Berichte 2008-3
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Hallo
liebe
Freunde.
Wie von
mir erwartet, fand sich eine größere Anzahl von Rennradbegeisterten am
Treffpunktein. Es handelte sich um eine Mixtur von 25ern und
Schnellfahrern - 14 Stück an der Zahl. Die von mir geplante Strecke
wurde abgesegnet und so gingen wir pünktlich um 10:05 auf die
"Reise". Das Wetter in Buchholz meinte es gut mit uns - die
Sonne kam gelegentlich durch die
Wolken und die Temperaturen zeigten Ansätze einer Tendenz nach oben.
Schon
bald zeigte sich der Unterschied zwischen Schnellfahrern und 25ern
deutlich. Die Rosengartenstrasse
war schon der Knackpunkt. Während ich mit Philipp eine kurze
Einstellung an seiner
Vorderradbremse vornahm - was naturgemäß etwas Zeit in Anspruch nahm -
entschwand eine Gruppe von 7 Fahrern und war ab dahin nicht mehr
gesehen. Die verbliebenen 7 Biker warteten auf Philipp und mich und so nahmen
Daniela, Kay, Harald, Roman, Joachim, Philipp und ich die insgesamt 85KM
in Angriff. Leider bezog sich der Himmel mehr
und mehr als wir in Buxtehude ankamen und nach Erreichen der Elbe
gab es schon mal
etwas
Niesel und damit verbunden sinkende Temperaturen. Das hat uns allerdings
nichts ausgemacht!
Alle blieben zusammen in einem Pulk von 7 Bikern - übrigens fast bis
zum Ende der
Tour. So macht es wirklich Spass!
Wir waren - für unsere bescheidenen Verhältnisse -
gar nicht
mal soooo langsam. Letztlich wurde ein Schnitt von annähernd 28KM/h
erreicht, was
unter Berücksichtigung
der Gesamtstrecke (Daniela und Joachim mussten etwas leiden - ist
Ihnen
jedoch nach eigener Aussage - gut bekommen) und der Steigung Ehesdorfer
Heuweg bzw. Rehwechsel beachtenswert erscheint! Harald hat sich wieder
als Führungsspezi profiliert und
uns immer den rechten Weg gezeigt. Danke Harald, wäre nett wenn Du öfter
dabei
sein könntest!
Die Strecke von Buchholz über Rosengarten, Buxtehude, Altes Land,
Finkenwerder,
Ehesdorf etc. ist nicht ohne Charme. Sowohl die herrliche Landschaft als
auch die
alten
teilweise toll renovierten Fachwerkhäuser in Verbindung mit gut
befahrbaren Radwegen
haben
echt Freude bereitet und waren ein Genuss fürs Auge. Solche Touren wünschen
wir uns öfter.
Leider fiel dennoch diese 7er Gruppe auseinander, allerdings erst ziemlich spät. Es war, wie
schon so
oft, der Ehesdorfer Heuweg mit seiner für uns Nordlichter doch heftigen
Steigung.
Harald,
Philipp, Roman und ich befuhren den Rehwechsel (wir wollten es doch noch
einmal
krachen
lassen...) während Daniela, Kay und Joachim den E.H. bevorzugten. Dabei
hat sich
die
Gruppe dann aus den Augen verloren. Dem ingesamt sehr positiven Verlauf
hat das jedoch
keinen
Abbruch getan!
Leider sind am kommenden Sonntag einige Stammbiker der 25er Gruppe nicht dabei und so
hoffe ich
nicht nur auf trockenes Wetter sondern auch auf rege Beteiligung.
So long -
Euer
Dirk
Von links: Harald, Roman, Philipp, Joachim, Dirk, Kai mit Ypsilon und Daniela am Elbanleger bei Cranz Lieber Dirk, ich schließe mich in der Begeisterung für unsere Trainingsfahrt voll an. Es war ja auch vom Anfang an klar, dass die "Eiligen" sich irgendwann verabschieden würden. Die Trainingsziele sind einfach zu unterschiedlich. Um so erstaunlicher ist, dass unser Schnitt ohne die gelegentlichen Pausen wie in Cranz und am Rehwechsel sicher bei 30 gelegen hätte. Ich habe mich über das meist zügige Tempo gewundert. Gratuliere, ihr habt - ohne Hast - effektiv trainiert! Gruß Harald |
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Hallo Freunde,25er, Buxtehude und
Elbe....
nachdem ich mich nunmehr an zwei Sonntagen erfolgreich gedrückt habe,
ist es wieder an der
Zeit dem vor uns liegenden Saisonabschluss aktiv gegenzusteuern. Der
Wettergott scheint es
gut mit uns zu meinen, zumindest die "Meteorolügen"
prognostizieren gutes Wochenend-
wetter - angenehme Temperaturen und keinen Regen.
Letzten Montag bin ich ca. 2 1/2
Stunden mit Rolf im mehr oder weniger strömenden Regen gefahren - hat
nicht richtig Spass
bereitet, ist aber ohne Konsequenzen (Erkältung etc...) geblieben. Bei
Sonnenschein macht
es einfach mehr Spass!!
Also - Sonntag erwarte ich eine grosse Beteiligung, zumal es m.E. keine
RTF's in der Nähe gibt
und auch andere Veranstaltungen (Stadtfeste etc.) bereits der
Vergangenheit angehören.
Was machen eigentlich unsere Ladies? Wäre auch mal nett, wenn alle vier
(Angela, Daniela,
Karin und Alexandra) geschlossen antreten würden.
Wenn generelles Einverständnis erfolgt (schliesslich sind wir
diplomatisch) fahren wir über
Buxtehude an die Elbe, dann über Finkenwerder wieder zurück nach
Buchholz - sollten so um
80KM werden. Daher bitte etwas mehr Zeit als sonst einzuplanen, okay?
Wir werden pünktlich um 10:05 losfahren um letztlich noch zum späten
Mittagessen wieder daheim zu sein (angedacht sind 3 - 3 1/2 Stunden).
Habt Ihr Lust (?) dann bitte zahlreich erscheinen!!
Bis Sonntag grüsst Euch
Dirk Stoklasa
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Skulpturenritt
im Sauerland.
von Harald Ophüls Statt beim "Kleinen Preis" zu helfen, verschlug es mich zu einem Familientreffen ins Sauerland. Wenn mich richtige Berge mit immerhin fast 500m Höhenunterschied umgeben, leihe ich mir natürlich ein Rad und überlege mir eine Tour. Diesmal reizte mich der Skulpturenwanderweg von Schmallenberg nach Berleburg. Dem gesamten Wanderpfad liegt ein weitreichendes Konzept zur Beziehung der Beiden Orte zugrunde und wurde mit Recherchen, Aktionen und Umfragen tiefgehend vorbereitet. Für die bisher 9 von 11 geplanten Skulpturen wurden namhafte Künstler beauftragt. Für die ganze Tour hin und zurück, ca. 60 km, hatte ich mit Anfahrt vom Hotel in Saalhausen 4 Std. kalkuliert und wollte mich um 13Uhr wieder mit der Familie zum Essen treffen. Da hatte ich mich schön verrechnet! Bereits das Leihen des Rades mit Einstellen des Sattels brauchte einige Zeit, weil ein passender Schlüssel fehlte. Dann suchte ich in Schmallenberg zuerst die Touristeninformation um mir eine Wegbeschreibung geben zu lassen und wer findet dann schon überall gleich den richtigen Weg? Der erste Abschnitt führt flach nach Grafschaft mit seinem alten, imposanten Benediktinerkloster. Wer mich kennt ahnt, dass ich an so was nicht einfach vorbeiradeln kann. Am Ortsende finde ich die gewöhnungsbedürftige Ausschilderung und klettere eine Weile steil nach Almert hinauf, das bereits auf dem Rotharrücken liegt. Ich stelle fest, dass ich irgendwo die Klangskulptur "Über den Teichen" verpasst habe aber nun lockt der "Hexenplatz" einen steilen Waldweg hinab. Am überlieferten Hexenplatz erinnert eine gleichnamige Instalation von Lilli Fischer an die Hexenverfolgungen im Kreis Schmallenberg. Die Inszenierung wirkt banal und etwas provinziell und weit weniger geheimnisvoll als ich erhofft hatte. Dafür entschädigt ein anspruchsvoller Anstieg zurück zur Hauptroute. Er ist immerhin so steil, dass das Hinterrad etwas durchdreht während das Vorderrad bei jedem Tritt abhebt.
Die Wege führen über die herben Höhen des Sauerlandes. Um die Flora und die prickelnde Luft zu erleben sind die Kunstwerke nur interessante Beilagen. Auf dem Rotharkamm kreuzt auch der als Wanderweg bekannte Rotharstieg, der viele landschaftliche Höhepunkte verbindet. Unterwegs sieht man immer noch die Folgen des Sturmes Kyrill vor zwei Jahren, der große Forstflächen in einer Nacht gerodet hat. Gewaltige Stapel von Stämmen, die erst in den nächsten Jahren von den Sägewerken verarbeitet werden können, mahnen stärker als jedes Kunstwerk an den Klimawandel.
