, litt an einigen Stellen
aber an zeitraubenden Aussetzern.

Nach der K2 folgte ein atemberaubend schöner Streckenabschnitt. Die
Pfeile wiesen links in eine schmale Allee mit dicken Eichen und an einer
Kreuzung erhasche ich links einen Blick auf ein Tor das mich neugierig
machte. Seedorf. Ein wuchtiges Torhaus mit zwei schlanken Türmen und 4
kleinen Kanonen von 1583, Renaissance am Ende der Himmelsallee. Oben gibt
es ein Museum mit Rittersaal. Zu so einem Koloss gehört ein großes
Schloss aber ich kann außer schnuckeligen alten Nebengebäuden nichts
entdecken.
Durch das Herumfahren und Fotografieren kann ich meinen Schnitt vergessen.
Wie viele Gruppen sind inzwischen durch? Ich reihe mich in eine
vorbeihuschende ein aber ich bleibe in diesem Gelände lieber solo. Weiter
am Plöner See entlang mit wundervollen Aussichten nach Bosau. Hier hätte
mich auch die Vizelin-Kirche von 1151 interessiert, aber ich versuchte
heute noch einen Schnitt von über 31 zu retten. In einigen Abschnitten
tobt man durch die Hügel, dass ich fast seekrank werde. Dazu ein
unglaubliches hin und her an unzähligen Abzweigungen. Ein hartes Stück
Arbeit für die Ausschilderer. Respekt. Dann wieder viele Km geradeaus
ohne Wegweiser und ich bekomme Zweifel, ob ich nicht eine Abzweigung
verpasst habe. Gerade als ich umkehren will, sehe ich doch noch einen
Pfeil.

Bald holt mich eine starke Fahrerin (Birgit?) von den Meckelfeldern ein.
In Volksdorf bin ich eine Weile mit ihr gefahren und bei der RTF in
Meckelfeld schmiss sie die Anmeldung und pflegt nebenher auch die Webseite
des Vereins. Leider verfügt sie über mehr Biss an den Steigungen. So
hatte ich das Vergnügen, ihr grünes Trikot mit der Nummer 111 langsam
entschwinden zu sehen. An der K3 in Seekamp treffe ich sie wieder und wir
fahren zusammen weiter. Wenigstens ein Stückchen des Wegs.
Manchmal kommen auf den schmalen Wegen riesige Mähdrescher entgegen.
Anhalten und vorbeilassen! Die kämpfen am Sonntag gegen den drohenden
Regen und sollten nicht behindert werden.
Ich staune, wie gut ich drauf bin. Obwohl ich mich noch im vorderen
Drittel bewegen dürfte, überholt mich niemand. So koste ich das Profil,
Landschaft und die schmalen Wege voll aus. Zwischendurch gibt’s einen
Hauch Sprühregen. Sehr angenehm. Auch die Kontrollen sind alle anständig
und bieten was ich erwarte. Mehr muss nicht sein.
K4 in Wulfsdorf kommt schneller als erwartet, aber bis Bark sind es fast
50 km. In der lieblichen Ferienlandschaft fällt mir ein Schäfer in
malerischem, langen Mantel, großer Herde, Hunden und Ziegen auf. Im Ziel
erfahre ich von der 111 im grünen Trikot, dass sie und einige andere sich
verfahren haben und dann von der großen Herde, die nach mir den Weg überquerte,
ausgebremst wurden. Der letzte, vermeintlich kurze Sprung von Bark ins
Ziel, zieht sich noch etwas mit starkem Gegenwind und einer Stadtrundfahrt
durch Kaltenkirchen hin. Mein Nordcup-Trikot habe ich mir redlich
verdient. Auf den letzten Metern vor Kaltenkirchen sprang ein Fotograf vor
mir auf die Straße.
Fotos: RV
Kattenberg
Im Ziel freue ich mich über einige alte Bekannte von den Randonneuren
(Langstreckenfahrer), bekomme eine Einladung von Gerald zu „Rund um
Fehmarn“ und höre von Marc, der früher als Jugendfahrer für uns Blau-
Weisse Rennen gefahren ist.
Von der Rückfahrt mit dem Auto quer durch Hamburg wäre ein eigener,
langer Bericht fällig. Das war ein Abenteuer, das viele Radfahrerlebnisse
in den Schatten stellt.
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Versammlung
am Montag den 3. August 09
Liebe
Radsportfreunde,
am nächsten Montag, dem 3. August ist unser nächster Vereinsabend.
Der erste Tagesordnungspunkt gebührt sicherlich Udo. Ich freue mich
schon auf seinen Bericht!
Nachdem wir uns mit den Ergebnissen der Rennen und RTFs der vergangenen
Wochen befasst haben, werden wir uns den Planungen und Vorbereitungen
für den "Kleinen Preis" zuwenden. Zur Vorbereitung habe ich den
Entwurf
der Checkliste beigelegt und bitte euch, die Zuordnung der Aufgaben zu
prüfen und eventuelle Änderungsvorschläge am Montagabend parat zu
haben.
Der Punkt "Verschiedenes" darf natürlich auch nicht fehlen.
Herzl. Grüße
Norbert
P.S.: Ab 18.00 Uhr hält Stephan für die Nachzügler die neue Bekleidung
bereit. Bitte Bares mitbringen.
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25er -Einladung zur
Sternfahrt nach Hittfeld
Liebe Radsport-, RTF-
und 25er-Fahrer,
nun bin auch ich schon wieder 10 Tage aus dem Urlaub retour
und möchte mich hiermit "offiziell" bei euch allen zurückmelden.
Zu den einzelnen RTFs der letzten Wochen kann ich persönlich wenig
beitragen, doch einige Berichte von diversen Teilnehmern konnten geortet
werden.
Am 19.7. zählte ich zwar eine beachtliche Truppe von 16 Fahrern am
Treffpunkt, doch der Vorschlag einer permanenten BWB-RTF fand wenig
Anklang ... schade.
Umso erfreulicher verlief dann am Freitag, 24.7., die erste Runde
der Trikotverteilung. Stephan hatte dank Eikes (leider war er an diesem
Abend krank und konnte die "Lobeshymnen" nicht persönlich hören)
penibler Vorarbeit alles perfekt vorbereitet, sodass alles wie am
Schnürchen klappte.
Hierfür im Namen aller HERZLICHEN DANK !!!
Erwartungsgemäß wurden denn auch am Sonntag bei der Harburger RTF
"Alma Mater" etliche BWB-Fahrer im neuen Outfit gesichtet.
Sogar eigene Vereinskameraden erkannten uns nicht wieder (oder hat
niemand mehr mit den Trikots gerechnet?) und waren völlig perplex...
Als allgemeine Resonanz wurde (auch von anderen Vereinen) unser neues
Erscheinungsbild äußerst positiv zur Kenntnis genommen.
Jedenfalls fallen wir jetzt optisch sofort auf und werden auch im
Straßenverkehr sofort erkannt.
So, nun zu meiner aktuellen Einladung für den kommenden Sonntag:
HITTFELD lädt zur "Alpe d'Hittfeld" ein!
Und das für uns auch noch mit Sternfahrtmöglichkeit.
Jedenfalls vernahm ich bei zahlreichen Gesprächen reges Interesse.
So werden wir um 8 Uhr mit einer hoffentlich großen Sternfahrer-Truppe
vom bekannten Treffpunkt starten. Bitte RECHTZEITIG einfinden,
da wir pünklichst abfahren werden, um noch rechtzeitig zur Anmeldung in
Hittfeld einzutrudeln.
Ferner möchte ich nach diesem gemeinsamen gemütlichen Einrollen
am Start vor Ort ZWEI Gruppen bilden lassen:
die ehrgeizigen und schnellen Renner unter uns
gerne aus den vorderen Startblöcken sowie
die "Genuß"-fahrer gemeinschaftlich in einem späteren Pulk,
mit dem Ziel, auch wieder geschlossen anzukommen.
Ich freue mich auf schon zahlreichen Anmeldungen (nicht unbedingt nur
Blau-Weiss-Fahrer) und natürlich auf euer Erscheinen mit neuer Tracht!
Und sagt bitte auch, bei welcher Tempogruppe ihr euch einordnen möchtet.
Sportliche Grüße + so long
Euer Roman
040/797 13-134
0176/258 700 67
durben@storck-druckerei.de
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Testrunde
Hundertwassertour
von Harald Ophüls
Wo war Harald? haben sich einige gefragt, weil ich unsere frische
Trachtengruppe bei der Alma Mater nicht ergänzt habe.
Auch wenn die Beteiligung mich nicht überrollt,
ich bin meine Hundertwassertour (Sonntagstour, 300km –Brevet, 23.8.09)
wieder als Vorbereitung abgefahren um Überraschungen zu vermeiden und
kleine Streckenänderungen einzupassen und auszuprobieren..
Am 23. 8.09 geht es um 7:00 Uhr vom Blau-Weiss Vereinsheim in Buchholz
los.
Ein Brevet ist eine Langstreckentour auf niedrigstem organisatorischen
Niveau. Am Start wird die Stempelkarte und der Streckenplan ausgegeben.
Alles Andere, Verpflegung usw. ist Sache der Teilnehmer.
In diesem Fall kann anschließend im Vereinsheim geduscht werden. Das
schöne Restaurant ist allerdings nicht gratis und ich habe nichts
vorbestellt.
Am Sonntagmorgen sind alle Straßen noch ruhig und entsprechend glatt
geht es über Buchholz, Holm-Seppensen, und Schierhorn nach Wesel. Hier
greife ich wieder auf die alte Route zurück, weil der Straßenabschnitt
neu asphaltiert und die Landschaft schöner ist.
Nach Egestorf übers „Hochgebirge“, Döhle und Bispingen zur ersten
Kontrolle bei 43 km.
Die nächsten 50 km sind absolut ruhig mit stetigem, sanften Auf und Ab
und nur 3 Abzweigungen. Diesmal drückte der Gegenwind meinen Schnitt
auf 26 km/h.
In Osterholz (km 100) gönne ich mir, wie immer wenn ich allein fahre,
bei Cadymac ein großes Frühstück.
Ab hier belebt sich der Verkehr um Bergen herum und beruhigt sich auf
dem Weg nach Eschede bald wieder.