Vor der Zufahrt zum kleinen Ort Schanze erinnert eine Tafel und alte Wälle an die Landwehr, eine Wehranlage auf dem Bergrücken, wo im Mittelalter Räuber und Ritter abgefangen oder verfolgt wurden. Inzwischen war es aber schon 12:30 und ich hatte in Schanze erst die Hälfte der Hinfahrt geschafft. Der anstrengende Anstieg war mit fast 400 m Höhenunterschied zeitraubender als vermutet. Endlich stand ich aber vor einem spektakulären Kunstwerk, das als goldene Schnecke in der Sonne blinkend über den Weg ragt und ich in diese Form nicht im Wald vermutet hatte. „Der Krummstab“ von Heinrich Brummack symbolisiert einen Hirtenstab und markiert die Grenze zwischen dem katholischen Schmallenberg und protestantischen Wittgensteiner Land. Er erinnert mit dem Lutherzitat „Eine allzu große Macht stürzt durch die eigene Masse“ an die vergangene Herrschaft der alten Benediktinerabtei in Grafschaft. Ich kann nicht anders als anzuhalten um ihn von allen Seiten eingehend zu betrachten. Eigentlich sollte ich jetzt umkehren. Durch meinen Zeitmangel sitze ich sozusagen vor einem 5-Gänge Menu und habe erst einen Bissen probiert. Einfach alles stehen lassen und umkehren? Nach dem Wegweiser zu urteilen ist die nächst Plastik nicht weit und so hetze ich weiter um wenigstens noch einen zweiten Happen zu ergattern. Das geht aber nicht so fix wie erhofft, denn die Abfahrt zu „Kein leichtes Spiel“ hält auf den letzten Metern noch viel Matsch und schwierige Wurzeln bereit. Obwohl es bisher alles trocken war, ist nun Rad und Reiter zugesaut. Ich finde eine große Eisenskulptur von Ansgar Nierhoff mit 4m hohen Toren und Wänden, die sich im Wald zwischen großen Bäumen wie eine verwunschene Ruine versteckt, Ton in Ton mit dunklen Stämmen. Solche Skulpturen kennt man aus öffentlichen Parks und auch Tore als Symbol sind in dieser Form nicht besonders neu. Die geheimnisvolle Präsentation, versteckt im Wald, ist allerdings anders und anregend. Nun lässt mir meine Verabredung keine Ruhe mehr. Outdoor -Aktivitäten vertragen sich eben nicht mit Termindruck! Für die rasante Abfahrt über Grafschaft zurück nach Schmallenberg und Saalhausen bevorzuge ich die asphaltierte Straße und schaffe den Weg, für den ich morgens drei Stunden benötigt habe, in knapp 20 Minuten.
Ganz sicher: Beim nächsten mal ist der restliche Weg bis nach Berleburg dran wo mich am meisten „Der Falke“(44x29m) ein Monument interessiert, das mit der Zeit zuwächst und sich dadurch laufend verändert. Die Umrandung durch einen Wall steht im Zusammenhang mit den zahlreichen Wallanlagen aus keltischer Zeit, die sich im Sauerland häufig finden. |
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Bilder vom U17 -Rennen beim 10. Kleinen Preis von Buchholz Bilder von allen Rennen, Ergebnislisten, Berichte unter: www.kleiner-preis-buchholz.de
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Mit Erfolg ist die Jubiläumsausgabe des Rennens "Kleiner Preis von Buchholz" über die Bühne gegangen. Für den guten Ruf steht auch der Rekord von ca. 200 Teilnehmern, die teilweise aus ganz Niedersachsen, Hamburg und Schleswig -Holstein anreisten. Über die Ergebnisse berichtet die Homepage www.kleiner-preis-buchholz.de amtlich und ausführlich. Sicher war jedes der zahlreichen Lizenz- und Jedermannrennen ein eigener Höhepunkt. Besonders freuen wir uns aber natürlich über Leonards Sieg in der schweren Königsklasse U17. Besonders wie er den knappen Sieg im Kriterium herausfuhr begeistert. Leonard sammelte geschickt Punkt um Punkt und organisierte eine vierköpfige Ausreißergruppe bis ins Ziel. Da sein punkgleicher Rivale im Verfolgerfeld verblieben war, wurde der Sieg Leonard zugesprochen. Lutz Walther unterstrich seine Form im U11 Rennen mit einem 2. Platz. In der letzten Zeit gab es weitere bemerkenswerte Ergebnisse: Herzlichen Glückwunsch! wünscht Michael Dranicki, Kreisjugendwart
Radsport, von dem diese Informationen stammen. |
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Monatsversammlung 1.9.08
Bericht
Zuerst ging es ans Feiern, nämlich die Leistungen von Armin Raible, der in diesem Jahr zwei mal Bronze bei Deutschen Meisterschaften in der Seniorenklasse holte. Zum einen bei der Straßenmeisterschaft in Görlitz und zum zweiten bei der MTB- Meisterschaft im Südschwarzwald. Diese Platzierungen sind Höhepunkte seiner auch sonst äußerst erfolgreichen Saison.
Den zentralen Raum der Versammlung nahmen aber die Vorbereitungen zum Kleinen Preis in Anspruch. Aufbau, Abbau, Kuchenbuffet und Würstchen, Wertungsrichter, Sponsoren, Nummernausgabe, Absperrungen, alles will gut überlegt sein. Auch das Jugendtraining beanspruchte viel Zeit. Es soll jetzt transparenter organisiert werden. Dazu wird eine neue Trainingsplanung vorbereitet. Von allen begrüßt wird die Neuauflage des Cross-Lehrgangs mit Armin als Trainer. Termine für möglicherweise 2 Einheiten werden noch ermittelt. Hartmuts Sorge, dass sich möglicherweise nicht genug Teilnehmer finden könnten, wurden von Karsten beruhigt. Es gab noch zahlreiche Interessenten, die nicht berücksichtigt werden konnten. Ich glaube, mit einem so erfolgreichen Sportler als Trainer wird der neue Kurs ein Hit!
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Wie nicht anders zu erwarten - es gab im näheren Umkreis keine RTF -
war bei herrlichem
Wetter die Beteiligung groß. Es fanden sich 15 Biker am üblichen
Treffpunkt ein, eine Mixtur
aus 25ern und Schnellfahrern. Da ich am Vortag die sog. Südschleife der
Cyclassics - von
Buchholz über Dibbersen, Langenrehm, Sieversen dann hinunter den
Ehestorfer Heuweg bis Cuxhavener Strasse, quer durch Harburg bis
Winsener Strasse, Hittfeld, Jesteburg, Asendorf,
Dierkshausen, Holm-Seppensen, Buchholz mit dem Auto abgefahren
hatte, wurde mein Vorschlag, diese Strecke zu befahren gern akzeptiert.
Es gab jedoch eine kleine Strecken-
änderung: wir verzichteten auf die Fahrt durch Harburg zur Winsener
Strasse (zu viele Ampeln
Autoverkehr etc. und fuhren direkt über die Maldfeldstrasse um dann
wieder auf die Süd-
schleife zu gelangen. Es gab interessante Begegnungen mit anderen
Bikern, die von Neugraben gestartet waren um ebenfalls diese Teil-Cyclassics
zu fahren. Ein sehr netter
Biker - Matthias - schloss sich unserer Gruppe bis Buchholz an und nach
kurzer Aussprache
zwischen ihm und mir hatte ich das Gefühl, einen weiter 25er begrüßen
zu dürfen. Schau'n mer mal. Die Schnellfahrer in unserer Gruppe
verabschiedeten sich irgendwann um ihren eigenen Weg zu fahren (genau so
soll es sein...) und somit verringerte sich unsere Gruppe auf
8-10 Fahrer (so genau weiß ich es nicht) die dann auch bis Buchholz
zusammen blieben.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich gern die sportliche Leistung und
deutliche Konditionsverbesserung von Daniela hervorheben. Daniela war
nunmehr das dritte Mal mit dabei (Dank an Oma
und Opa - die Babysitter) und hat sich hervorragend integriert.
Bedauerlich ist die Situation bei unserem jüngsten Fahrer - Adrian - der
sich in Asendorf über Knieprobleme beklagte
und nicht (oder nur gaaanz langsam) weiterfahren konnte. Für Ihn könnten
die Cyclassics stark gefährdet sein denn er ist für die 100KM gemeldet. Geld
gibt es in diesem Jahr auch nicht zurück und tauschen ist nicht möglich!
Schade, Adrian, aber vielleicht ist es ja bis Sonntag schon
wieder in Ordnung.
Alles in Allem kamen doch noch ca. 60KM zusammen die mit einen Schnitt
von 27-28Km/h
zurückgelegt wurden. Ich glaube alle Beteiligten (inkl. Udo, der am
Vortag noch kräftig bis in
die Nacht gefeiert hatte) waren gut drauf und haben die Tour genossen.