In Oldendorf ist an der Brücke über die Örze ein Rummel mit Paddlern,
die ab hier das Flüsschen unsicher machen.
Richtung Eschede folgen mit Scharnhorst (war das nicht ein
Schlachtschiff?), Eldingen (150 km), Steinhorst einige beschauliche,
ursprüngliche Dörfer.
In Hankensbüttel lege ich eine kurze Pause an der Tankstelle ein um
Wasser nachzufüllen. Im nächsten Jahr werde ich von Bergen bis hierhin
eine neue Strecke probieren.
Mein Schnitt hat sich durch leichten Rückenwind auf 27 km/h verbessert.
Ab Alt Isernhagen begleite ich den Elbe-Seitenkanal auf glatten
Nebenstraßen topfeben nach Norden bis Bad Bodenteich. Hier kühle ich
meine heißen Füße eine Weile bei Gitarrenklängen im See.
Die Hauptstraße über Wieren nach Uelzen ist relativ ruhig verzeichnet,
aber ich habe den Verkehr unangenehm in Erinnerung. Deshalb fand ich
einen wirklich beschaulichen Weg über Kucksdorf nach Wieren und von
dort wieder über den Kanal nach Nettelkamp. Ein gute Wahl!
Kaffee und Kuchen vorm Hundertwasserbahnhof in Uelzen. Der Genuss muss
einfach sein!
Auf der Straße nach Ebstorf erwischt mich
wieder Gegenwind, aber auf Ebstorf freue ich mich besonders.
Hier, gehütet im Kloster, verbirgt sich einer der unglaublichsten Schätze
des Abendlandes: Die mittelalterliche Weltkarte von ca.1300. Mit einem
Durchmesser von 3,5 m! stellt sie die Vorstellungen des 12. und 13. Jh.
dar. Natürlich kreisrund, damit auch die sternenbestückten Kristallsphären
von Ptolomäus, darüber passen, denn die Erde war eine Scheibe auf dem
Laib Gottes. Jerusalem im Zentrum, das göttliche Haupt und das Paradies
oben im Osten, umgeben von allerlei Legenden, Fabelwesen und
Vorstellungen, aus denen Umberto Eco (Name der Rose) die Beschreibungen
für seinen Schelmenroman Baudolino geschöpft haben könnte. Unten im
Westen, sozusagen am Fußende, findet sich neben Lüneburg, Braunschweig
(Brunswick) und Rom natürlich auch Ebstorf. Hamburg war noch nicht erwähnenswert.

Minuten nach 17:00 erreiche ich das große, würdige Gemäuer mit
gotischer Kirche, eile durch das Torhaus bewundere die ernste Anlage und
die Ruhe. Aber von den Schwestern bekomme ich keine zu sehen. Führungen
von 14:00 bis 17:00. Pech, zu spät. Auch die Kirche ist verrammelt. Im
Torhaus entdecke ich eine verkleinerte Kopie der Weltkarte im
Schaukasten, die aber alle meine hochgesteckten Erwartungen bestätigt.
Ebstorf, ich komme wieder! Muss ich eben schneller fahren, weniger
Kuchen essen, weniger mit den Füßen im Wasser plantschen.

Von hier geht’s noch mal ins Hochgebirge, rauf nach Bardenhagen,
Barnstedt und Betzendorf.
Das romantische Gutshaus Bardenhagen (1909, Fachwerk), versteckt hinter
alten Bäumen, wird zu meinem Entsetzen durch schicke Nebengebäude ergänzt,
die es zu einem Tagungshotel ausbauen. Schade.
Dann rollt sich's wieder flach nach Salzhausen. Ich merke, dass ich
etwas wenig Kilometer zusammenbekomme und überlege mir Alternativen.
Egal. Ich habe für heute genug und folge dem Plan, der den kürzesten
Weg nach Hause weist. Es fehlen mir am Ende 3km zu 300. Aber hierfür
wird die Runde um meine Lieblingswege nicht nur verlängert, sondern
ausgeschmückt.
Wer Lust hat, die verbessert Strecke am 23.8. möglicherweise auch im
Alleingang abzufahren, sollte sich bei mir melden. (Keine Angst, niemand
muss ins Kloster).
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Radmarathon
ab Schleswig „Rund um die Schlei“, war eine Option, die mir das
Nordcup -Serientrikot gesichert hätte, aber insgesamt 3 Std. Autofahrt,
Staugarantie auf der Rückfahrt und die regionalen Wettervorhersagen
gaben den Ausschlag für eine heimische Trainingsrunde.
Am
Treffpunkt hatte sich eine überraschend große Gruppe zusammengefunden.
Erhard, Paul, Roman und ich (Später kam in Winsen noch Lars dazu) im
Blau-Weiss-Trikot, Papa und Per Ole, Dieter im Mainplan-Gewandt, Hans ,
Trainer Michael mit Michel Klawonn und einem zweiten
hamburger Jugendfahrer, Kay, Robert und andere vereinlose Fahrer,
die dem Team Mainplan zuzurechnen sind. (Alle Angaben unverbindlich).
Romans
Vorschlag, eine permanente RTF zu fahren, wurde abgelehnt, weil wir Lars
abholen wollten.
„Die
sehen alle bedrohlich sportlich aus“ sagte ich noch und schon ging es
Richtung Winsen. Auf dem Weg von Asendorf nach Marxen verloren wir
bereits Roman. |
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Erhard
hatte sich eine schöne Strecke über Pattensen, Roydorf nach Winsen
zurechtgelegt. Das Tempo war moderat und der Nachwuchs kam nicht nur gut
mit, sondern hatte noch Kraft zu einem Ortschildsprint nach Pattensen.
In
Winsen sammelten wir Lars auf, der uns über die Elbbrücke nach
Geesthacht führte. Michael trennte sich von uns, um mit seinem
Nachwuchsteam mit der Fähre nach Over abzukürzen. Dann rauschten wir durch die Vierlande über den alten Bahndamm
und sich wunderbar zwischen sehenswerten Fachwerkhäusern schlängelnden
Sträßchen Richtung Hamburg. Lars machte mich auf einige bemerkenswerte
Kirchen aufmerksam, denen ich leider kaum Beachtung schenken konnte. Zu
rasant ging es über holperigen Belag, parkenden Autos, Freizeitradlern
und anderen Hindernissen hindurch. Ich kenne diese Straßen vor allem
von einigen Brevets sehr gut. Beschaulichen Genießern absolut zu
empfehlen. Rennradlern ist Tempo und die damit verbundene Konzentration
wichtiger. Der Weg über die Elbrücken und schmalen, interessanten
Pfaden entlang der Autobahn ist Erhards Revier. Das werde ich allein
nicht wiederfinden. Nach parkähnlichen Bereichen mit Skatern,
Bummelradlern, spielenden Kindern und Erholungssuchenden waren wir schon
über die "Alte Harburger Elbbrücke" und am Seevekanal
entlang in Meckelfeld. Von Hittfeld nach Klecken fordert nach der
flachen Runde noch eine unterschätzte, nervige Steigung letzte Kraft.
In Klecken verabschiede ich mich und Paul biegt nach links ab während
die anderen die Aussicht auf die Abfahrt nach Vaensen beflügelte. 14:00
Uhr war ich wieder zurück. Es werden etwas über 100km gewesen sein.

Vielen
Dank Erhard. Eine Super Strecke mit einigen für mich neuen Abschnitten.
Besonders den Bereich von Altengamme über Rothenburgsort, Elbbrücken,
Harburg bis Seevetal wünsche ich noch einmal in etwas angepassterem
Tempo zu fahren. |
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Sonntag, 12.7.
Alpe d'Seevetal
Karoxbostel,
Jehrden, Glüsingen, das sind die unbekannten Dimensionen, in die ich zunächst
vordringen musste um zum Start in Meckelfeld zu gelangen. Ich wohne zwar
nicht weit entfernt, aber der Weg war mir , im Gegensatz zur eigentlichen
Strecke, völlig unbekannt.
Kaum
hatte ich Klecken verlassen, kam mir Erhard überraschend entgegen und
rief mir was wie „Hinterradefekt“ zu. Sicher kein Problem für Erhard.
Er hat ja die Möglichkeit von Buchholz direkt zur ersten Kontrolle nach
Holtorfsloh zu fahren. Obwohl ich etwas spät dran war, wartete noch eine
lange Schlange am Start. Die 1000-köpfige RTF- Gemeinde durfte nur in
kleinen Häppchen und großen
Abständen auf die Reise. So musste ich mich im letzten Häuflein
bis 9:45 gedulden. 

Vor
mir startete Günther von Blau- Weiss, der sich der Sternfahrt von
Buxtehude angeschlossen hatte.
Start
Richtung Elbe und über die lange Brücke über den größten
Rangierbahnhof Europas (immer noch?), ein bisschen am Elbdeich entlang und
über Fliegenberg und Stelle zur ersten Kontrolle.

Es
hatte sich trotz des späten Starts ein schnelles Team gebildet und wir überholten
viele Gruppen. Holtorfsloh kündigte sich schon von weitem mit buntem
Gewusel an, als hätte Gottschalk eine Kiste Gummibärchen über die Straße
gestreut. Dort standen auch Günther und seine Buxtehuder. Die Rast kam
mir zu früh und so ließ ich mich nicht aufhalten. Weiter durch allzu
bekanntes Terrain zu K2 nach Undeloh. Hier schloss ich mich Helmut und
anderen Forumsfahrern an. Die Jungs und besonders die Dame fuhren echt
stark, oder sie wollten mich nicht enttäuschen. Nach der langen Steigung
beeindruckt in Egestorf die schöne, barocke Fachwerkkirche. Hier wirkte
Heidepastor W. Bode, einer der Gründer des Naturschutzparkes Lüneburger
Heide.
 
Bis
zur Streckentteilung bei Evendorf hatte ich etwas Muße mich mit Helmut über
Pixel auszutauschen. Leider viel zu kurz, denn das Forum mied das
Hochgebirge auf der langen Runde und bog links ab. Mein Prinzip, immer die
längste Runde zu fahren, wurde gleich durch Sprühregen und dann durch
Regen mit richtig fetten Tropfen auf die Probe gestellt. Zu spät,
umkehren geht nicht!
Allein.
Der Letzte? Die Gegend gehört noch zu meinem Trainingsgebiet, aber was
auf dem Streckenplan wie eine harmlose Schlaufe wirkt, kam mir vor wie ein
wildes Labyrinth. Kaum glaubte man, es ginge geradeaus, wurde noch ein
Dreher mit Steigung eingebaut. Steigern ließe sich das nur, wenn man
immer den gleichen Berg noch mal rauf und runter fahren würde. Wie haben
die das nur geschafft, ohne dass sich die Strecke irgendwo verheddert?
Die
Ausschilderung ist besser nicht möglich. Nie war zu befürchten, eine
Abzweigung zu verpassen. Super! Das Wetter empfand ich trotz
gelegentlicher Spritzer als ideal. So ist es mir lieber als zu heiß.

Borstel
in der Kuhle überraschte mit einem besonders wilden Schwenk nach links
und einer 9% Steigung. Wer oben angekommen noch aufmerksam war, hat
sicher die mythischen Steinkreise aus der Bronzezeit mit den beiden
flankierenden Hügelgräbern rechts direkt an der Straße bemerkt. Die
Gegend ist durchsetzt mit teilweise spektakulären Zeugnissen aus der
Vorgeschichte. (Soderstorf, Friedhof aus der Eisenzeit und die Totenstadt
bei Oldendorf, wo es ein nettes Museum dazu gibt). Sicher nichts für
Rennradler auf einer RTF.
Der
Kurs mäanderte so wild, dass ich ihn nachträglich nicht rekonstruieren
kann. Auch der Stempelzettel hilft nicht weiter. So weiß ich auch nicht
genau, wann Walter Allert auf seiner privaten Runde zu mir aufschloss.
Walter ist ein
Organisationsgenie und organisiert Radreisen und
Feuerwehrweltmeisterschaften.