Allen Teilnehmern an den Vattenfall Cyclassics drücke ich am
kommenden Sonntag die Daumen
(mir selbst natürlich auch) und wünsche unfallfreies Durchkommen
mit dem Erreichen von
selbstgesteckten Zielen!
Es grüsst alle ganz herzlich
Dirk Stoklasa
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Frühstück
bei CadiMac
von Harald, 1.9.08 Ich hatte sicher mit mehr Beteiligung für meinen "Hundertwasserbrevet" gerechnet, aber bei den zahlreichen Absagen wegen der Cyclassics eine Woche später, Teilnahmen an Superbrevets eine Woche vorher usw., war ich dann sogar überrascht, dass sich „5 Freude“ mit Liegerädern eingefunden hatten. Einer war schon 2005 dabei. Punkt 7°° starteten sie fröhlich aber ohne meine Begleitung. Ich hatte einfach keine Lust nur mit Liegeradlern loszuziehen. So wartete ich einen Augenblick und ging wieder allein auf die Strecke. Eine Stunde später als vor zwei Wochen war es nicht so kühl und dämmrig und es sind schon Autos unterwegs. Die ersten 100 km rollten sich locker und ohne Pause nur bei wenig Gegenwind, so dass ich in Osterholz einen Schnitt von 28 feststellte und mir um 10,30 Uhr am Imbiss wieder zufrieden mein Frühstück gönnte. Heute entpuppte sich das Kaffeé "CadiMac" als Treffpunkt biertrinkender Einheimischer. Aber es hatten sich auch Ausflügler mit Fahrrädern eingefunden. Da ich die Originalstrecke schon auswendig kenne, beschloss ich auf einem Abstecher die „Sieben Steinhäuser“ zu besichtigen, die nur am Wochenende zugänglich sind. Nach 200m rumpeligen Betonplatten öffnete ein Soldat eine Schranke und überreichte Verhaltensregeln für die Zufahrt über militärisches Sperrgebiet und den rücksichtvollen Umgang mit Panzern. Danach rollte ich über eine glatte Fahrbahn durch die reizvollste Landschaft des Ausflugs: Sehr weitläufige, üppig blühende Heideflächen mit hineindrapierten Panzerwracks, malerisch eingerahmt von Birkenwäldchen. Die "Sieben Steinhäuser" erwiesen sich als 5 prachtvolle Großsteingräber aus der Jungsteinzeit mit unfassbar riesigen Decksteinen. Es ist zu Recht die bekannteste Gruppe dieser Art und haben die ca. 8 km Umweg gelohnt.
Ab Bergen kürzte ich über Wietzendorf und Bispingen ab. Hier gönnte ich mir noch die Zeit, in die „Ole Kerk“, einem gotischen Kirchlein aus dem 14 Jh. zu schauen. Nicht besonders aufregend aber urtümlich. Über Egestorf kehrte ich in Garlstorf auf die eigentliche Strecke zurück. Am Ende zeigte der Tacho 230 km aber der Schnitt war durch das Umherschieben des Rades wertlos geworden. Die Liegeradler wollten sich eigentlich bei mir melden, aber ich bekam keine Nachricht, so dass sicher alles gut gelaufen ist. Obwohl ich 70 km abgekürzt hatte, sagten meine Beine:“Es reicht!“ Kurz vor dem Ziel kann ich immer nicht verstehen, wie ich sonst 300, 400 oder sogar 600 Km am Stück schaffe. Mit dieser Tour ist für mich die Langstreckensaison abgeschlossen und ich nehme mir vor, im nächsten Jahr besser trainiert wieder etwas längere Strecken zu wagen. Wer kommt mit?
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Monatsversammlung am 1.9.08
Liebe Freunde, - Organisation des „Kleinen Preises"! Am 14.9., - Gratulation an Armin Raible für 2 dritte Plätze bei Deutschen Meisterschaften - Sonstiges. (Dazu gehören auch Cross-Seminare, die wieder stattfinden sollen). Also, bis zum Montag ! |
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Bericht
von der RTF „Auf der Fährstraße“,
Stade, 24.August 08,
von Harald Lieber Heide- Biker, da hast Du einen Fehler gemacht! Das Wetter, um es vorweg zu nehmen, war fast optimal, wenn man vom Spritzwasser der ersten Kilometer absieht. Sicher, die Verlockung sich nach dem ersten Blick nach draußen noch einmal genüsslich umzudrehen und dann ein gepflegtes Frühstück am Sonntagmorgen…. Aber ich hatte am Samstag die Wettervorhersagen im Internet befragt und die sagten genau voraus, wie es auch eintraf: Anfahrt im Regen, Anmeldung im Regen mit Hoffnungsschimmer, Start schon ohne Regen.
Etwa 400 Unerschrockene hatten sich nicht von den dräuenden Wolken abhalten lassen und wurden durch eine gelungene Premiere belohnt . Bis zur ersten Kontrolle trockneten die Straßen ab und die Regenjacken Verschwanden. Streckenweise kam die Sonne zum Vorschein aber es wurde nicht zu warm. Die glatten Straßen wechselten oft mit Betonpflasterpassagen die sicher der schönen Wegführung geschuldet waren. Nach der ersten Kontrolle belebten kurze, einmal sogar giftige Steigungen das sonst flache Streckenprofil. Ich fühlte mich gut und obwohl einige bolzende Gruppen vorbeirauschten, zeigte mein Schnitt bis zur Oste 33km/h. Für mich respektabel, ich bin ja nicht mehr 50! Die Fotos zeigen Erhard und Thomas standesgemäß ganz vorn, gefolgt von Dieter und? Etwas später rollen Peter und ich am Fotografen vorbei (Die Fotos wurden von "Rudi Rastlos" ins Netz gestellt). Weiter wurden auch Roman, Stephan, Eckhard? und Günther gesichtet. Vermisst wurde Karsten. Die
beiden letzten Fotos sind von Jens Nolte (Bericht auf www.helmuts-fahrrad-seiten.de
). Jens sowie Daniela und Harald aus Bremen haben mich einige male
lutschen lassen. Leider war mir das Tempo jedes mal nach kurzer Zeit zu
anstrengend.
Nach einer Abenteuerpassage am Ostedeich, wo der Weg teilweise noch überschwemmt war, wartete als Höhepunkt die Oste-Querung mit einer Fähre, die in Handarbeit bewegt wird. Die Kontrolle am anderen Ufer ließ keine Wünsche offen, orientierte sich am gehobenen Standard. Die Extraschleife für die 154er Runde entpuppte sich als landschaftlich reizvoll aber die Wege…….! Dazu gab es meist strammen Gegenwind und offenbar wurden noch einige Kilometer zur besonderen Belohnung eingefügt. Da will ich nicht meckern. Aber gefreut habe ich mich dann doch, als die Kontrolle an der Fähre wieder auftauchte. Die war immer noch üppig ausgestattet und eifrig umschwärmt von glücklichen Wespen. Zurück nach Stade mit Rückenwind! Leider bremste an einigen Stellen wieder schlechtes Betonpflaster den Vorwärtsdrang. Erwähnenswert ist auch ein Abschnitt mit antiken Betonplatten, die sich zu kleinen Stufen verschoben hatten. Leider zeigte weder die Hin- noch die Rückfahrt etwas von dem Zauber der alten Stadt, mit dem Stade reichlich wuchert. Im Ziel: so 14.30Uhr, Schnitt: knapp 31, km: 160. Und die ganze Strecke kein Regen!
Zum
Schluß noch Ausschnitte der Bilder von Heidi Jens, die sie an dem Fährkontrollpunkt
in Gräpel (111/154 Km-Strecke) geschossen hat. Alle Fotos unter: http://picasaweb.google.com/uweundheidi/VFLStadeRTF2008
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Die Wettervoraussagen für Sonntagmorgen waren sehr gemischt, dennoch -
ein wenig Optimismus gehört schliesslich dazu - habe ich mich
durchgerungen zum üblichen Treffpunkt
zu fahren. Überraschung - es fanden sich 7 weitere Biker ein und somit
gingen wir zu acht
auf eine Kurztour von ca. 50KM. Es blieb tatsächlich die ganze Zeit
trocken und wir hatten
lediglich mit (...wie immer bei Bikern) etwas Gegenwind zu kämpfen.
Unsere Tour führte uns diesmal über Dibbersen, Langenrehm auf die
Rosengartenstrasse, dann
über Dangersen, Grauen nach Moisburg, weiter über Wohlesbostel nach
Hollenstedt und von
dort über Wenzendorf, B3, B75 wieder zurück nach Buchholz. War alles
in allem nicht zu
anstrengend so das Kai und sein Freund (beide sind für 155KM by den
Cyclassics gemeldet)
zum Schluss noch einige Kilometer drangehängt haben um sich noch
richtig auszupowern. Ich glaube, die restliche Gruppe war ganz
zufrieden mit der absolvierten Leistung - eine nette
Ausfahrt eben. Erwähnenswert ist zweifellos, dass ein weiteres
weibliches Mitglied unserer Truppe die Ehre gab. Karin,
Trainingspartnerin von Rolf war dabei (..unglaublich fit!) und somit hat sich
die Anzahl der Frauen nunmehr auf 4 erhöht - finde ich sehr beachtlich!