An
den Gleisen, wo es bei der Buchholzer Heidetour zu Stürzen kam, nehme ich
mir die Zeit die Situation genauer zu studieren. Ich probiere aus, dass
ein Rennrad noch in sehr spitzem Winkel problemlos über die Gleise rollt.
Wer einen Schlenker fährt, um den Winkel zu vergrößern, sollte
besonders über dem 2. Gleis nicht in Kurvenlage sein. An dieser Stelle
verlaufen die Gleise ganz rechts aber schon fast parallel zur Fahrbahn, so
dass die Reifen auch ohne Einfädeln nach rechts wegrutschen können. Auch
hier haben die Seevetaler gehandelt: Warnschilder satt, mehr geht nicht.
Wie ich später hörte, verlief die RTF völlig Unfallfrei. Walter
verabschiedete sich, als wir an die Kontrolle kamen.
Man
freute sich sichtlich über den einzigen Gast und ich nahm mir die Zeit,
den anwesenden Kindern die Nutella-Brote wegzuessen. 

Dann
schwebte aber noch eine junge Einzelfahrerin mit rosa Rad und blassroter
Windweste ein. Als ich weiterfuhr, interessierten mich an der nächsten
Luhe-Brücke einige Kanuten und während ich mich unterhielt, rauschte sie
auf ihrem Liegelenker vorbei. Einholen gelang
nicht, ihr Vorsprung wuchs
zunächst ständig. Zwischen den endlosen sanften Wellen bis zur nächsten
Kontrolle stabilisierte sich der Abstand und auf langen Geraden bergauf
flatterte sie weit über mir unerreichbar als „Flamme Rouge“. An der
K4 in Gödestorf unterhielt sie sich mit einem Kattenberger, aber auf der
Weiterfahrt bemerkte ich sie dann
plötzlich wieder hinter mir und wir rollten zusammen, uns angeregt
austauschend, zum Ziel. Sie
war auf dem Rad bereits von Hamburg angereist und trainiert Triathlon.
 
Am
Ziel gab es auch für die Letzten noch leckere Würstchen und ein Bier,
das mir der nette Betreuer der Kontrolle K3 spendierte. Die Dame an der
Anmeldung (Birgit?) entpuppte sich als meine sehr starke Begleiterin vom
NC-Marathon in Volksdorf. Auch Helmut fühlte sich hier immer noch
sichtlich wohl und spendete wohlwollend Pixel.
Die
Fahrt nach Hause belohnte mich mit weiteren beschwingten 150 Höhenmetern.
Neben
Erhard und Gunther war auch Paul aktiv. Auf Fotos glaube ich auch Roman zu
erkennen. Wer war noch dabei?
Fotos:
Harald/Helmut
Weitere
Berichte auf: www.hemuts-fahrrad-seiten.de
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Fährstraße...wer war bei der RTF in Stade dabei?
Auf den Fotos habe ich nur Erhard gesehen, natürlich in der ersten
Gruppe auf der Fähre. Sicher sind einige auch nur die kleineren Runden
gefahren.