Der kommende Sonntag ist ein besonderer, denn es ist dann nur noch eine
Woche bis zu den
Vattenfall Cyclassics. Habe nicht die geringste Ahnung wer alles
teilnehmen wird, aber ich
glaube die Teilnehmerzahl aus unserem Verein und Dunstkreis ist sehr
hoch. Erfreulich!!
Also, bis nächsten Sonntag (..falls das Wetter mitspielt).
Euer
Dirk
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RTF
in Stade.....Pflichtveranstaltung!!
Liebe Heizer, Schleicher, Renner, 25er, Hetzer, Bummler, Cyclassics- Fahrer, Schön-Wetter-Radler, Verrückte usw., am 24.8. bieten sich für uns 2 RTF -Veranstaltungen an. Die RTF ab Großhansdorf von Endspurt Hamburg und die neue "Auf der Fährstraße" in Stade. Die Anfahrt nach Großhansdorf ist fast gleich weit aber etwas schneller, weil fast nur Autobahn gefahren wird. Eine Sternfahrt mit dem Rad dauert für beide Ziele ca. 2,5 Std. Das dürfte den meisten zu weit sein. Entscheidend ist die Wettervorhersage für Sonntag und die bevorzugt eindeutig Stade! Da ich auch neugierig auf die neuen Ideen bin und die neuen Veranstalter unterstützen möchte, werde ich morgen in Stade starten. Achtung: der Verkehr wird im Bereich Stade möglicherweise von der B73 auf die neue Autobahn umgeleitet. Das könnte nicht nur Navigationsgeräte verwirren. Wir sehen uns am Sonntag, Gruß Harald
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Pressemitteilung 21.08.2008 10. Kleiner Preis von Buchholz am
14.09.2008: jetzt anmelden Neu: Buchholzer Rad-Schulmeisterschaft Am 14. September, dem Stadtfest-Sonntag, findet zum 10. Mal das Radrennen um den
„Kleinen Preis von Buchholz“ statt. Hier haben Kinder und Jugendliche
wieder die Gelegenheit, Radfahren unter Renn-Atmosphäre auszuprobieren.
Auf der 1000m langen Rundstrecke mit Start/Ziel an der Hanomagstraße im
neuen Gewerbegebiet Trelder Berg
geht es um Pokale und wertvolle Sachpreise rund ums Fahrrad. Das
Gewerbegebiet ist auch für Auswärtige leicht zu finden: es liegt an der
Kreuzung der Bundesstraßen B 3 und B 75. Ein Rennrad ist zur Teilnahme nicht
erforderlich; ein normales Fahrrad oder Mountain-Bike tut es auch. Auch Mädchen
sollten sich besonders angesprochen fühlen. Es gibt bei jedem Rennen
einen Sonderpreis für das schnellste Mädchen, sofern es nicht ohnehin
schon unter den ersten Drei gelandet ist. Eingebettet in die Rennen der jungen
Lizenzfahrer von U11 bis U17 sind folgende Einzelrennen vorgesehen: Jahrgänge
2003 und jünger
1 Runde = 1,0 km
Start 10.00
Uhr
2001 und 2002 2 Runden =
2,0 km
10.10 Uhr
1998 und 2000 4 Runden =
4,0 km
11.00 Uhr
1996 und 1997 6 Runden =
6,0 km
12.10 Uhr
1994 und 1995 8 Runden =
8,0 km
13.45 Uhr
1992 und 1993
10 Runden = 10,0 km
14.15 Uhr Die Rennen der 6- bis 10-jährigen sind
erstmalig Bestandteil des bundesweiten „Fette-Reifen“-Programms,
das bundesweit beworben wird und besonders die Radsport-Neulinge
ansprechen soll. Die ersten 10 Fahrer jedes Rennens werden mit attraktiven
Sachpreisen belohnt. Ebenfalls neu in diesen Jahr ist die offene Buchholzer Rad-Schulmeisterschaft, bei der in den beiden Gruppen
Grund- und weiterführende Schulen eine jeweils drei- oder vierköpfige
Mannschaft um einen der beiden Schulpokale kämpft. Da auch auswärtige
Schulen zugelassen sind, geht es besonders bei den Buchholzern um die
Ehre. Die Teilnahme
an allen Rennen ist kostenfrei, sofern die Meldungen bis Montag, 8.09.08, 24.00
erfolgt ist. Bevorzugte Behandlung wird sichergestellt bei Anmeldung über
E-mail norbert.stein@kleiner-preis-buchholz.de
oder das Anmeldeformular der Website http://www.kleiner-preis-buchholz.de,
sind aber auch unter Angabe von Namen, Geburtsdatum, Wohnort und Verein
oder Schule über Fax 04181 281279 möglich. Nachmeldungen können gegen
eine kleine Gebühr von 3,-- Euro auch am Renntag bis 30 Minuten vor dem
Start abgegeben werden! Für Speis und Trank ist im Start und
Ziel-Bereich zwischen den Autohäusern Toyota
und BMW gesorgt. Der große
Parkplatz der Arrivo-AG steht
den Teilnehmern und Besuchern zur Verfügung. Weitere Infos
unter „http://www.kleiner-preis-buchholz.de“ Norbert
Stein, Sportwart RSG Blau-Weiss Buchholz |
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Vorschau: Hundertwassertour am 31.8.08, 300km, Start 7°° am Blau-Weiss Vereinhaus in Buchholz Am 31. 8. Werde ich wieder die Hundertwassertour als Brevet anbieten. Um Überraschungen zu vermeiden und kleine Änderungen auszuprobieren bin ich die Strecke schon mal abgeradelt.
Eigentlich hatte ich vor bereits um 5°° zu starten, aber es wurde erst um 6Uhr so hell, dass ich ohne Licht fahren konnte. Es wird langsam Herbst! Dass die frühen Morgenstunden außer Quälerei auch intensiver Erleben bereithalten, zeigen die ersten Fotos. Gleich beim Start in Klecken schmunzelte ich über die Ausschilderung der Alma Mater, die das gesamte Dorf mit Richtungspfeile in alle Richtungen eingedeckt hatte und sicher auch heute wieder für einige Verwirrung sorgt. Ich erinnere mich noch an 2004, als ich auf der Terrasse frühstückte und, für mich überraschend, größere Gruppen Radfahrer über den Hainbuchenweg flitzten. Seitdem bin ich immer in Klecken eingestiegen. Während die Alma Mater nach Bendestorf wies, rollte ich zum Vereinsheim in Buchholz, wo die Hundertwassertour starten soll. Die ersten Kilometer über Holm-Seppensen in die Heide waren begleitet vom Sonnenaufgang und sich auflösenden Nebelschwaden. Beim treten war es nicht so kalt wie befürchtet (10°c). In Undeloh gönnte ich mir einen Blick auf die die kleine, hübsche St. Magdalenen-Kirche. Einige Steine stammen aus dem 12. Jh. So stellt man sich ein altes Kirchlein in der Heide vor.
Inzwischen
begleitete mich auch wieder die Ausschilderung der Alma Mater.
Die zur Heideblühte stark befahrene Straße nach Egestorf rauf
und runter zu führen halte ich für keine gute Idee, weil das genervte
Autofahrer zu riskanten Aktionen verführt. Ich lasse Egestorf hinter mir und biege nach Döhle ab.
Das kleine Dorf Hörpel hat im Ortskern einige sehr interessante, malerische
Gebäude, wie diese alte Scheune aus unglaublich dicken Stämmen
direkt am Weg.
Auf dem Nebenweg Richtung Bispingen, bevor eine steile Abfahrt nach „Borstel in der Kuhle“ führt, ist links am Weg eine prähistorische Gräbergruppe mit Steinringen zu sehen. Die ganze Landschaft ist hier gespickt mit Zeugnissen aus der Bronzezeit. An der ersten Kontrolle in Bispingen halte ich mich nicht auf. Wenn ich etwas mehr Zeit mitbringe, werde ich hier noch einmal Schloss Isernhatsche mit dem Burberg Montagnetto, dem Neuschwanstein des Nordens besichtigen. Das glaubt man nicht, wenn man's nicht gesehen hat! Die Strecke in Richtung Wietzendorf rollt sich trotz einiger Hügel schnell und leicht. Statt den Bogen über „Klein Amerika“ zu nehmen wie bei den ersten Veranstaltungen, kürze ich in Suroide ab. Es geht über äußerst ruhige, glatte Straßen an Falling-Bostel vorbei nach Osterholz.
Den kleinen Imbiss hier lasse ich nie aus und bestelle mir heute ein preiswertes Frühstück. Ich bekomme eine Monster-Platte mit Speck, Rührei und weiteren Köstlichkeiten serviert, die keine Wünsche offen lässt. Schließlich habe ich bereits ein Drittel der Strecke geschafft und kann bei sommerlichen Temperaturen Armlinge und Windweste verstauen. Von hier aus führt eine Straße zu den „Sieben Steinhäusern“, eine Gruppe sehenswerter Großsteingräber. Die Zufahrt mitten ins Militärgelände ist nur am Wochenende erlaubt. Aus Zeitgründen verzichte ich schweren Herzens auf diese interessante Extratour. Den Truppenübungsplatz südlich umrundend gelange ich zur 2. Kontrolle in Bergen. Weiter geht’s Richtung Eschede. Vor Hermannsburg folge ich einem Hinweisschild zu einem Steingrab. Nur nicht Hetzen! In Hermannsburg pausierte ich an der Örtze, hielt die Füße ins Wasser und beobachtete eine Gruppe Paddler. Es folgt eine sehr schöne Strecke durch den Naturpark um Eschede. Der Heideort hat sich mir durch gigantische Waldbrände und das ICE-Unglück eingeprägt. Es ist aber durch die Schönheit der umgebenden Südheide bemerkenswert. Hübsche, kleine Ortschaften mit romantischen Bauwerken begleiten die nächsten Kilometer. Mit Eldingen ist der südlichste Punkt der Rundfahrt erreicht und etwa die Hälfte der Strecke geschafft. In Hankensbüttel muss ich meine Wegbeschreibung um eine Abzweigung ergänzen, weil hier ein Kreisel entsteht. An der Baustelle kommen Radfahrer gut vorbei. Vor Alt-Isernhagen biegt man links auf einen der schönsten Streckenabschnitte ab, der über Lüder und Bodenteich topfeben den Elb-Seiten- Kanal begleitet. Am Kanal bin ich versucht über den Begleitweg abzukürzen. Der ist aber für dünne Reifen nicht geeignet.
Bad Bodenteich hat tatsächlich einen Teich, und zwar einen besonders bezaubernden. Wer etwas Zeit hat sollte hier eine Pause einlegen. Das war mir nicht möglich, weil ich mir ein Rennen mit einem Mountainbiker liefern musste. Das brachte wenigstens die Erkenntnis, dass man nach 190km noch eine Weile mit über 40km/h unterwegs sein kann. Die Straße nach Uelzen ist oft Verkehrsreich. Deshalb baue ich ab Wieren einen neuen Schlenker über Nettelkamp ein. Hier verführte mich der Karteneintrag „Klein London“ zu einem Abstecher der sich nicht gelohnt hat. „Klein London“ ist kaum mehr als ein Idyllisches Häuschen. Kein Big Ben, keine Themse. Eher Wildschwein in Minzsoße. Dann schon lieber „Klein Amerika“.
Die neue Zufahrt zum Hundertwasserbahnhof in Uelzen erspart viel Verkehr, umgeht aber auch die schöne Innenstadt. Den Bahnhof, umgestaltet von Friedensreich Hundertwasser, sollte sich niemand entgehen lassen. Alle Details sind liebevoll ausgeführt. Hier wird sogar die Pinkelpause zum Erlebnis. Wer sich nicht für Kunst oder Architektur interessiert, bekommt wenigstens leckeren Kuchen. Den sollte man sich gönnen, denn auf dem letzten Drittel warten noch einige Steigungen.
Nach dem leichten Auf und Ab Richtung Ebstorf geht es nun stetig bergauf nach Bardenhagen, einem imposanten Gut. Fast unsichtbar versteckt sich das schlossartige Herrenhaus in rotem Fachwerk hinter alten Bäumen. Ein kurzer Blick nach rechts im Vorbeifahren lohnt trotzdem. Wer von den Kennern die nächsten Ortsnamen Betzendorf, Drögennindorf, Marxen am Berge und Wetzen hört, weiß, dass er sich Körner zurücklegen sollte. Ursprünglich führte die Strecke noch mal nach Egestorf hoch, aber aus humanen Überlegungen geht’s nun von Salzhausen aus über Garlstorf, Toppenstedt, Ramelsloh und Bendestorf zurück zum Vereinsheim in Buchholz, wo ich einen Raum für uns reserviert habe. Ich war um 20°° wieder zuhause. Mein Tacho zeigt für die Alleinfahrt einen Schnitt von gut 26 km/h und eine Zeit von 12 Stunden an. Mit Extratouren und der Anfahrt von Klecken bin ich etwa 315 km unterwegs gewesen.
Start der Hundertwassertour am 31.8.08 ist um 7°° Uhr am Blau-Weiss-Vereinhaus in Buchholz, Holzweg 6, 21244 Buchholz. Das Vereinsheim liegt im Sportzentrum, unübersehbar am Ortsausgang Bendestorfer Straße. Findet Euch bitte schon eine halbe Stunde früher am Hintereingang ein, um in Ruhe alle Formalitäten durchführen zu können. Nach der Tour stehen die Umkleideräume und Duschen zur Verfügung. Wer möchte, kann sich etwas zu Essen bestellen (leider nicht umsonst). Wir haben einen Raum für uns reserviert. Normalerweise ist die Teilnehmerzahl eher klein. Die
Tage werden kürzer und abends bereits nach 21°°Uhr dämmrig. Wer länger
braucht, sollte an die Beleuchtung denken. Kontrollschluss ist um 3:45
Uhr am 1.September. Brevet
(französisch) ist ein Brief, hier im Sinne von Prüfung, Auszeichnung
verwendet. Brevets werden auf niedrigsten organisatorischem Niveau
durchgeführt. Der Fahrer bekommt eine Streckenbeschreibung und hat an
den Kontrollen Datum, Urzeit, Unterschrift und Stempel in sein
Startkarte eintragen zu lassen. Für Verpflegung, Dusche, WC und bei längeren
Unternehmungen auch Übernachtungen hat jeder Teilnehmer selbst zu
sorgen. Alles was vom Veranstalter darüber hinaus geboten wird ist
reine Zugabe. Jeder fährt auf sich gestellt und vollkommen in eigener
Verantwortung - ein grundlegender Unterschied zu dem „Rundum Sorglos
Paket“ bei einer RTF. Randonneure, so nennen sich Brevet-Fahrer,
verstehen sich traditionell als Abenteurer, die schwierige Situationen
und Pannen bewältigen. Das geht auf die frühen Radpioniere um 1900 zurück.
Das bedeutet aber nicht unbedingt alleine fahren! Das Fahren in Gruppen
macht spaß! Vorläufiger
Streckenplan zum Eingeben in Navigationsgeräte: |
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trotz der RTF in Harburg haben sich gestern immerhin 10 Biker am
Treffpunkt eingefunden, von
denen ich allerdings die Hälfte noch nicht kannte (das heisst
allerdings garnichts, denn ich
war die letzten Male nicht dabei). Dennoch - eine interessante und
wirklich harmonische
Gruppe (beim nächstenmal werde ich die Kamera mitnehmen und einige
Gruppenfotos anhän-
gen). Das erstemal dabei war Rolf Heinbockel, der gleich mit einer 75KM
Runde konfrontiert
wurde, diese aber glänzend absolvierte. Überhaupt war die
Stimmung aussergewöhnlich positiv. Wir hatten eine 55 KM Strecke
geplant, jedoch, wohl auch aufgrund des tollen Wetters, wurden es doch
noch 20KM mehr. Begrüssen möchte ich auch Daniela (leider kann
sie diese Email nicht empfangen, da ich keine Emailadresse von ihr
habe). Daniela ist Neu-
Bikerin, infiziert von Ihrem Mann Kai (der auch dabei war) und
zeigt aufgrund der gestern
gemachten Erfahrung ein grosses Interesse an weiteren Ausfahrten mit den
25ern. Damit
addiert sich die Anzahl weiblicher Teilnehmer nunmehr auf 3 Damen
(Angela, Alexandra und
Daniela). Da sich die Truppe auschliesslich im Pulk bewegte, kam ein für
unsere Verhältnisse
beachtenswerter Schnitt von annähernd 28 KM/h zustande! Das soll
allerdings nicht heissen,
dass der Name unserer "Fahrgemeinschaft" geändert werden
soll. Es hat mir ausserdem sehr
gefallen, dass es eine Altersspanne gab von 17 (Adrian, dessen
Emailadresse ich auch nicht
habe) bis über 60 (Norbert und ich selbst). Das ist doch eines unserer
Anliegen -
Touren zu fahren, die für jedes Alter kompatibel sind! Hat gestern
bestens geklappt!
Für den kommenden Sonntag wünsche ich mir eine ähnlich starke
Beteiligung, denn es wird
langsam Zeit sich mental und konditionsmäßig auf die Vattenfall
Cyclassics vorzubereiten.
Ich habe festgestellt, dass ein grosser Teil der 25er Truppe über 100KM
dabei sein wird
und nach dem jetzigen Stand der Dinge hervorragend abschneiden
sollte.