Gab es für die Damen eine besondere Fähre über die
Oste?
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Zurück
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Mitternachtsmarathon
Nortorf am 5.7.09
von Harald
Ich hatte mich ganz nach vorn
gedrängelt um Fotos von der langen Schlange mit den rot glimmenden Rückleuchten
und den bläulichen LED-Lämpchen zu schießen, die sich gegen das schönere
Halogenlicht vollständig durchgesetzt haben, da traf ich Helmut, auf
den Absperrstangen turnend und natürlich fotografierend. „Willst Du
etwa von hier vorne bei den Schnellen starten?“ fragt er mich. „Ne,
bestimmt nicht, ich reihe mich lieber im hinteren Drittel ein“. Dann
ging es plötzlich los und wer fuhr als Erster vorneweg? Wenigstens die
ersten Kilometer. Dann ging ich nach links raus und ließ die ersten
Rudel durch. Mindestens hundert rauschten an mir vorbei. Dann reihte ich
mich wieder ein und wir glitten zügig und leise durch die Nacht. Was für
ein Unterschied zum letzten Jahr, wo in einer langsameren Gruppe
hektisch gebremst und beschleunigt wurde, begleitet von panischen Rufen.
Möglich, dass das Geschehen von den vielen Supercup-Fahrern aus südlichen
Gefilden geprägt wurde. Auch Buchholz war zahlreich vertreten. Nein,
natürlich nicht mein Verein, Blau–Weiss-Buchholz in der Nordheide,
sondern Buchholz 05 irgendwo hinter Bonn.
„Was mache ich hier eigentlich?“ frage ich mich. Ich gehöre ins
Bett und werde mir nur wieder einen Jetlage einhandeln! Zu sehen gibt es
nur einen schwarzen Tunnel mit flitzenden, roten Glühwürmchen. Der
entscheidende Vorteil ist aber, dass ich nicht so früh aufstehen muss
wie bei anderen Marathons.
In einigen Ortschaften begrüßen uns Nachtschwärmer mit Gejohle.
An manchen Abzweigungen verfuhren sich die Vorderen und konnten sich
wieder hinten einreihen.
Kaum gestartet, so schien es mir, befand ich mich nach einer Stunde
schon auf der Rolltreppe zur Kanalunterführung. Treppe runter, durch
den Tunnel sausen und wieder Rolltreppe rauf. Das gefällt mir. Nach der
Unterquerung hemmten zahlreiche rote Ampeln den Vorwärtsdrang. Alle
warteten geduldig. Dann hatte die Nacht uns wieder und das Tempo zog
leicht an. Durch die kleinen Hügel nach Schleswig rein und die vielen
Abzweigungen ging die Ruhe verloren und an den Steigungen wurde ich kurz
vor der Kontrolle in Dannewerk abgehängt. Der Charme der Kontrolle litt
sehr unter dem Ansturm, denn die eiligen Schwärme legen auch zu Fuß
die Hast nicht ab.
Die Uhr zeigte 2:00. Meine Gruppe hatte zum Schluss zuviel Druck gemacht
und so befand ich mich nun in einer kleineren, äußerst angenehmen
Gruppe, die bei hohem Grundtempo die Steigungen gelassen nahm. Erste Bäckereien
verströmten verführerische Düfte. Gerüche scheinen nachts intensiver
zu sein. Irgendwann nähert sich von hinten ein kollerndes Dröhnen. Ein
gelbes Geschoss wie eine verbeulte Zigarre donnert vorbei.
Weit vor uns flackerten lange Zeit die Rückleuchten einer vor uns
fahrenden Kolonne. In der ersten Dämmerung, kurz vor Husum, waren wir näher
herangekommen und natürlich wurde bei uns das Tempo kräftig angezogen.
Als wir endlich den Anschluss geschafft hatten, war Unruhe und Stress
die Belohnung. Es half nur eins: Überholen und sich mit einer Ausreißergruppe
absetzen!
3:30, Husum hatte sich mit vielen Fahrradständern vorbereitet, aber der
enge Thekenbereich war durch den Ansturm verstopft. Welch ein
Unterschied zu 2008, als wir uns hier länger aufgehalten hatten und die
frühe Sonne genossen.
Ich startete allein, aber schon nach wenigen Kilometern hatte mich eine
Gruppe geschluckt. Zügig und gleichmäßig, diese Reihe machte Spaß
und ich war von dem Tempo gefordert. So sehr, dass ich Friedrichstadt,
wo ich diesmal Fotografieren wollte, verpasste und das erst auf der Brücke
über die Eider merkte. Es nässte immer wieder etwas, ohne den Spaß zu
schmälern, denn die Straßen trockneten schnell wieder ab. Weil einige
Steigungen auftauchten, zog das Tempo vorn an und als dann ein großer
Teil der Gruppe abreißen ließ, kam ich nicht wieder heran, auch bergab
nicht.
Die reflektierenden Pfeile waren längst einem Mix aus roten Dreiecken
und Supercup-Schildern in Tarn-Design gewichen. Alle Abzweigungen waren
reichlich bestückt, aber durch die unterschiedlichen Formate schlich
sich doch Unsicherheit ein. Wesseln, 5: 15 Uhr. Startet man um
Mitternacht, entfällt das Rechnen, wie lange man schon unterwegs ist.
Endlich eine Kontrolle ohne Rummel. Ich füllte meine Flasche auf und
ließ sie stehen.
Nach Wesseln genoss ich eine längere Solo-Fahrt, bis mich eine Truppe
mit Liegeradler aufnahm. Wieder eine flotte Fahrt. Nicht weit vor
Hademarschen löste eine Serie von Anstiegen unsere Ordnung auf. Mal
demonstrierten die Bergflöhe ihr Können, mal zog mein Gewicht mich an
den anderen vorbei zu Tal. Leider wurden die Anstiege immer länger und
die Abfahrten dafür kürzer.
7:00, Hademarschen. Wie alle Kontrollen orientierte sich auch diese
daran, was ein Langstreckenfahrer wirklich braucht. Je nach Geschmack
herzhaft oder süß mit kleinen Extras. 2008 traf ich hier, nach langer
Irrfahrt und Hitze völlig erschöpft, erstmals auf Helmut. Heute fühlte
ich mich kalt und zog die Armlinge über. Ein Helfer versorgte mich mit
einer neuen Trinkflasche. Vielen Dank!
Den Rest nach Nortorf nahmen mich zwei Freunde unter ihre Fittiche. Der
Kleinere, ein Asterix-Typ, führte die meiste Zeit. Super! Mal waren wir
6, dann wieder nur 4. Fahrer. Gerechnet hatte ich mit der Ankunft um
9:45 Uhr, aber dann erreichten wir schon 9:15 das Ziel. Ein Rechenfehler
der glücklich macht.
Bei 310 Teilnehmern bin ich so gerade noch im vorderen Drittel gelandet.
Freude über mein 4. Kopftuch, das farblich fast zum Mitternachtstrikot
passt. Ich probiere es gleich aus. Von meiner Erscheinung begeistert,
erkundigen sich gleich einige, ob das Trikot noch zu erweben ist.
Zum Brunch wäre ich besser nicht gegangen. Pfffffff! Bei diesem Angebot
konnte ich nicht anders als zuviel zu essen. Neben Brötchen,
Aufschnitt, Salat, Kaffe, Saft….. gab es auch ständig wechselnde
Warmgerichte: leckeren Kartoffelauflauf, Fleisch, Frikadellen ,
gebratenen Speck und, und, und. In der großen Lehrküche wirbelte eine
Armada von Helferinnen in orangenen T-Shirts, um den Nachschub zu
organisieren. Ich ging erst, als ich sicher war, heute kein Gramm
abgenommen zu haben.
Respekt vor den Nortorfern und den anderen beteiligten Vereinen, die
sich solchen Aufgaben stellen und bravourös bewältigen.
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Rennbericht
Europameisterschaft der Senioren
Bericht vom
Sven-Jörg Buthmann
26.06.2009
Žďár nad Sázavou (Tschechien), es waren gerade
erst vier Tage vergangen, dass Armin Raible den Titel des Deutschen
Meisters errungen hatte, und nun steht er bereits in Tschechien am Start
der Titelkämpfe um den Europameister der Masters. Lockeres Training und
eine nicht enden wollende Anreise standen lediglich auf dem Trainingsplan
von Armin. Bereits einen Tag vor dem Start hatte er die Strecke ins Visier
genommen. Eine Runde von 27 km Länge mit ca. 400 Höhenmetern musste
insgesamt 3-mal absolviert werden – ein Profil, das von Beginn an
Spannung versprach, denn bereits direkt nach dem Start galt es, einen 9 km
langen Berg zu bezwingen. Die Wetterbedingungen waren aus Sicht der
Rennfahrer ideal, denn unendliche Regenfälle der vergangenen Tage hatten
sich verzogen, so dass es dann pünktlich um 9:30 Uhr losgehen konnte. Mit
hohem Tempo machten sich die knapp 60 Starter aus ganz Europa auf die
Reise und bügelten den ersten Anstieg nahezu platt. Für Armin war dies
kein Problem – bis auf die Tatsache, dass sich das noch nicht ganz
verdaute Müsli des Frühstücks meldete und noch einmal das Licht der
Erde erblickte. Entledigt der Last, kam Armin von Kilometer zu Kilometer
besser ins Rennen. In der zweiten Runde setzten sich drei Fahrer vom Feld
ab, unter anderem auch der Deutsche Torsten Kunath aus Gera. Die europäische
Gemeinschaft aus den Fahrern Kled Fjord (DEN), Rosario Vinicio (ITA) und
Torsten Kunath (GER) fuhren unbeirrt ihr Rennen und es gelang ihnen auch,
das Rennen schließlich unter sich auszumachen. Im Feld schaute man sich
gegenseitig an und keiner wollte letztendlich die Verantwortung übernehmen,
um eine gezielte Aufholjagd zu organisieren. Die begehrten Treppchenplätze
waren vergeben, im Feld ging es jetzt lediglich um den vierten Platz. Gut
1000 Meter vor dem Ziel begann dann das typische Gerangel um die Plätze,
das in diesem Fall nicht ganz ungefährlich für unseren Mann aus Buchholz
sein sollte. Armin, der als exzellenter Finalist bekannt ist, verhakte
sich kurzfristig mit dem Ex-Profi Thomas Krön aus Nürnburg, der rücksichtlos
in die Zieleingangskurve stach. Zum Glück hatte Armin diesen Angriff
aussteuern können und ging nicht zu Boden – und wurde am Ende
noch Zehnter. Die erste Reaktion war ein wenig Enttäuschung über den 10.
Platz, allerdings sollte man auch „die Kirche im Dorf lassen“, schließlich
ist er Deutscher Meister und ein 10. Platz bei der Europameisterschaft ist
ein überaus respektables Ergebnis.
Glückwunsch an Armin, an
unsere Nr. 1 im Team Trenga De.
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Bildserie
vom dramatischen Finale der Deutschen Meisterschaft:
Auf dem ersten Bild scheint Armin noch unsichtbar, hoffnungslos
eingekeilt hinter dem führenden mit der weißen Hose. Dann ein
unglaublicher Antritt auf der Außenbahn und zum Schluss der Tigersprung
zum hauchdünnen Sieg.