Eine tolle Woche wünscht Euch
Dirk Stoklasa
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Die Freunde aus unserer Radsportgruppe von Blau-Weiss-Buchholz hatten sich an unserem Treffpunkt versammelt um gemeinsam als Sternfahrt zum Start in Hittfeld zu radeln. Da ich sozusagen auf dem Weg nach zum Start wohne, konnte ich mich noch einmal genüsslich im Bett umdrehen um , wie sollte es anders sein, zu verschlafen. So saß ich noch beim Frühstück, als das Hauptfeld startete.
Gleich auf den ersten Fotos im Forum auf www.helmuts-fahrrad-seiten.de fand ich Karsten, Stephan und Paul. Ich nehme also an, dass die Sternfahrt erfolgreich war. Die Fotos wurden von "Tierfreund" Thomas aus Hanstedt ins Netz gestellt.
Eine halbe Stunde später erreichte ich die Absperrung die den Verkehr für einen sicheren Start umleitete. So beschloss ich, statt zum Start zu fahren, lieber gleich auf die Strecke zu gehen und am Ziel zu bezahlen. Unterwegs erfuhr ich, dass trotz ungünstigem Niederschlagsradar ca. 500 Fahrer unterwegs waren. Die Strecke über Maschen, Horst, Ramelsloh über glatte, am Sonntagmorgen noch ruhige Straßen fuhr sich leicht. Das Wetter mit ab und zu leichtem Nieselregen war nicht unangenehm. Die Beschilderung, die mir von Buchholz bekannt vorkam, überzeugte durch deutliche Abzweigungen. Von dieser Art der Wegweisung können sich manche Marathonveranstalter im Norden etwas abschneiden. Richtungswechsel waren meist durch drei große Pfeile markiert und durch die unterschiedlichen Farben für links und rechts schon von weitem zu erkennen.
In Stelle markiert der markante Turm einer alten Industrieanlage den Streckenabschnitt, wo der Legende nach Jan Ullrich seinen ersten Sieg im Westen errang. Für das Foto musste ich meine kleine Gruppe ziehen lassen. Die Anfahrt zur Kontrolle in Pattensen führte über einen landschaftlich schönen aber sehr holprigen Weg mit einer kleinen Bergprüfung und etwas kniffliger Abfahrt. Hier erwischte uns ein kleiner Schauer, der der einzige bleiben sollte. Die Luft zwischen den leichten Gischt-Schauern war angenehm warm. Als ich anhielt um Weste und Armlinge auszuziehen sauste ein Fahrer in unserem Trikot mit einem Affenzahn an mir vorbei. Schade, dass ich ihn nicht erkennen konnte und auch an der nächsten Kontrolle in Putensen nicht traf. Dafür überraschten mich Ole und Arvid, beide ehemalige Jugend-Rennfahrer unseres Vereins. Arvid hat nach seiner Ausbildung beim Cycle-Team einen super Radladen in Scheeßel aufgebaut, für den einige Fans auch weite Anfahrten in Kauf nehmen. Ich bestaunte sein unglaublich leichtes Rad Focus Izalko(5kg). Für die Weiterfahrt entschied ich mich schweren Herzens für die kürzere 120er Runde, da ich mich am Nachmittag noch verabredet hatte. Oben in Raven sicherten, wie bereits in Wulfsen, Helfer eine gefährliche Kreuzung. Ein bemerkenswerter Aufwand, der den durchdachten und ambitionierten Eindruck der Veranstaltung bestätigt.
Die Auffahrt zur Kreuzung in Raven wird durch die kleine Kirche mit dem merkwürdig dicken Turm auf einem Hügel beherrscht. Bei Trainingsrunden mit unserem Verein bin ich schon oft neugierig vorbeigefahren. Auf dieser RTF konnte ich mir endlich die Zeit nehmen, kurz hineinzuschauen. Der Innenraum überrascht durch eine ungewöhnlich breite, gotische Halle (1400) die mit den großen Fenstern fast heller und heiterer wirkt als das Wetter draußen. Die Orgelempore (1602) wird durch einen Unterbau getragen, den ein heimischer Handwerker in rührender Weise versucht hat barock zu gestalten.
Die Strecke über Soderstorf, Schwindebeck , Hützel und zurück über Egestorf zur Kontrolle in Ollsen markiert Randbereiche unseres Trainingsgebietes. Ein anspruchsvolles Auf und Ab mit ständig wechselndem, kräftigem Wind. Die zahlreichen, kreuzenden Schienen waren alle zusätzlich zu den Verkehrsschildern mit Warnschildern markiert, so dass die wirklich gefährlichen, weil extrem spitzwinklig zur Straße verlaufenden Schienen dann doch noch überraschten. Auch die Kontrolle in Ollsen bot noch alles was das Radlerherz begehrt. Vor Jahren, als ich bei brütender Hitze von der langen Tour kam, war hier nichts, nicht einmal Wasser, zu bekommen. Diesmal fröstelten die zahlreichen Helfer bei der wechselhaften Witterung.
Inzwischen war durch meine Trödelei der Schnitt unter 25 gesackt. Auf dem letzten Streckenabschnitt kletterte er mit Unterstützung von Rückenwind und Geschwindigkeiten zwischen 30 und 40 doch noch wieder auf 27km/h. Auf den letzten Kilometern ins Ziel bolzte ich noch mal gegen den frischen Wind. An der Kuchentheke bediente mich eine radsportbegeisterte Dame, die mit mir im letzten Jahr in der Oper in Buxtehude gesungen hat. Drüber war ich so überrascht, dass ich vergaß zu fotografieren. Die abschließende Steigung von Hittfeld nach Klecken wurde für mich durch den starken Gegenwind noch einmal anstrengend. Schade, dass sich viele Fahrer durch Wetterprognose und Regenradar abhalten lassen. Es geht nichts über Sonne, aber für Radtouren ziehe ich dieses Wetter hohen Temperaturen vor.
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Berichte von der RTF Alma
Mater
harald, ich fuhr heute während der uni-rtf mit der truppe vom vfl stade. unser ehemaliges vereinsmitglied stefan kampka ist derzeit abteilungsleiter beim vfl und würde sich bestimmt freuen wenn wir zahlreich bei deren 1.rtf erscheinen würden. Termin So.24.8. Sternfahrt ???. mit solchem wetter wie heute gelingt wohl jede rtf. bin in dibbersen eingestiegen und habe nach jeder kontrolle flott laufende gruppen gefunden. mit dem heimvorteil, dass ich jeden hügel kannte, hatte ich immer leichtes spiel in den gruppen. hat spass gemacht. ERHARD Ein ausführlicher Bericht schreibt auch Heidebiker Karsten in seinem Blog |
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Sternfahrt
nach Hittfeld
Am kommenden Sonntag, den 10.08.08 planen wir eine Sternfahrt ab Wir treffen uns an der Kirche. (Parkplatz hinter dem Rathaus, Jugendzentrum) Abfahrt ist um 08:00 Uhr.
Anmerkung von Harald: Die RTF in Hittfeld ist die für uns am nächsten stattfindende und hat traditionell hohe Teilnehmerzahlen. Das Wetter wird angenehm und auf www.helmuts-fahrrad-seiten.de haben über 2000 Interessierte im Forum die Vorschau aufgerufen. Bei dem zu erwartenden Andrang könnte es sinnvoll sein, sich selbst einen Müsliriegel oder eine Banane einzustecken, besonders, wenn man nicht ganz vorne mitfährt oder die lange Strecke wählt. Viel Spaß bei der schönen
Tour wünscht Harald |
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am vergangenen Sonntag hat eine "Oldie"- Ausfahrt
stattgefunden. Sage und schreibe waren
4 Teilnehmer über 60 Jahre alt (Udo, Werner, Bernd und ich selbst).
Dennoch (oder gerade
deswegen...?) war es eine gelungene Tour, speziell nachdem sich einige
Schnellfahrer, denen
unser Tempo doch wohl zu gemäßigt erschien, abgesetzt hatten um zügiger eine
längere Strecke zu fahren. Alles verlief gut, Wetter zeigte sich von
seiner besten Seite und die Gesamtstrecke von annähernd 60KM war auch
in Ordnung.
Ein kleiner Vorfall erscheint mir erwähnenswert! Wie alle wissen,
sollen auch Rennradfahrer
vorhandene Radwege benutzen (was, wie auch alle wissen, keiner macht!).
Es kommt immer
wieder vor, dass sich Hundebesitzer mit Endlosleinen an deren Ende sich
der Familienliebling
befindet auf Radwegen tummeln. Des weiteren Familien mit dem Nachwuchs
auf Kinderrädern
und eben auch allerlei nicht einschätzbare Langsamfahrer mit Ihren
Hollandrädern. Das kann
bei schnell herannahenden Rennradfahrern leicht einmal zu IRRITATIONEN
führen.
So konnten wir Zeuge einer Kollision werden zwischen einem reiferen
Rennradler aus Buxte-
hude und einem verschlafenen jungen Radfahrer in deren Verlauf der
Rennradfaher stürzte
und sich Hautabschürfungen und Prellungen zuzog. Er hatte schlicht
versucht, den Normalo
auf dem Radweg zu überholen, als dieser wohl einer Ameise oder so
ausweichen wollte und
einen kräftigen Schlenker produzierte. Resultat ist bekannt!