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RTF's
Stade, Meckelfeld, Hittfeld, Alma Mater....... von Roman
Liebe Radsport-, RTF-
und 25er-Fahrer,
in unserer letzten Versammlung ging der Punkt RTF-Planung
aufgrund Nordkap-Berichten, Urlaubsplanungen, Meisterehrungen
und Sponsorräder-Fotoshootings "etwas" unter.
Obwohl ich selbst von Sonnabend, 4.7., bis zum Freitag, 17.7.,
im Urlaub im schönen Saarland (meine alte Heimat) weile und
somit an den beiden kommenden Wochenenden an keiner norddeutschen RTF
teilnehmen kann, möchte ich doch für alle Interessierten einen kurzen
Terminüberblick geben.
Bitte jeweils RECHTZEITIG an unserem bekannten Treffpunkt einfinden,
da es keinem Teilnehmer zuzumuten ist, hier unnötig zu warten.
Evtl. Absprachen bitte gerne auch individuell abmachen.
Sonntag, 5.7.: RTF in Stade "Auf der Fährstraße"
Prädikat: besonders empfehlenswert!
Hierfür wird auch der Sternfahrtmodus angeboten.
Für alle anderen wird die Pkw-Abfahrt am Rathaus um 07:30 Uhr sein.
Die Woche drauf: Sonntag, 12.7.: RTF in Meckelfeld "Alpe de
Seevetal"
Prädikat: anspruchsvoll
Leider ist hier laut BDR-Kalender keine Sternfahrt vorgesehen!?!
Aufgrund der Nähe ist eine Pkw-Abfahrt um 08:00 Uhr ausreichend.
Für den 19.7. konnte ich keine für uns interessante RTF orten.
Hier führen wir im Rahmen einer normalen Trainingsfahrt
(hoffentlich schon mit unseren neuen Trikots)
eine eigene Permanente RTFs durch.
Abfahrt hierfür(hoffentlich recht zahlreich)ist wie üblich um 10:00 Uhr.
Einladungen für die Alma Mater der RG Uni Harbug am 26.7.
sowie für Alpe d'Hittfeld am 2.August folgen nach meinem Urlaub.
Sportliche Grüße + so long
Euer Roman
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Versammlung vom 29.6.06,
Rennergebnisse
Übergabe der neuen Rennmaschinen für die Nachwuchsfahrer und Ehrung
von Armin Raible für die Deutsche Meisterschaft.

Protokoll Radsportsitzung vom 29.6.2009
anwesend: 16 Mitglieder
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1.
Armin Raible ist deutscher Meister!!! Nach einem äußerst spannenden
Rennen und einem knappen Ergebnis hat Armin die DM am 21.6. in
der Klasse Sen.2 gewonnen!
Bei
den Europameisterschaften belegte er dann einen beachtenswerten 10.
Platz.
Unsere
beiden für die DM qualifizierten jugendlichen Fahrer (Leonard
Diekmann, U17, Jan-.Jakob Bischoff-Stein, U15) sind nach
zahlreichen Stürzen in den großen Feldern leider nicht platziert,
haben aber wichtige Rennerfahrungen gesammelt.
Leonard
fährt auch noch die deutschen Meisterschaften auf der Bahn.
Hierzu viel Erfolg.
Felix
Klein (U19) hat bei den Landesmeisterschaften auf der Bahn nach
einem sehr guten Rennen den 3. Platz belegt.
Das
Bahnfestival in Hildesheim am vergangenen Wochenende war auch recht
erfolgreich.
Leonard
Diekmann U 17 Platz 1
Jan-Jakob
Bischoff-Stein U 15 Platz 2
Felix
Feth U 13 Platz 4
Lutz
Walther U 13 Platz 6
Mona
Walther U 11 Platz 6 und es hat allen Spaß
gemacht.
Für
die noch kommenden Rennen allen Fahrern viel Erfolg!
2. Die
teilgesponserten "Rennmaschinen" von der Firma Berner wurden
drei jugendlichen Fahrern übergeben. Hartmut hat die Räder
zusammengebaut und den Kindern damit eine sehr große Freude gemacht.
Die Räder
wurden gleich ausprobiert und vorgeführt. Sie werden gefahren von
Jan-Jakob Bischoff Stein, Felix Feth und Lutz Walter.
Fotos davon bitte an Norbert weiterleiten (Sigfried, Hartmut) und
einen Pressebericht ebenfalls (Silke).
Wir hoffen, dass darüber in den nächsten Tagen in den HAN +
Wochenblatt zu lesen ist.
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3. Unserem "Nordlandfahrer" Udo geht es nach vielen, vielen
Kilometern sehr gut und wir sind auf einen interessanten Reisebericht in
der nächsten Sitzung gespannt!!! (Udo)
4. Trikots: Die Anlieferung der Trikots erfolgt voraussichtlich in KW 28
und die Verteilung kann dann in KW 29/30 erfolgen. Wenn die Ware
termingerecht und vollständig eintrudelt, werden per E-Mail 2
Termine bekannt gegeben, an denen jeder seine bestellten Trikots im
Sportzentrum am Holzweg abholen kann. Bezahlung bitte direkt vor Ort!
Der dritte Termin für die Abholung wird dann noch die Radsportsitzung
am 3.8.2009 sein! (Roman, Eike, Stephan)
Es sind etwas mehr Armlinge und Überschuhe bestellt worden.
Wer sich noch dafür entscheidet, kann sich bei Stephan Kusters melden.
5. Am 14.8. findet im Rahmen der Vattenfall Cyclassics eine Etappe der
Youngclassics erstmalig in Buchholz auf dem Kurs des Großen Preises
statt! Wir haben beschlossen, uns dort mit den neuen Trikots und den
neuen Rennrädern der Jugendlichen zu repräsentieren. Hierzu bitte alle
jugendlichen Fahrer zum Zuschauen in den neuen Trikots im
Start-Zielbereich erscheinen!!! Erwachsene sind natürlich auch gern
gesehen!!!! (separates E-Mail kurz vorher nochmal von Silke)
Außerdem wird Leonard dort als Fahrer vertreten sein und kann
unsere Unterstützung gebrauchen! (alle)
Bei dieser Gelegenheit werden wir auch schon Handzettel für den kleinen
Preis verteilen, da viele Zuschauer in der Innenstadt zu erwarten sind.
6. Der kleine Preis ist auf dem Kurs in der Innenstadt genehmigt
und bereits ausgeschrieben, erste Anmeldungen laufen.
Ein Flyer, Handzettel und Plakate sind in Arbeit. Roman hat
angeboten, den Druck zu veranlassen. Vorlagen hierzu gibt Norbert
an Roman weiter.
den "Urlaubern" viel Spaß und uns allen eine schöne
Sommerzeit
Silke Feth
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RTF in
Norderstedt am 28.6.09 von Peter
Heute Morgen haben wir uns mit Eckard und Roman am
Rathaus getroffen. Wir haben gehofft, dass sich noch mehr Sportsfreunde
einfinden werden, zumal der Wetterdienst seine Prognose für den
heutigen Tag sehr optimistisch vorhergesagt hat. Nun ja, sind wir
also zu viert losgefahren und konnten auch pünktlich starten. Eckard
hatte sich von Anfang an einer Gruppe mit schnellen Fahrern
angeschlossen. Roman zeigte sich wieder von seiner besten Seite. Er
schuftete sich für uns durch die Landschaft. Hierfür noch einmal
unseren ganz herzlichen Dank. Zwischendurch konnten wir uns
verschiedenen Gruppen anschließen, die mit einem 30er Schnitt unterwegs
waren. Hier sind die „Sportsfreunde“ aus Uetersen besonders erwähnenswert.
Die Sportsfreunde sind zügig vorangekommen. Auch hier ließ es sich
Roman nicht nehmen, das Tempo mit vorzugeben.


Vom letzten Kontrollpunkt sind wir gemeinsam mit
Helmut (Helmuts Fahrradseiten) nach 114 km wieder in Norderstedt gesund
angekommen.
Organisatorisch eine gelungene Veranstaltung. An
den Kontrollpunkten sind wir immer herzlich aufgenommen worden. Es gab
immer ausreichend zu essen und zu trinken. Wir kommen gerne wieder.
Sportliche Grüße senden
Angela und Peter
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RTF
Norderstdet am 28.6.09
Liebe RTF-Freunde und
25er-Fahrer,
auch ich möchte wieder von mir hören lassen.
Irgendwie lief mir letzte Woche die Zeit weg,
deshalb erfolgte leider keine Einladung von mir: sorry.
Wie mittlerweile sogar die Spatzen von den Dächern pfeifen
ist für alle blau-weißen und grün-orangen Berlin-Fahrer
das 2. Velothon erfolgreich und vor allem verletzungsfrei gelaufen.
CONGRATULATIONS!
Am kommenden Wochenende findet am Sonntag, 28.6., die RTF
in Norderstedt statt: Ist 'ne echt schöne Runde...empfehlenswert.
Treffen wird unser gewohnter Treffpunkt am Rathaus sein.
Abfahrt wird pünktlich um 07:30 Uhr.
Bitte rechtzeitig erscheinen.
(Nur Hans Preuß ist entschuldigt, er weilt zur Kur in Oberammegau:
Gute Besserung!)
Also bitte ran an den PC oder gerne auch ans Telefon
und unter 04181 / 28 35 78 oder 0176 / 258 700 67
Bescheid geben.
Sommerliche Grüße + so long
Roman
Tel 040/797 13-134
Fax 040/797 13-112/ durben@storck-druckerei.de
<mailto:durben@storck-druckerei.de>
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Udo am Nordcap
Wie mir Peter mir gerade berichtet, fährt
Udo heute das letzte Teilstück, die letzten 380km zum Nordcap. Durch
extrem schlechtes Wetter in Schweden am zügigen Weiterkommen gehindert,
konnte er in den letzten Tagen wieder etwas aufholen und ist nun bei
bestem Wetter und guter Form auf der Zielgeraden. Nach einigen Tagen
Erholung wird Udo am 2. Juli wieder in Buchholz
erwartet.
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Armin
ist Deutscher Meister!
Riesenerfolg
für Radler Von Blau-Weiss Buchholz
20./21.06.2009
Parchim/Rödingen.
Vor drei Wochen hatten sich
die Nachwuchs-Rennfahrer Leonard Diekmann(U/17) und Jan Jakob
Bischoff-Stein(U15) im Naturpark "Hüttener Berge" bei den
Norddeutschen Rad-Meisterschaften die Qualifikation für die Teilnahme an
den Deutschen Meisterschaften 1-er Straße in Parchim erkämpft. Am
vergangenen Samstag nahmen sie das Rennen mit jeweils über 100
Konkurrenten aus ganz Deutschland auf. Es ging über 74 bzw. 37 Kilometer
durch das hügelige Mecklenburg. Beide lagen in ihren jeweiligen Rennen
aussichtsreich in vorderen Positionen, als sie - welch seltsame Duplizität
der Ereignisse - in Stürze vor ihnen verwickelt wurden. Gott sei Dank ist
ihnen nichts Schlimmes passiert, aber die Chance weiter vorne
mitzufahren, war vertan!

Ganz anders
dagegen ging es dem Blau-Weissen Rennfahrer Armin Raible auf seinem
TRENGA-Renner. Ein wolkenverhangener Himmel und ständige Regenschauer prägten
den Sonntagvormittag rund um die Kohleabbaugebiete in der rheinischen
Tiefebene. Allerdings riss pünktlich zum Start der Deutschen
Meisterschaften der Masters 2009 der Himmel auf. Eine Strecke von 10,8 km
galt es, 10-mal zu bewältigen, wobei die Runde nicht wirklich
anspruchsvoll für die Fahrer war. Lediglich zwei kleinere Wellen und eine
Windkantenpassage machten die Runde nicht zwingend meisterlich.
Meisterlich hingegen war allerdings die Beteiligung mit mehr als 200
Fahrern aus ganz Deutschland.