Interessant war die Reaktion des Rennradlers "warum muss
ich Idiot auch auf dem Radweg fahren - immer das Gleiche!" Ich
möchte hier keineswegs dazu aufrufen bestehende Gesetze zu brechen,
jedoch erscheint
es mir begründet zu sein, warum zumindest die örtliche Polizei
"ein Auge zudrückt" wenn wir
mit unseren Rennrädern die Strasse befahren und nicht, wie eigentlich
vorgeschrieben, den vorhandenen Radweg.
Sonntag wollen sich die 25er wieder an der bekannten Stelle um 10:00 Uhr
treffen. Ich selbst
bin noch nicht sicher, ob ich dabei sein kann, da sich Besuch angekündigt
hat. Dennoch hoffe
ich auf rege Beteiligung auch wenn das Wetter nicht mehr sooo warm sein
sollte (Hauptsache
trocken).
Vielleicht bis Sonntag.
Euer
Dirk Stoklasa
Anmerkung vom Webmaster: Zur Förderung des Radverkehrs wurden in den Neunzigern Radfahrer gesetzlich verpflichtet Benutzungspflichtige Radwege auch zu nutzen. Gleichzeitig wurden umfassende Anforderungen für Benutzungspflichtige Radwege (blaues Schild mit Rad und Fußgängern) erlassen. Leider sind danach alle Radwege in unserer Gegend falsch angelegt oder falsch ausgeschildert. Insbesondere die Vorgabe in Ortschaften 2,5m Breite und außerhalb 2m Breite für kombinierte Rad/Fußwege wird nie eingehalten. Richtig wäre hier das blaue Schild mit Fußgängern und dem Zusatz "Radfahrer frei" richtig. Auch der Zustand der benutzungspflichtigen Radwege entspricht selten den Vorgaben des Gesetzgebers. Einige Gerichtsurteile haben bereits Radfahrern, die auf der Straße fahren, Recht gegeben aber verlassen kann und sollte man sich darauf nicht. Ich erinnere mich noch gut, wie meine 4-jährige Tochter mit dem Kinderrad kreuz und quer über den Geh/Radweg gesaust ist. Rennradlergruppen mit einem Schnitt von 25 auf dem Gehweg wären ein Horror gewesen. Flottes Fahren auf Radwegen, besonders in Gruppen, ist für alle Beteiligten gefährlich! Aus juristischen Gründen bitte meine Meinung nicht als Empfehlung zu verstehen! Alle Angaben sind ohne Gewähr! |
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hier
die schon fast zur Gewohnheit gewordene Erinnerung zur nächsten
Monatsversammlung am
Montag,
4.8.2008
19:00 Uhr
Gasthaus „Hohe Luft“ Auch
wenn wir uns noch in der Ferienzeit befinden, gibt`s doch Einiges zu
besprechen. Insbesondere für die Ausrichtung des „Kleinen Preises“ am
14.9. dürfte Besprechungsbedarf vorhanden sein – vermute ich. Bis
dahin ! |
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Mitternachtsmarathon 26.7.08
Die Veranstalter in Nortorf haben einiges auf die Beine gestellt. Der schöne, große Platz vor der Kirche war anlässlich der Bundes -Rad-Woche durch Trial –Anlagen, Bühne, Veranstaltungszelte gut genutzt. Inzwischen hatten sich auch 200 Marathonfahrer, einheitlich mit den Mitternachtstrikots ausgestattet, hinter dem großen, gelben Tor zum Start aufgestellt. Hinter der Kirche, leider unsichtbar für uns Marathonfahrer, wurde zum Höhepunkt der Woche ein großes Feuerwerk gezündet. Und dann ging es los. Ein endloser Lindwurm aus roten Rückleuchten und orangenfarbenen Reflektorstreifen windet sich aus dem Ort und in die schwarze Landschaft. Gleich zu Beginn landeten einige der Fahrradlampen, meist noch bläulich leuchtend, auf der Fahrbahn.
Sicher ist die Beleuchtung bei einer Nachtfahrt das zentrale Problem. Obwohl in meinem Schrank ein Sammelsurium von Fahrradbeleuchtungen schlummert, habe ich mir noch morgens eine Dioden –Batterieleuchte geleistet, die der Anforderung, mindestens 5 Stunden durchzuhalten, entspricht. Für den Fall, dass die Herstellerangaben etwas übertreiben, muss der Batteriewechsel schnell und ohne Werkzeug möglich sein.
Schnell stellte sich heraus, dass in meinem Abschnitt wenig Erfahrung mit Nachtfahrten vorhanden war. Übertriebene „Vorsicht“ Rufe und ständige Schreck-Bremsungen veranlassten mich den gesamten Zug zu überholen und mit etwa 20 Fahrern im Schlepp zu einer kleineren, langsam enteilenden Gruppe aufzuschließen. Die neue Gruppe fuhr etwas schneller und angenehm routiniert. Schnell erreichten wir Rendsburg und unterquerten ein Gewässer durch einen Fußgängertunnel. Die langen Rolltreppen, die rauf und runter führten waren eine nette Unterbrechung. Erst beim Betrachten der Fotos fiel mir auf, dass für uns beide Treppen in eine Richtung geschaltet waren. Eine besondere Aufmerksamkeit der Organisatoren. Nach
Rendsburg ging es weiter durch eine traumhafte, unsichtbare Landschaft. Mein Nachbar in der Doppelreihe merkte bald, dass wir nach links Richtung Owschlag gemusst hätten ohne sich aber nach vorne Gehör zu verschaffen. Ein Schild war verdreht. Einige Kilometer weiter nahmen wir einen weiteren Abzweig nach Owschlag. Weil hinten noch diskutiert wurde, führte ich nun und wäre fast mit einem Rehbock zusammengestoßen, der über die Straße jagte. Endlich in Owschlag ging es auf der Suche nach dem richtigen Weg hin und her und am Ende befanden wir uns wieder in dem „chaotischen Lindwurm“, den wir lange hinter uns gelassen hatten. Die Fahrweise in der Schlange hatte sich eher noch verschlimmert uns so gab es nur die Flucht nach Vorn. Hinter mir hatte sich eine kleine Gruppe schnellerer Fahrer gebildet. Für mich waren sie eigentlich zu schnell, aber hinter uns drohte der „Lindwurm“ und so hielt ich mich dran. Bis auf die Panne bei Owschlag war alles mit großen, reflektierenden Pfeilen sehr gut ausgeschildert. Die Kontrollen in Schleswig (58km), Oeversee (93km), Husum (140km) und Wesseln (181km) wurden von den traditionellen Nordcup-Veranstaltern hervorragend ausgerichtet. Vor Oeversee begann sich vor uns am Nord-östlichen Horizont ein schmaler Lichtstreifen zu bilden, der langsam auch die Umgebung sichtbar werden ließ. Leider änderte sich die Richtung und wir rollten weiter in die Schwärze. Hinter uns leuchtete der farbige Streifen immer heller. Nach über 5 Stunden Nachtfahrt konnte ich die Beleuchtung in Husum ausschalten. Ersatzbatterien und Leuchte hatte ich nicht gebraucht. Jetzt merkte ich, dass ein Marathon eine Herausforderung ist, wenn man wie ich 4 Wochen nicht auf dem Rad gesessen hat. Ich ließ meine Begleiter fahren und genoss in ruhigem Tempo die Landschaft. Ein Schlenker führte über Friedrichstadt. Ich hatte mir ausgerechnet noch vor 10Uhr im Ziel zu sein und erlaubte mir eine kurze Besichtigungsrunde durch die Altstadt mit ihren bezaubernden Häusern und Grachten, die holländische Einwanderer in der Barockzeit angelegt hatten, wie schon 500 Jahre früher in Buxtehude. Inzwischen war die Strecke nur noch mit kleinen, ausgebleichten Richtungspfeilen minimalistisch beschildert. Prompt sause ich an Wesseln und der 4. Kontrolle vorbei, beschwingt durch einen angenehmen Schiebewind. Als ich es merkte liegt Wesseln bereits 10 km hinter mir. 10km gegen den Wind zurück? Meine Motivation ist gleich Null! Da ich auf Punkte wenig Wert lege, beschließe ich, die Kontrolle auszulassen und möglichst gleich den kürzesten Weg zurück nach Nortorf einzuschlagen. Die Ortsnamen auf der Liste sagen mir absolut nichts aber eine verschwommene Landkarte in meinem Gedächtnis lotste mich Richtung Heide. Gleich
hinter Heide fand ich die Ausschilderung wieder und folgte einem
schmalen Weg durch eine liebliche Auenlandschaft. Nach
15 bis 20 km Umweg konnte ich mir nicht vorstellen, dass noch jemand
hinter mir war. Dann
stoppte mich ein Platten hinten (auch das noch) und gleich rauschten
ganze Gruppen an mir vorbei. Jetzt war ich bestimmt der Allerletzte! Die 5. Kontrolle in Hademarschen wurde von Randonneuren, mit denen ich schon gefahren bin, perfekt ausgerichtet. Besonders gut bekam mir der Kaffee, der himmlisch schmeckte. Mit Burkhard war ich auf der Strecke Köln-Berlin-Köln (ca. 1300km) und anderen Unternehmungen unterwegs gewesen. Leider hatte er mit Helmut (www.helmuts-fahrrad-seiten.de) viel zu diskutieren. Auch Helmut, mit dem ich schon korrespondiert habe, hätte ich mich gern vorgestellt. ( Foto: Helmut rechts, Burkhard links)
Andere Berichte und viele Fotos findet Ihr auf www.helmuts-fahrrad-seiten.de |
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Herzfrequenz
von der Commerzbank
Eigentlich brauchte ich nur ein Privatkonto. Meine Buchführung bemängelte, dass Privatausgaben und Geschäftliches gut gemischt recht unübersichtlich ist. So hab ich mich gegenüber in die Commerzbank begeben um ein kostenloses Girokonto mit 50€ Bonus einzurichten. (den 50€ Bonus bekommt aber nur, wer 2 Monate hintereinander 1200€ einzahlt. Diese kann er sofort wieder abheben. Ich hatte bereits 2007, als wir die Mitgliedskarte vom Radsportbund BDR ausgehändigt bekamen gelesen, dass es dabei noch ein Geschenk abzustauben gibt. Dieses "Zuckerl" war aber längst vergessen. Nun bin ich im Internet wieder über die Information und gleich darauf in die Commerzbank gestolpert. Bereits eine Woche später kam das zierliche Stück mit der Post. Nun bin ich, seit längerer Zeit wieder, Besitzer eines neuen Pulsmessgerätes und die Commerzbank wünscht im Begleitschreiben gute Unterhaltzng. Wer 1200,00€ zum Verschieben übrig hat, kann sich ohne großen Aufwand den POLAR FITNESS und 50,00€ sichern. Man sollte sich aber verkneifen, den sofort eingeräumten Dispokredit in Anspruch zu nehmen, denn der ist natürlich nicht umsonst. Der Polar- gesättigte Sportler kann auch einen MP3 - Spieler ordern.