Bereits in der
zweiten Runde fühlte der Mann aus Buchholz in der Nordheide, Armin Raible,
der Konkurrenz auf den Zahn, indem er sich mit zwei weiteren Fahrern vom
Feld absetzte und zwischenzeitlich bis zu 45 sec. herausgefahren hatte.
Damit demonstrierte er: Ich will hier heute etwas werden. In der 4. Runde
wurde die Gruppe wieder gestellt und nur 10,8 km später war die nächste
Gruppe auf der Reise. Es schien, als wäre das Rennen gelaufen, als 20 km
vor Schluss Armin Raible und ein weiterer Fahrer das Heft in die Hand
nahmen und die Attacke des Tages fuhren. Innerhalb einer Runde
eliminierten sie den Vorsprung der Ausreißer und bildeten nun eine neue,
6-köpfige Spitzengruppe, die den Meister unter sich austragen sollten.
Spannender konnte es wirklich nicht sein, mit Herzklopfen und erhöhtem
Puls starrten die Zuschauer auf die Zielgerade, um das Finale der
Deutschen Meisterschaft live miterleben zu können. Dann war es endlich
soweit – mit schwerem Gang, ganz in der Außenkurve, kam der Mann aus
Buchholz, Armin Raible, setzte sich denkbar knapp gegen zwei Konkurrenten
durch. Eine Millimeterentscheidungen, nun gingen einige Minuten in Land,
bis das offizielle Ergebnis verkündet wurde: „Neuer Deutscher Meister
2009, Armin Raible, RSG Blau-Weiss Buchholz“.
Ergebnisse sind auch auf www.rad-net.de
eingestellt worden.
Norbert Stein
Abteilungsleiter Radsport
Blau-Weiss Buchholz
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Velothon Berlin 09
Einige unserer Fahrer waren am Sonntag mit dem Team
Mainplan beim Velothon in Berlin unterwegs. Alle sehr erfolgreich!
Wie Dirk und Thomas erstaunliche Schnitte gefahren sind
steht detailliert bei:
www.team-mainplan.blogspot.com. |
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RG
Hamburg Tour 2009
Ein
Baustein zu meinem Nordcup-Trikot ist der jährliche Marathon in Hamburg
Volksdorf. Diese Strecke bin ich unzählige male gefahren und habe sie
als heiß und anstrengend in Erinnerung.
Am
Sonntag war kühleres Wetter angesagt und ich fand das eher gut. Nach
Studium der Wettervorhersagen verzichtete auf Starkregenausrüstung und
hatte damit Haarscharf Glück. Durch diverse ungünstige Umstände ging
ich erst nach dem offiziellen Start auf die Strecke. Schon bald befand
ich mich mit einigen anderen Nachzüglern in der Gesellschaft der Nortorfer,
die sehr diszipliniert in Zweierreihe und einheitlich auffällig
gewandet als letzte Gruppe unterwegs waren. Gewechselt wurde Italienisch
(Ich habe dieses System 1998 in Italien kennengelernt):
Der linke Führungsfahrer fährt nach vorne rechts heraus und
wird zum rechten Führungsfahrer. Die gesamte linke Reihe rückt 2 Plätze
nach vorn vor. Der Vorteil: Kein zusätzlicher Platzbedarf auf der
Fahrbahn, der Wechsel klappt auch bei schmalen Wegen und jeder Wechsel
beschert einen neuen Gesprächspartner. Der Nachteil: Ich muss meine
Philosophischen Ausführungen kurz halten und nach jedem Wechsel von
vorn anfangen.
Irgendwann
war ich dann auch ganz nach vorn gerückt. Alles super, bis sich dann
ein weiterer Vereinsfremder nach vorn schob und gleich losdüste. Es
dauerte nicht lange, da fing jemand an ziemlich autoritär zu rufen und
die Gruppe verlangsamte so stark das Tempo, bis wir acht
„Zugereisten“ als eigene Gruppe vorne heraus fuhren. Ich war froh,
als die Kommandos hinter uns leiser wurden. Meine Nachbarin erklärte
mir, dass der Boss der Nortorfer für Disziplin sorgt. Na danke. Mein
Stil ist das nicht.
Schon
war die Kontrolle in Kollow erreicht und wie immer treffe ich dort auf
Helfer Harald. Mit Harald bin ich 1994 auf meinen ersten Marathon (Super
–Cup, 270 km) in Oeversee begegnet und seitdem bei unzähligen anderen
Marathons.
Zu
den nächsten Stationen
in Linau und Kühsen begab ich mich allein auf die Strecke und
fand mich unterwegs nur mit anderen Einzelfahrern zusammen. Ich bin noch
nie eine so hervorragend ausgeschilderte Strecke gefahren. (Unsere RTF
in Buchholz darf ich ja nie ausprobieren).
Ca.
50m vor jeder Abzweigung warnte
ein Vorwegweiser. Die neuen Pfeile in Orange fallen gut auf.
In
Kühsen bekam ich die bestellte Warmverpflegung, zu der ich mich wegen
des vorausgesagten kühlen Wetters entschlossen hatte. Alles war bestens,
Pasta mit Salat und Jogurt, aber bei der Weiterfahrt bekam ich so
schwere Beine, dass ich beschloss, bei den nächsten Marathons auf die
Extraportion zu verzichten. Deshalb saugten mich die Kattenberger kurz
nach Kühsen auf, die in großer Gruppe flott, entspannt und ohne laute
Kommandos rollten. Sehr angenehm. Die Kattenberger hatten ihre eigene
Wechselvariante eingeübt: Die beiden Vorderen fahren beide nach rechts
raus, wobei der Linke vor dem Rechten ausschert.
Die
Kattenberger legten ein frisches Tempo vor und ich bleib bis zur 4.
Kontrolle (wieder Kühsen) und bis zur 5. in Todendorf
dabei. Vor Todendorf ließen bei einigen die Kräfte nach und die
Fahrt wurde ungleichmäßig und langsam. Auch die Kattenberger hatten
einen Anführer. Dieser regelte die Gruppe aber so unauffällig, dass
ich es lange Zeit gar nicht mitbekam und wir Nicht- Kattenberger uns
willkommen fühlten . Vorbildlich!
Trotzdem
nahm ich das letzte Teilstück von 20 km wieder solo in Angriff. Auf der
gesamten Tour wechselten ständig nasse und abgetrocknete Passagen
einander ab. Mal tröpfelte es, mal sprühte es, aber nie so stark, dass
ich eine Regenjacke vermisst hätte. Glück gehabt! Im Ziel lichteten
sich die Reihen der Teilnehmer aber es war noch reichlich Kuchen und Würstchen
vorhanden. Als Zugabe für die „Cupper“ erhielt ich
nach Rot und Grün diesmal ein gelbes Kopftuch.
Kaum
hatte ich mein Rad im Auto verstaut, rauscht ein Wolkenbruch herab. Auf
der Heimfahrt hatte ich bei Hittfeld noch das Glück, eine wunderschöne
Windhose mit ausgeprägtem Tornado-Rüssel zu beobachten.
Ansteigende
Form? Ich fürchte nicht!
Ich
habe den Eindruck, dass der Leistungsunterschied zwischen den vorderen
und hinteren Gruppen kleiner geworden ist. Von den Schnellsten mal
abgesehen kann man in jeder Gruppe gut mithalten aber alle sind
anspruchsvoll. Das hat zur Folge, dass man, erst mal hinten gestartet,
kaum Möglichkeiten hat sich nach vorn zu arbeiten, was auch sicher
nicht nötig ist.
Mich
würde auch interessieren, wer von uns Blau-Weissendie RTF gefahren ist?
Erhard? Roman?
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Renntermine
Juni/Juli

Liebe Radsportler,
nach dem heutigen Rennen in Hannover-Gehrden, bei dem Mona(6.), Lutz(8.),
Felix(6.) und Jan Jakob(6.) die Blau-Weißen vertreten haben, stehen jetzt
die nächsten Rennen zur Auswahl:
Sa, 20.06.2009 Deutsche Meisterschaft 1er-Straße
Parchim (Leo und JJ),
Fr 26.-So 28.07 Bahnfestival Hildesheim
Hildesheim (Anmeldungen sind erfolgt),
So, 28.06.2009 30. Großer Preis der Förde
Sparkasse Kiel-Mettenhof,
Sa, 04.07.2009 22. Nacht von Himmelsthür
Hildesheim, OT Himmelsthür,
So, 05.07.2009 Sparkassen Kids-Cup 2009
Hamburg-Harburg,
So, 05.07.2009 3. Giro Zetel
Zetel,
Sa, 11.07.2009 Die 2. Radnacht von
Barsinghausen Barsinghausen,
So, 12.07.2009 Rund um die Radrennbahn
Hamburg-Stellingen.
Wer wo fahren will, melde sich bitte umgehend bei mir.
Falls die Teilnehmer an der DM sich noch etwas ausfahren wollen:
untenstehende Fahrer sind zur Veranstaltung "Rund um den Wasserturm " (Bremen) am 21.06.2009 angemeldet.
- Rennen R.2: 6.14 Schüler U15 - Jan Jakob Bischoff-Stein, Vincent-Sean Schuldt,
- Rennen R.6: 6.12 Jugend männlich U17 - Leonard Diekmann,
Herzliche Grüße
Norbert
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12. Hildesheimer-Radsport-Bahn-Festival 2009" am
26.06.2009 angemeldet.
- Rennen R.1: lvo Schüler U11 -Mona Walther,
- Rennen R.2: lvo Schüler U13 -Felix Feth, Lutz Walther,
- Rennen R.3: lvo Schüler U15 -Jan Jakob Bischoff-Stein, Saskia Dehl,
Vincent-Sean Schuldt,
- Rennen R.4: lvo Jugend männlich U17 -Leonard Diekmann,
- Rennen R.5: lvo Junioren U19 -Felix Klein,
- Rennen R.8: Hobbyrennen Jannik Kirchner,
Fotos: Siegfried Klein
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Biathlon

An einem Wettbewerb der anderen Art nahmen einige unserer Fahrer in
Buchholz teil.
Interressante Berichte und Fotos unter:
www.heide-biker.blogspot.com
www.team-mainplan.blogspot.com
www.helmuts-fahrrad-seiten.de
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