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Liebe Freunde,
leider ist für mich die schöne Urlaubszeit
bereits vorbei. Bin gestern
Abend aus Spanien zurückgekehrt und möchte mich aus gutem Grund nicht
über das Wetter dort auslassen. Hier soll
es ja grausam gewesen sein! Habe ein wenig biken können (sowohl mit dem
Mountainbike als auch mit Rennrad unterwegs gewesen). Hat jedoch nur
bedingt Spaß gemacht - es geht dort
immer nur bergauf und das bei über 30 Grad - nichts für norddeutsche
Flachlandbiker wie mich.
Stattdessen immer sehr gut gegessen und natürlich getrunken und
demzufolge ca. 3 Kilo zugenommen.
Da dieser Zustand nicht von Dauer sein darf, muss energisch gegengesteuert
werden. Daher mein Aufruf an diejenigen, die nicht im Urlaub sind:
lasst uns am kommenden Sonntag gemeinsam etwas dagegen tun! Ich benötige Unterstützung um den inneren Schweinehund zu überwinden und hoffe auf Eure Hilfe. Die Meteorolügen haben bisher recht ordentliches Wetter vorausgesagt (ehrlich gesagt - wir haben es aus Andalusien mitgebracht!).
Wir treffen uns, wie üblich, um 10:00 Uhr auf dem Rathausplatz bei der
Reinigung.
Zahlreiches Erscheinen ist ausdrücklich erwünscht.
So long
Dirk
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Hallo Dirk,
schön, dass Du gesund und voller Elan aus dem Urlaub zurück bist. Wir, Peter und ich wollen eigentlich am Sonntag eine Permanente "radeln". Aber auch diese könnte man am bekannten Treffpunkt beginnen und über reichlich Beteiligung würden wir uns natürlich freuen!!!!! Vorerst liebe Grüße, Angela
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| Stammplatz auf dem Podest | |
| Erhard schrieb:
Armin startete an diesem Wochenende bei der MTB-DM im Südschwarzwald. In einem ersten Bericht im RAD-NET las ich, dass Armin bei den Senioren den 3.Platz belegte. Glückwunsch Armin zu deinem "STAMMPLATZ" auf dem Podest.
Überirdisch......... Lieber Armin, wir gratulieren Dir zu Deinem neusten Erfolg. Diese Serie ist Wahnsinn!
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RTF Alp d' Seevetal in Meckelfeld
Das war eine gelungene Veranstaltung. Sicher waren auch einige von uns dabei. Wer sich für Einzelheiten interessiert sieht am besten unter www.helmuts-fahrrad-seiten.de nach. Leider sind dort kaum Fotos von den Unseren zu sehen, da diese meist schon weg sind. Aber ein Fahrer in unserm Trikot war doch auf den Fotos zu finden! Ich selbst war leider krank und Karsten düst motorisiert durch Amerika. |
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LVM Bahn
Hallo
Harald, |
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Renngeschehen
am 6.7.08
Natürlich
waren am Wochenende wieder unsere Rennfahrer am Start.
Beim Hamburger Kids- Cup belegten in der U11 Walter Lutz den 6. und Opalka den 8. Rang. Beide bestreiten ihre 1. Saison und errangen bereits 2 Platzierungen. In der selben Altersklasse kam Linnea Frank unter 3 Teilnehmern einen sehr ehrenvollen letzten Platz.
In der
U15 erreichten Jan Jakob Bischoff-Stein den 12. und Per Ole Frank den
8.Platz.
Armin
Raible, unser mit Abstand erfolgreichster Fahrer, glänzte in der Nacht
von Himmelsthür mit dem 4. Rang. 2 Siege und 4 hervorragende
Pazierungen braucht man in dieser schweren Seniorenklasse nicht extra zu
unterstreichen.
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Versammlung
am 7.7.08 / Trikotfrage
Die Ferienzeit kündigt sich an und die Zahl der Anwesenden gestaltete sich übersichtlich. Es ging zunächst um das Geschehen rund um die aktiven Rennfahrer und um den neuesten Erfolg, ein 4. Platz von Armin. Ein wesentlicher Tagesordnungspunkt waren aber die Trikots. Roman und Eike haben viel Vorarbeit geleistet und sich um Druckverfahren, Preise, Stückzahlen und Lieferzeiten gekümmert. Es gab auch erste Vorstellungen zum Design und welche Anforderungen es erfüllen soll. Das hängt aber beträchtlich von den Motiven der Sponsoren ab. Udo hätte aber gern schon vorher einen Entwurf in der Hand, um damit bei den Sponsoren vorstellig zu werden. Offenbar bevorzugt man ein vorhandenes Design für uns anzupassen anstatt etwas neues zu entwickeln. Eins scheint festzustehen: Bis zum neuen Trikot ist es noch ein langer Weg. |
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Eigentlich war am Wochenende nicht viel an Rennen und RTF’s los und es hatten sich ca. 10 Radsportler an unserm Treffpunkt am Jugendzentrum zum Training eingefunden. Dirk hatte sich bei den 25ern abgemeldet, sonst hätten sich von denen sicher noch mehr eingefunden. So rollten wir, in für Dieter, Nils und Thomas gemütlichem Tempo, über Schierhorn und einige Hügel Richtung Hanstedt und von dort weiter über Ollsen nach Schätzendorf wo sich die 25er von uns, Dieter, Thomas, Nils Udo und mir trennten. Höchste Zeit, denn durch die vielen kleinen Steigungen begann die Gruppe bereits auseinanderzufallen. Wir nahmen unsere klassische Runde über Egestorf, Döhle, Oberhaverbeck und die Rennstrecke, wo wieder richtig Dampf gemacht wurde, nach Wintermoor. Vor Otter überraschte uns ein stattliches Polizeiaufgebot mit Blaulicht und Motorrädern, die eine größere Gruppe Rennradler eskortierten. Nein, „die Tour“ hatte sich nicht verirrt. Es handelte sich um eine Niedersachsenrundfahrt als Hilfe für Kinder. Bei bestem Radwetter brachte uns die Trainingsrunde etwas über 80 km bei einem Schnitt von 32. Ich kam durch meine An- und Abfahrt auf genau 100 km und einen Schnitt von knapp 30. Nächstes Wochenende drängen sich die Termine. Die neue RTF Alpe´de Meckelfeld ist eigentlich Pflichtprogramm, zumal wir im Sattel anreisen können und diese Veranstaltung sich mit den meisten Höhenmetern rund um Hamburg schmückt. Möglicherweise fahre ich aber auch den Marathon in Wesseln, um die Punkte für das Nordcup-Trikot zusammenzubekommen. |
Der Schreiber mit dem Nordcup-Trikt 2006
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